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Frankfurt gegen Dortmund – DFB-Pokal 2016/17 Quoten


Vorschau und Wettquoten Vergleich zum DFB Pokal Finale Eintracht Frankfurt gegen Borussia Dortmund – Anstoß am Samstag, den 27. Mai 2017 um 20:00 Uhr

 
Sehr zur Freude von Eintracht Frankfurt und Borussia Dortmund ging ihre Saison nicht am vergangenen Wochenende mit dem 34. Spieltag zu Ende, sondern es wartet noch ein letztes Highlight – das Finale im DFB-Pokal.

Dort stehen sich die beiden Traditionsklubs am Samstag im Berliner Olympiastadion gegenüber. Die Zielsetzung ist für beide klar: Beide wollen die Saison mit dem Pokalsieg krönen.


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Wäre es für die Eintracht der fünfte Triumph in diesem Wettbewerb, würde sich der BVB erst um vierten Mal in die Siegerliste eintragen – und das, obwohl die Borussia nun zum vierten Mal in Folge im Endspiel dabei ist.

Allerdings schlurften die Schwarz-Gelben in den vergangenen drei Jahren jeweils als trauriger Verlierer vom grünen Rasen.

 

Frankfurt gegen Dortmund – die Wettquoten im Vergleich

Eintracht Frankfurt
Unentschieden
Borussia Dortmund
Sunmaker Logo
7,50
4,75
1,40
Betway Logo
6,50
4,75
1,45
William Hill Logo
6,00
4,33
1,44
Bet365 Logo
7,00
4,60
1,45
Interwetten Logo
6,20
4,00
1,55
Tipico Logo
7,00
4,40
1,45
Bet3000 Logo
7,00
5,00
1,50
Netbet Logo
7,50
4,75
1,40
Ladbrokes Logo
6,50
4,40
1,40
Betfair Logo
7,50
4,50
1,40
Mybet Logo
6,25
4,70
1,45
Betsafe Logo
6,95
4,80
1,45
Mobilbet Logo
7,50
4,75
1,40
Kulbet Logo
6,61
4,66
1,48
Bwin Logo
6,50
4,60
1,48
Sportingbet Logo
6,50
4,60
1,48
Bet-at-home Logo
6,51
4,58
1,45

 

2014 unterlagen sie dem FC Bayern mit 0:2 nach Verlängerung, 2015 erwies sich der VfL Wolfsburg beim 1:3 als zu stark und im Vorjahr hatten abermals die Bayern, diesmal durch einen Sieg im Elferschießen, das bessere Ende für sich.

Drei Finalpleiten hintereinander sind genug, diese Negativ-Serie wollen die Dortmunder am Samstag unbedingt beenden. Auch deshalb damit sie endlich wieder etwas zu feiern haben.

 

Dortmund lechzt nach dem ersten Titel seit 2012

Den letzten Titelgewinn für Borussia Dortmund gab es 2012 – im DFB-Pokal. Damals wurden die Bayern im Finale mit 5:2 besiegt.

 
Platz 2Seit diesem Triumph vor fünf Jahren musste der BVB nicht nur drei Final-Pleiten im nationalen Pokal-Wettbewerb verdauen, sondern auch 2013 eine Niederlage im Finale der Champions League. Zudem blieb dem Klub in diesem Zeitraum in der Meisterschaft drei Mal (2013, 2014 und 2016) nur der 2. Platz hinter den Bayern.
 

Deshalb hebt BVB-Coach Thomas Tuchel die Bedeutung des Endspiels besonders hervor: „Unsere ganze Konzentration gilt diesem einen Spiel. Wir wollen den Pokal unbedingt gewinnen.“

Holt sich seine Mannschaft die 52 Zentimeter hohe und 5,7 Kilogramm schwer Gold-Trophäe, hätte auch er den ersten Titel seiner Trainer-Karriere gewonnen.

 


Die letzten 10 Sieger im DFB-Pokal:

2015/16: Bayern München

2010/11: FC Schalke 04

2014/15: VfL Wolfsburg

2009/10: Bayern München

2013/14: Bayern München

2008/09: Werder Bremen

2012/13: Bayern München

2007/08: Bayern München

2011/12: Borussia Dortmund

2006/07: 1. FC Nürnberg


 

Und es würde dann wohl das Kuriosum eintreten, dass Tuchel trotz dieses Erfolges seinen Platz auf der BVB-Kommandobrücke räumen muss – der interne Konflikt mit Klub-Boss Hans-Joachim Watzke scheint nicht mehr zu kitten. Somit wäre das Pokalspiel wohl das letzte für Tuchel als BVB-Coach.

Selbstvertrauen holten sich die Borussen zuletzt mit einem packenden 4:3-Erfolg gegen Werder Bremen am 34. Spieltag. Zwischenzeitlich lag Dortmund bereits mit 0:1 bzw. 2:3 zurück.

Mit diesem Sieg fixierte der BVB den 3. Platz in der Abschlusstabelle und schaffte damit die direkte Qualifikation für die Champions League.

 

Frankfurt gibt sich trotz desolater Rückrunde hoffnungsvoll

Eintracht Frankfurt hat als Tabellen-Elfter nur noch eine Chance auf die Europa League – wenn am Samstag das Pokal-Finale gewonnen wird.

