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Juventus Turin : Real Madrid – CL 2017 Quoten


Vorschau und Wettquoten Vergleich zum Champions League Spiel Juventus Turin gegen Real Madrid im Finale – Anstoß am Samstag, den 03. Juni 2017 um 20:45 Uhr

 

Wenn Juventus Turin und Real Madrid sich am Samstag in Cardiff um den Henkelpott duellieren, wird sich einmal mehr zeigen, dass Aberglaube im Fußball nichts zu suchen hat.

Denn schon jetzt steht fest: Von den jeweiligen Final-Flüchen, die vor dem Endspiel in der walisischen Hauptstadt auf den beiden Rekordmeistern lasten, wird nach dem Schlusspfiff durch Schiedsrichter Dr. Felix Brych (München) zumindest einer endgültig der Vergangenheit angehören – fragt sich nur, welcher…

 


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Das traurige Endspiel-Schicksal der Alten Dame, die sich bei ihren jüngsten vier Finalteilnahmen stets mit dem undankbaren zweiten Platz begnügen musste; oder der auf Real lastende Titelverteidiger-Fluch, wonach seit Einführung der Königsklasse (1992) noch kein amtierender Champion im darauffolgenden Jahr erneut trimphieren konnte?

 

Die Buchmacher wollen sich nicht festlegen

Zugegeben: Eine Antwort auf diese Frage zu finden, fällt alles andere als leicht. Bezeichnend dafür ist jene Tatsache, dass es im Vorfeld offensichtlich selbst den Buchmachern große Probleme bereitet, die Claims klar abzustecken:

 

Juventus Turin gegen Real Madrid – die Wettquoten im Vergleich

Juventus Turin
Unentschieden
Real Madrid
Sunmaker Logo
2,95
3,15
2,70
Betway Logo
2,90
3,10
2,70
William Hill Logo
2,90
3,10
2,70
Bet365 Logo
3,00
3,10
2,70
Interwetten Logo
2,80
3,10
2,70
Tipico Logo
2,85
3,10
2,65
Bet3000 Logo
2,90
3,20
2,80
Netbet Logo
2,95
3,15
2,70
Ladbrokes Logo
2,90
3,10
2,70
Betfair Logo
3,00
3,20
2,70
Mybet Logo
2,90
3,15
2,70
Betsafe Logo
2,90
3,15
2,65
Mobilbet Logo
2,90
3,20
2,75
Kulbet Logo
2,95
3,15
2,70
Bwin Logo
2,95
3,10
2,70
Sportingbet Logo
2,95
3,10
2,70
Bet-at-home Logo
2,84
3,11
2,59

 

Ihren Prognosen zufolge geht der Vorjahres-Champion und Rekordsieger aus Madrid (elf Titel) zwar hauchdünn favorisiert in die Partie, muss dabei jedoch höllisch aufpassen. Denn: Nur minimal höhere Juventus-Siegquoten lassen darauf schließen, dass auch der zweifache Champion aus Turin mit durchaus berechtigten Titelhoffnungen nach Cardiff reist.

 
Ein Ausgangslage, die wohl vor allem neutrale Fans mit der Zunge schnalzen lässt. Erst recht, weil es bei niedrigen Remis-Quoten um 3,20 beileibe keine Sensation wäre, wenn das diesjährige Endspiel erst in der Verlängerung oder im anschließenden Elfmeterschießen entschieden wird.

 

Juventus träumt vom Triple

Trotz vorangegangener Triumphe über die Mitfavoriten Bayern und Atletico sollte sich Real also nicht zu sicher zu fühlen.

Auch, weil den Turinern, die den italienischen Fußball in der abgelaufenen Saison als Doublegewinner mal wieder nach Belieben dominierten, in Cardiff ein historischer Erfolg winkt: das erste Triple der Vereinsgeschichte.

Gelingt dieses, würde der italienische Rekordmeister in einen erlesenen Kreis aufstiegen. Schließlich sahen sich bis dato nur der FC Barcelona (2009, 2015), Manchester United (1999), Inter Mailand (2010) und die Bayern (2013) im Stande, den geschichtsträchtigen Dreifach-Triumph zu stemmen.

