.
.

die besten Fußballwetten im Test

.

Chile gegen Deutschland – FIFA Confederations Cup 2017 Quoten


Vorschau und Wettquoten Vergleich für das Konföderationen Pokal Spiel Deutschland gegen Chile in St. Petersburg – CONFED Cup Finale – Anstoß am Sonntag, den 2. Juli 2017 um 20:00 Uhr

 
Trotz des hervorragenden Abschneidens kann sich die DFB-Auswahl beim Confed Cup in Russland doch nicht sämtliche Wünsche erfüllen – nach eigenem Bekunden hätte Joachim Löw bei der „Mini-WM“ schließlich gern auch die Portugiesen auf Herz und Nieren geprüft.

 


zur besten Deutschland Quote bei Bet3000


 

Stand zunächst der Gruppensieg einem möglichen Halbfinale gegen den amtierenden Europameister im Weg, haben nun die Elfmeterkünste der Roja zur Folge, dass es auch im sonntäglichen Finale nicht zu der erhofften Begegnung mit Cristiano Ronaldo kommt.

 

Bravo schenkt Chile das Finale

In der taktisch geprägten Vorschlussrunde konnten die Chilenen einmal mehr von ihrer Nervenstärke profitieren. Nachdem das Team schon die letzten beiden Endspiele der Copa América am Punkt für sich entschied, wuchs Claudio Bravo jüngst auch gegen die Selecao im Elfmeterschießen über sich hinaus.

Mit drei parierten Strafstößen machte sich der Teufelskerl zwischen den Pfosten allerdings nur um einen gerechten Spielausgang verdient; immerhin hatten die Chilenen bereits in der überlegen gestalteten Verlängerung mit großer Entschlossenheit auf den Siegtreffer gedrängt.

 

Chile gegen Deutschland – die Wettquoten im Vergleich

Chile
Unentschieden
Deutschland
Sunmaker Logo
2,90
3,25
2,50
Betway Logo
2,80
3,30
2,50
William Hill Logo
3,00
3,40
2,30
Bet365 Logo
3,00
3,30
2,40
Interwetten Logo
3,00
3,30
2,50
Tipico Logo
2,90
3,40
2,40
Bet3000 Logo
3,00
3,30
2,50
Netbet Logo
3,00
3,25
2,40
Ladbrokes Logo
2,90
3,30
2,37
Betfair Logo
3,00
3,30
2,50
Mybet Logo
2,90
3,25
2,45
Betsafe Logo
2,95
3,30
2,45
Mobilbet Logo
3,00
3,25
2,40
Kulbet Logo
3,00
3,27
2,49
Bwin Logo
3,00
3,30
2,40
Sportingbet Logo
3,00
3,30
2,40
Bet-at-home Logo
2,91
3,20
2,42

 

Dass sich die Mannschaft von Juan Antonio Pizzi dennoch im Elfmeterschießen bewähren musste, war teilweise auch auf die starke portugiesische Defensive zurückzuführen: Zugleich wurde aber mindestens ebenso deutlich, dass es Chile derzeit nicht so mit dem Toreschießen hat.

Magere vier Turniertreffer dienen als untrüglicher Beleg, dass den gewohnt kräftezehrenden Darbietungen momentan nicht der zu erwartende Ertrag entspringt; in den letzten 300 Spielminuten waren die Südamerikaner gar nur für zwei Torerfolge gut.

 
Symbol LupeEntsprechend ist es allein an der starken Abwehrarbeit festzumachen, dass die Erfolgsstory der Roja auch in Russland weitergeht; während es die DFB-Elf im Verlauf des Confed Cups schon fünf Mal erwischte, kamen die Chilenen mit deutlich erträglicheren zwei Einschlägen davon.
 

Im Halbfinale ist es zuletzt sogar gelungen, den großen Cristiano Ronaldo unschädlich zu machen; von der aufmerksamen Hintermannschaft wurde der Weltfußballer zumeist gezwungen, sich die eigentlich im Strafraum benötigten Bälle in der neutralen Zone des Spielfelds abzuholen.

 

Die DFB-Auswahl hat noch immer Luft nach oben

Am zweiten Spieltag der Vorrunde bekam auch die deutsche Nationalmannschaft schon die Defensivstärke des Copa-América-Champions zu spüren; beim hart erkämpften 1:1 ließen sich die herausgespielten Hochkaräter mühelos an einer Hand abzählen.

Der Punktgewinn gegen die zunächst deutlich überlegenen Chilenen war somit maßgeblich der ungewohnten Effizienz im Angriffsspiel zu danken; kurz vor der Halbzeit hatte Lars Stindl gleich die erste Gelegenheit zu dem zu jenem Zeitpunkt noch schmeichelhaften Ausgleichstreffer genutzt.

