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England gegen Deutschland – Länderspiel 2017 Quoten


Vorschau und Wettquoten Vergleich zum freundschaftlichen Testländerspiel England gegen Deutschland in London – Anstoß am Freitag, den 10. November 2017 um 21:00 Uhr

 

Aufgrund der fehlenden Konkurrenz in der WM-Qualifikation konnte sich Joachim Löw zuletzt nur von den Testspielen wertvolle Erkenntnisse erhoffen: Folglich scheut der Bundestrainer nun auch zum Abschluss des Jahres nicht vor großen Herausforderungen zurück.

In den Duellen gegen England und Frankreich werden in den kommenden Tagen zwei überaus prominente Gegner freundschaftlich abgeklopft, bevor es für den Weltmeister dann nach der Winterpause gegen Spanien und Brasilien sogar noch etwas namhafter zur Sache geht.

 


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England muss auf ein B-Team setzen

Gedenkt sich das DFB-Team somit bereits mit einer Art Mini-WM für die in Russland anvisierte Titelverteidigung in Form zu bringen, scheint zumindest der Auftakt der Vorbereitung unter keinem sonderlich guten Stern zu stehen.

Den Klassiker in Wembley drohen schließlich erhebliche Verletzungssorgen der Gastgeber sportlich zu entwerten – in der vergangenen Woche waren fast täglich neue Hiobsbotschaften aus dem englischen Lager zu vernehmen.

Hatten zunächst Harry Kane, Dele Alli und Harry Winks ihre Krankenscheine bei Teammanager Gareth Southgate eingereicht, meldeten sich mittlerweile auch noch Raheem Sterling, Fabian Delph und Liverpool-Kapitän Jordan Henderson verletzungsbedingt für das anstehende Länderspiel ab.

 

England gegen Deutschland – die Wettquoten im Vergleich

England
Unentschieden
Deutschland
Sunmaker Logo
3,55
3,45
2,05
Betway Logo
3,60
3,50
2,10
William Hill Logo
3,40
3,40
2,10
Bet365 Logo
3,70
3,60
2,10
Interwetten Logo
3,50
3,35
2,00
Tipico Logo
3,60
3,40
2,05
Bet3000 Logo
3,60
3,50
2,05
Netbet Logo
3,55
3,45
2,05
Bet-at-home Logo
3,50
3,35
2,02
Betfair Logo
3,60
3,40
2,00
Mybet Logo
3,50
3,35
2,00
Betsafe Logo
3,50
3,40
2,04
Ladbrokes Logo
3,40
3,25
2,00
Mobilbet Logo
3,55
3,45
2,05
Kulbet Logo
3,52
3,37
2,04
Bwin Logo
3,60
3,50
2,05
Sportingbet Logo
3,60
3,50
2,05

* Die Wettquoten entsprechen dem Stand vom 10.11.2017, 09:26 Uhr. Angaben ohne Gewähr. Die Quoten unterliegen laufenden Anpassungen und können sich mittlerweile geändert haben.
 

 

“Ich will einfach da rausgehen und der Welt zeigen, aus welchem Holz ich geschnitzt bin.”

– Der erst 20-jährige Tammy Abraham hat sich für seinen ersten Länderspieleinsatz eine ganze Menge vorgenommen.

 

Angesichts des Fehlens zahlreicher Leistungsträger wird von den englischen Medien bereits von einer sich abzeichnenden „Farce“ gesprochen; kein Wunder, schließlich hatten die Three Lions zuletzt noch nicht einmal in absoluter Bestbesetzung zu überzeugen gewusst.

Zwar setzte sich der Weltmeister von 1966 in der Qualifikationsgruppe F mit acht Siegen und zwei Unentschieden souverän durch; die Auftritte gegen die zumeist nur zweitklassigen Kontrahenten wurden jedoch stets ohne nennenswerten Glanz abgespult.

 

Tote Hose ohne Kane?

Dabei hatten die Vorstellungen vor allem unter der fehlenden offensiven Durchschlagskraft zu leiden; von den neun Gruppensiegern vermochten in der Quali lediglich die Isländer (16 Tore) noch weniger Treffer als die Engländer (18) zu erzielen.

Zuletzt hatten die Gastgeber gegen die Slowakei (2:1) und Slowenien (1:0) konsequent das Wembley Stadion leergespielt; um einen Kick vor halbleeren Rängen zu verhindern, wurden von der FA vor dem Klassiker gegen Deutschland eigens tausende Freikarten an Schulklassen verteilt.

