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RB Leipzig gegen Bayern München – DFB Pokal Quoten


Vorschau und Wettquoten Vergleich zum Spiel der 2. Hauptrunde im DFB-Pokal RB Leipzig gegen FC Bayern München – Anstoß am Mittwoch, den 25. Oktober um 20:45 Uhr

 
Machen die Top-Favoriten auf den Pott in den ersten Pokal-Runden üblicherweise auf den Sportplätzen mehr oder weniger chancenloser Amateure Station, bekommt das anstehende Duell zwischen Leipzig und den Bayern nun schon im zweiten Durchlauf ein vorgezogenes Finale zu sehen.


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Unter Verweis auf den vorjährigen Zieleinlauf in der Bundesliga ist es sicherlich nicht übertrieben, zumindest von einem gefühlten Endspiel zu sprechen: In der Endabrechnung kam das Duo bekanntlich um Längen vor der Konkurrenz ins Ziel.

 

Gipfeltreffen der deutschen Fußball-Elite

Auch etwas aktuellere Ereignisse lassen erahnen, dass sich in der Red-Bull-Arena die Sahne der deutschen Fußball-Kunst versammeln wird. Während der BVB in der Königsklasse schwächelt, machen sich die Teams aus Sachsen und Bayern um die Verteidigung der Bundesliga-Ehre verdient.

Deuten derart wohlklingende Ankündigungen in aller Regel ziemlich unmissverständlich auf einen bevorstehenden Rohrkrepierer hin, scheinen die Chancen dieses Mal nun erfreulich gut zu stehen, dass der Kracher der 2. Pokalrunde die enormen Erwartungen nicht hoffnungslos enttäuscht.

 

Leipzig gegen Bayern – die Wettquoten im Vergleich

RB Leipzig
Unentschieden
FC Bayern
Sunmaker Logo
4,05
3,85
1,76
Betway Logo
4,33
4,00
1,75
William Hill Logo
3,80
3,80
1,80
Bet365 Logo
4,33
3,80
1,75
Interwetten Logo
4,30
3,50
1,85
Tipico Logo
4,30
3,90
1,75
Bet3000 Logo
4,00
4,20
1,80
Netbet Logo
4,05
3,85
1,76
Bet-at-home Logo
3,83
3,94
1,77
Betfair Logo
4,40
3,90
1,72
Mybet Logo
3,90
4,00
1,80
Betsafe Logo
4,00
3,90
1,78
Ladbrokes Logo
3,80
3,70
1,75
Mobilbet Logo
4,15
3,55
1,68
Kulbet Logo
3,89
4,04
1,80
Bwin Logo
4,20
3,80
1,75
Sportingbet Logo
4,20
3,80
1,75

* Quoten Stand vom 24.10.2017, 11:20 Uhr. Angaben ohne Gewähr. Die Quoten unterliegen laufenden Anpassungen und können sich mittlerweile geändert haben.
 

Schon die beiden vorjährigen Duelle der Top-Teams bekamen schließlich keine halben Sachen zu sehen. Hatte der Vergleich in der Allianz-Arena dabei noch unter der deutlichen Überlegenheit der Münchener zu leiden, streiften im Rückspiel dann auch die Leipziger sämtliche Fesseln ab.

Möglicherweise begünstigt von der Tatsache, dass es an jenem 33. Spieltag vornehmlich nur noch um die Ehre ging, rafften sich die Mannschaften zu einem echten Spektakel auf – welches der FC Bayern nach einer hektischen Schlussphase fast wundersam mit 5:4 für sich entschied.

 

Video: Das letzte Duell in Leipzig endete in einem wahren Torspektakel. (Quelle: Youtube/ Mostapha Zoghby)


 

Wundersam hatte der 24. Saisonsieg deshalb angemutet, weil sich zunächst nur die Hausherren in einem Rauschzustand befanden; bis zur 70. Minute hatten die roten Bullen eines der besten Spiele ihrer zugegebenermaßen noch nicht sonderlich aussagekräftigen Vereinsgeschichte absolviert.

Dem in eine zwischenzeitliche 4:2-Führung mündenden Sturmlauf vermochte sich der Meister erst in der Schlussphase zu widersetzen: Brachte Lewandowski die Münchener zunächst wieder auf Schlagdistanz heran, setzte die Wende in der Nachspielzeit dem Wahnsinn dann die Krone auf.