 


Video: Leon Goretzka ist bislang einer der auffälligten Spieler beim Confed Cup – im Halbfinale erledigte er Mexiko mit zwei Treffern fast im Alleingang. (Quelle: YouTube/WorldOfFootballHD)

 

Da sich die Mannschaft von Jogi Löw das Unentschieden nach dem Wiederanpfiff aber doch noch redlich verdiente, darf der Weltmeister vor dem Wiedersehen trotzdem frohen Mutes sein: Die DFB-Elf kann es sich mittlerweile erlauben, dem Finale nahezu komplett angstfrei entgegenzusehen.

 
Immerhin hatte sich in den vergangenen Tagen angedeutet, dass die Lernkurve der jungen deutschen Truppe weiterhin erfreulich steil nach oben steigt. Im Vergleich zu den stagnierenden Chilenen packten die Adlerträger bei jedem Auftritt immer noch eine Schippe obendrauf.
 

Wurde die gegen Australien enttäuschende Roja bereits mit einem letztlich souveränen 3:1 gegen Kamerun im Kampf um den Gruppensieg ausgestochen, bekam das Halbfinale dann eine nochmalige Steigerung der deutschen Perspektivelf zu sehen.

Dank eines vom Start weg hellwachen Vortrags war das Duell gegen Mexiko praktisch schon nach acht Minuten durch; nach dem frühen Doppelschlag von Leon Goretzka konnte die DFB-Auswahl im Verlauf der gesamten Partie von einem beruhigenden Vorsprung zehren.

 

Der Torhunger scheint unersättlich

Gleichwohl hatte eben dieses Polster zur Folge, dass der unerfahrenen Mannschaft zwischenzeitlich der Fokus verlorenging; noch fehlt es vielen Spieler offenbar an der nötigen Erfahrung, um einen greifbaren Sieg auch mit einer leicht angezogenen Handbremse solide herunterzuspielen.

Die nach rund 20 Minuten stärker aufkommenden Mexikaner legten folglich so manche Schwäche in der deutschen Hintermannschaft bloß; insbesondere der erstmals in die Startelf gerutschte Hendrichs hatte fortan seine liebe Mühe, die rechte Flanke zuzumachen.

 

“Mit dem 2:0 im Kopf haben wir uns etwas schwerer getan, sind ein bisschen passiv geworden. Es war schwierig, aktiv und im Kopf frisch zu bleiben.“

– Für den zwischenzeitlichen Leistungseinbruch im Halbfinale hatte Matchwinner Leon Goretzka eine schlüssige Erklärung parat.

 

Der nie wirklich in Gefahr geratene 4:1-Erfolg macht es freilich dennoch schwer, der Mannschaft irgendetwas vorzuwerfen; mit dem deutlichen Sieg gegen das auf ungefährer Augenhöhe erwartete Mexiko wurde vielmehr ein dickes Ausrufezeichen gesetzt.

 
fussball wetten faviconTrotz einiger Fehlversuche von Timo Werner konnte im Halbfinale vor allem wieder die Chancenverwertung überzeugen: Liegt hier bei der in Russland geschonten A-Auswahl oftmals der Hase im Pfeffer, legen die Neulinge erstaunliche Vollstreckerqualitäten an den Tag.
 

Angesichts beeindruckender elf Turniertreffer sollte im Finale nun auch das chilenische Bollwerk abermals zu knacken sein – immerhin hat die deutsche Mannschaft bislang fast doppelt so viele Treffer wie die zweitgefährlichste Truppe erzielt (Portugal mit 7 Toren).

 

Wird Chile im dritten Anlauf „entschlüsselt“?

Dass gute Gefühl wird überdies von der akuten Ladehemmung der Südamerikaner gestützt. Hatte die Roja in der Vergangenheit stets für chaotische Zustände im Strafraum des Weltmeisters gesorgt, hat man nun am Sonntag wohl kaum einen neuerlichen Kontrollverlust zu fürchten.

Wird ein handzahmer Auftritt des Gegners vorausgesetzt, sollte ein Sieg der DFB-Auswahl dann fast schon eine ausgemachte Sache sein: Schließlich hatte das Ergebnis zuletzt selbst gegen eigentlich überlegene Chilenen noch immer irgendwie gepasst.

 


 

Nachdem es bei einem vor drei Jahren absolvierten Freundschaftsspiel zu einem – gemessen an den Spielanteilen – geradezu aberwitzigen 1:0-Erfolg reichte, konnte sich die deutsche Auswahl auch über das in der Vorrunde eingesackte 1:1 fraglos nicht bescheren.

Das Endspiel scheint nun jedoch sogar die Chance zu bieten, Leistung und Ertrag in Einklang zu bringen: Der erfolgshungrigen DFB-Elf ist es zuzutrauen, gegen die zuletzt bisweilen etwas müde wirkenden Chilenen erstmals auch in spielerischer Hinsicht zu überzeugen.