 


 

Infolge der personellen Probleme steht jedoch zu befürchten, dass die englische Nationalelf nunmehr auch noch das ganz junge Publikum vergrault. Namentlich das Fehlen von Top-Goalgetter Harry Kane dürfte am Freitagabend kaum zu kompensieren sein.

Von der Formstärke des aktuell vielleicht besten Stürmers Europas hatten zuletzt schließlich auch die Three Lions entscheidend profitiert: Für sieben der letzten neun Treffer verantwortlich, wurde von Kane fast im Alleingang das direkte Ticket für Russland gebucht.

Ersatzweise sollen nun neben einigen eilig nachnominierten Spielern auch mehrere Debütanten die Kastanien aus dem Feuer holen; so bestellte der weitsichtige Southgate mit Abraham, Gomez und Loftus-Cheek schon von vornherein drei Neuling ein.

 


 

In der Summe nimmt es somit eine bunt durcheinandergewürfelte Truppe mit dem „Wembley-Fluch“ auf: Seit dem legendären Sieg im WM-Finale 1966 war den Engländern vor heimischer Kulisse bekanntlich kaum noch einmal etwas gegen das DFB-Team geglückt.

 

Wembley ist ein richtig gutes Pflaster…

Seit es 1975 letztmals zu einem Erfolgserlebnis in London reichte, sammelten sich im (alten bzw. neuen) Wembley-Stadion vier freundschaftliche Niederlagen sowie eine im Oktober 2000 im Rahmen der WM-Qualifikation kassierte 0:1-Pleite an.

In der deutschen Hauptstadt zahlten die Three Lions dank der anno 2008 und 2016 eingefahrenen Siege zwar gleich zwei Mal mit selber Münze zurück; beim bis dato letzten Duell in Dortmund musste sich das Mutterland des Fußballs dann jedoch wieder in die übliche Niederlage fügen.

 

Video: Toni Kroos glaubt, dass die Engländer “einen Sprung nach vorne gemacht haben”. (Quelle: YouTube/kicker)


 

“Das sind ja nicht die einzigen Spieler. Sie haben eine enorme Breite bekommen. Sie haben eine unglaubliche Qualität und großartige Spieler.”

– Mard-Andre ter Stegen misst dem Verletzungspech der Engländer nur eine untergeordnete Bedeutung bei.

 

Sowohl personell als auch statistisch macht es somit den Eindruck, als würde die DFB-Elf zum Auftakt der WM-Vorbereitung vor einer ziemlich sicheren Kiste stehen – wenngleich natürlich auch Jogi Löw einmal mehr mit einem offenbar unvermeidlichen Schwund zu kämpfen hat.

Aufgrund mehr oder weniger schwerwiegender Verletzungen wird der Weltmeister in London nicht nur auf Spieler wie Neuer, Reus und Müller verzichten müssen; auch der eigentlich fest eingeplante Younes sagte den Trip an die Themse kurzfristig ab.

 


 

Halstenberg reicht seine Bewerbungsunterlagen ein

Infolge des extremen Pensums der vergangenen Wochen könnte es bis zum Anpfiff durchaus noch zu einigen weiteren Härtefällen kommen; darüber hinaus werden sicherlich auch ein paar Leistungsträger für den unmittelbar folgenden Test gegen Frankreich geschont.

Trotz der sich gewohnt unkonventionell ankündigenden Startaufstellung hat Löw jedoch überhaupt keinen Grund zur Klage – immerhin konnten sich sowohl beim Confed Cup als auch der U21-EM mehr als genügend Alternativen in den Fokus spielen.

Mit Marcel Halstenberg darf sich nun zudem gewissermaßen ein Quereinsteiger die ersten Gehversuche im National-Trikot erhoffen; das Beispiel des Leipziger Verteidigers lässt wissen, dass der Bundestrainer nicht nur die unlängst turniererprobten WM-Anwärter auf der Rechnung hat.

 



Oliver

wurde schon frühzeitig als Co-Moderator einer TV-Sportsendung auf seine spätere Passion vorbereitet. Nach einer rasch gescheiterten Karriere als Fußballer und einem Abstecher in die Welt der Literaturwissenschaft hat er sich seit dem Jahr 2010 als Texter und Journalist sowohl dem Sport als auch den Sportwetten verschrieben