Nach dem späten Doppelschlag mussten die Leipziger eingestehen, dass das eingangs gewählte Tempo wohl doch etwas zu hoch gewesen ist. Gleichwohl äußerste Ralph Hasenhüttl jedoch die tröstliche Hoffnung, dass von der Niederlage wertvolle Lernprozesse angestoßen worden sind.

 

Die Lernkurve von RB zeigt weiter steil nach oben

Dass der österreichische Trainer mit dieser Annahme absolut richtiglag, hat sich allein in der zurückliegenden Englischen Woche gleich zwei Mal gezeigt: Bei den wichtigen Siegen gegen den BVB und Porto konnte sich sein Team nun schon das entscheidende Bisschen abgeklärter präsentieren.

Waren die zu unbekümmert agierenden Leipziger bei der epischen Niederlage gegen die Bayern noch in der fünften Minute der Nachspielzeit in einen fatalen Konter gelaufen, wurde der wertvolle Vorsprung in den jüngsten Prüfungen in angemessen souveräner Weise heruntergespielt.

 


 

Zunehmend scheint die Mannschaft somit zu lernen, in welchen Momenten sich ihr berühmter Hurra-Stil auch tatsächlich als zielführend erweist – und wann es möglicherweise klüger ist, sich zugunsten des Ergebnisses ganz auf das Verteidigen zu konzentrieren.

Dennoch ist es natürlich in erster Linie den offensiven Qualitäten der Rasenballer zuzuschreiben, dass sich der ostdeutsche Parvenü auch in seinem zweiten Bundesliga-Jahr als eine enorme Bereicherung erweist: Mit dem Sieg in Dortmund meldete sich das Team kürzlich sogar im Kampf um die Schale zurück.

Da es kurz darauf dann auch gegen den FC Porto ähnlich erfreulich weiterging, scheinen die Bayern genau zur rechten Zeit zu kommen – in der jüngst gezeigten Verfassung muss den Leipzigern zweifelsohne auch vor dem deutschen Rekordmeister nicht bange sein.

 

“Wir sind in der Liga und in der Champions League angekommen.”

Starteten Hasenhüttls RB-Kicker gegen Porto in der Königsklasse durch, wird gegen die Bayern zu guter Letzt auch noch die „Ankunft“ im DFB-Pokal anvisiert.

 

Für dramatische Zuspitzungen in der 2. Hauptrunde spricht allerdings die Tatsache, dass sich auch der Gigant von der Isar mittlerweile wieder einer verdammt guten Prognose erfreuen darf: Unter Jupp Heynckes fand die Mannschaft quasi über Nacht zu ihrer spielerischen Leichtigkeit zurück.

 

Heynckes Mission beginnt in Leipzig

Schien es unter Vorgänger Carlo Ancelotti sowohl auf als auch neben dem grünen Geläuf zu haken, trifft der 72-Jährige allem Anschein nach den richtigen Ton; gleich die ersten Auftritte gegen Freiburg und Celtic konnten sich auf eine zuvor lange nicht mehr gesichtete Dominanz berufen.

Bei aller verständlichen Aufbruchsstimmung bleibt aber natürlich einzuschränken, dass der Spielplan Jupp Heynckes ein überaus dankbares Comeback-Programm bescherte. Den harmlosen Sport-Club hätte etwa wahrscheinlich auch ein hoffnungslos zerstrittener FC Bayern gnadenlos fertiggemacht.

Ob der Zauber des einstigen Triple-Machers noch immer funktioniert, wird sich somit erst in den wenigen wirklich engen Kisten der Hinrunde erweisen: Diesbezüglich wird man nach den beiden Duellen gegen Leipzig (Pokal und Bundesliga) mit Sicherheit schon sehr viel klarer sehen.

Die Wettanbieter scheinen derweil bereits jetzt genug gesehen zu haben, um den Bayern zu einer gelungenen Krisenbewältigung zu gratulieren: Vor dem Härtetest bei den zuletzt beeindruckend aufspielenden Sachsen wird den Münchenern eine erstaunlich deutliche Favoritenstellung zu Teil.