 
Allerdings gehen die Hessen als krasser Außenseiter in dieses Endspiel, wie die Wettquoten der Wettanbieter belegen. Gibt es für einen Dortmund-Sieg nach der regulären Spielzeit im besten Fall eine Siegquote von 1,60, ist ein Eintracht-Erfolg sogar mit 7,00 dotiert.
 

In Frankfurt ist man sich dessen bewusst, dass man als Underdog in das siebte Pokal-Finale der Vereinsgeschichte geht. Immerhin konnte die Eintracht vier der bisherigen sechs Endspiele gewinnen – 1974, 1975, 1981 und zuletzt 1988.

2006 stand der Klub aus der Bankenmetropole das letzte im Pokal-Finale, dabei setzte es aber eine 0:1-Niederlage gegen den FC Bayern.

 


Video: Nach dem Leipzig-Spiel schworen sich Mannschaft und Eintracht-Fans auf das Pokalfinale ein. (Quelle: YouTube/Eintracht Frankfurt)

 

Abgesehen davon, dass der Pokal seine eigenen Gesetze hat, spricht nur sehr wenig dafür, dass die Frankfurter diesmal wieder über den Pokalsieg jubeln dürfen. Das größte Gegenargument: Die dürftigen Leistungen in der Rückrunde.

 
Die Eintracht war die schlechteste Mannschaft in der zweiten Saisonhälfte. Nur 13 Punkte holten sie und mit nur 14 erzielten Treffern stellten sie auch die schwächste Offensive in der Rückrunde. Insgesamt gingen 10 der 17 Partien verloren, nur drei konnten gewonnen werden.
 

Deshalb war es für die Hessen ungemein wichtig, dass sie sich am letzten Spieltag auf dem letzten Drücker doch noch etwas Selbstvertrauen holen konnten. Gegen RB Leipzig holte die Eintracht nach einem 0:2-Rückstand doch noch ein 2:2.

 
Nur ganz selten in der Vereinsgeschichte dürfte ein Ausgleichs-Treffer in der letzten Minute, der ein Unentschieden in einem unbedeutenden Ligaspiel brachte, solche Emotionen ausgelöst haben wie an jenem Samstagnachmittag.

„Für uns ist wichtig, dass wir mit einem positiven Ergebnis nach Berlin fahren können“, sagte Danny Blum, der mit seinem Treffer zum 2:2 die Jubelstürme im Frankfurter Waldstadion auslöste und dem Klub damit auch den Eintracht-Fans ein Stück weit Hoffnung auf den Pokalsieg gab.

Verteidiger Timothy Chandler sagt: „Dieses Spiel war sehr, sehr wichtig für die Moral. Jetzt ist der Glaube, die Sensation zu schaffen, riesengroß. Wir wollen Geschichte schreiben.“

 
Vergessen ist die enttäuschende Rückrunde mit zwischenzeitlich zehn sieglosen Spielen bzw. fünf Niederlagen in Folge. Dazu bringt auch noch die Rückkehr von Vallejo und Alex Meier neue Zuversicht.

Auf beide Stammkräfte musste Eintracht-Coach Niko Kovac lange verzichten, gegen Leipzig kehrten sie endlich wieder auf den grünen Rasen zurück. „Dadurch wächst die Wahrscheinlichkeit, dass wir etwas gegen Dortmund leisten können“, bestätigt Kovac.

 


 

Allerdings hat die Eintracht zuletzt in der Saison 1978/79 im DFB-Pokal gegen Dortmund gewonnen. Die jüngsten beiden Pokal-Duelle – 2008 und 2014 – gingen an die Borussia. Die die Frankfurter aber 1968 das erste Duell für sich entschieden, ist die Gesamt-Bilanz ausgeglichen.

In dieser Saison haben die „Adlerträger“ aber bereits gezeigt, dass sie der Borussia wehtun können. In der Hinrunde besiegten sie den BVB zu Hause mit 2:1. Das Duell in der Rückrunde ging jedoch mit 1:3 verloren.

 

 

Dortmund und Frankfurt als “Elfer-Spezialisten”

Der Weg in dieses Pokal-Finale war sowohl für die Frankfurter als auch für die Dortmunder, die bestenfalls gegen die Viert- bzw. Drittligisten aus Trier und Lotte überzeugen konnten, überaus holprig und äußerst beschwerlich.

 
fussball wetten faviconDie Borussia musste zwei Mal im Elfmeterschießen ran (3:0 gegen Zweitligist Union Berlin in der 2. Runde und 3:2 im Achtelfinale gegen Hertha BSC), die Eintracht sogar gleich drei Mal: In der 1. Runde gegen Drittligist Magdeburg (4:3), in Runde 2 gegen den FC Ingolstadt (4:1) und im Halbfinale gegen Gladbach (7:6).
 

In der gesamten Historie des DFB-Pokals wurde allerdings erst fünf Mal das Finale im Elfmeterschießen entschieden. Im Vorjahr zwischen dem FC Bayern und Dortmund, sowie 1999, 1992, 1991 und erstmals 1984.