 

Video: Juve-Coach erklärte das Triple bereits nach dem Rückspielerfolg im Halbfinale gegen Monaco zum großen Ziel des italienischen Rekordchampions. Nachdem der Scudetto und die Coppa Italia mittlerweile eingefahren sind, fehlt hierfür nur noch der Henkelpott. (Quelle: YouTube/SPOX)


 

Ihre Ansprüche auf das Triple haben die Bianconeri 2016/17 jedenfalls eindrucksvoll untermauert. Nur fünf Niederlagen in der Serie A und eine seit Anbeginn der Gruppenphase ungeschlagene Königsklassen-Kampagne sprechen diesbezüglich eine deutliche Sprache.

Verantwortlich für die jeweiligen Durchmärsche zeichnen zwei entscheidende Faktoren:

 
Symbol LupeZum einen die stark verbesserte Offensive, deren Protagonisten Gonzalo Higuain, Paulo Dybala und Mario Mandzukic es in allen Wettbewerben zusammen auf starke 61 Treffer bringen, zum anderen aber natürlich auch die traditionell kaum bezwingbare Hintermannschaft.
 

Obwohl schon etwas in die Jahre gekommen, musste diese in der abgelaufenen Serie A-Saison nur 26 Treffer hinnehmen. In der Champions League, wo Keeper-Legende Gianluigi Buffon seinen Kasten vom letzten Spiel der Gruppenphase bis zum Halbfinal-Rückspiel gegen Monaco komplett sauber halten konnte, waren es sogar nur deren drei.

 

Legende “Gigi” vor der Krönung

Keineswegs ausgeschlossen also, dass sich der Juvenuts-Keeper seinen Traum, mit 39 Jahren doch noch die Champions League zu gewinnen, heuer erfüllen kann. Egal ob Fan oder nicht – gönnen würden es ihm wohl die meisten.

 


 

Dies jedoch weniger, weil der Torwartoldie den Ruf eines außergewöhnlich talentierten und fairen Sportsmannes genießt, sondern vielmehr deshalb, weil die lebende Legende den Henkelpott bereits 2003 und 2015 unmittelbar vor Augen hatte, dabei aber beide Male im Endspiel den Kürzeren zog.

Besonders bitter, sagt Buffon, sei für ihn die jüngste Finalpleite gegen den FC Barcelona gewesen. “Vor zwei Jahren dachte jeder, das wäre mein letztes Finale gewesen – ich auch”, gestand er nach dem Rückspiel-Sieg gegen Monaco.

 
Doch: “Im Leben muss man aber immer bis zum letzten Moment an seine Chance glauben.” Jetzt, da sich diese tatsächlich noch einmal ergeben hat, will sich Buffon die Butter natürlich nicht noch einmal vom Brot nehmen lassen.
 

“Wir wollen die Gelegenheit nutzen. Unser Ziel ist der Titel”, stellte Italiens Nationalkeeper, der mit 39 Jahren der ältesten Champions-League-Sieger aller Zeiten avancieren könnte, unmissverständlich klar.

 

Nach erstem La liga-Titel seit 2012: Real mit breiter Brust

Fest steht aber auch: Der Weg bis zum Triple wird für die bereits sechsmal im königlichen Endspiel unterlegenen Bianconeri ein ganz steiniger. Immerhin steht den Italienern mit Real Madrid nicht nur der amtierende Champion, sondern auch der unangefochtene Rekordsieger gegenüber.

Die Finalbilanz der Madrilenen: Elf Teilnahmen, elf (!) Siege!


Wussten Sie, dass…sich Real und Juventus bereits im Finale des Jahres 1998 gegenüberstanden?

Durch einen Treffer von Predrag Mjiatovic behielten die Königlichen damals in der AmsterdamArena knapp mit 1:0 die Oberhand.

Zudem interessant: Zu den Turiner Finalverlierern zählte seinerzeit auch der heutige Real-Coach Zinedine Zidane!

 

Video: Hier noch einmal alle Highlights des 1998er Endspiels. (Quelle: YouTube/Calcio TV)


Am nötigen Selbstvertrauen dürfte es den Schützlingen von Zinedine Zidane somit nicht mangeln. Auch, weil diese sich erst kürzlich einer erniedrigenden Schmach entledigt und nach mehr als fünfjähriger Durststrecke endlich wieder den spanischen Meistertitel geholt haben.

 
Symbol PokalMit diesem Erfolg im Rücken, wollen die Köiglichen nun erneut Geschichte schreiben. Geht es nach ihnen, soll am Samstag nämlich auch dem ominösen “Titelverteidigerfluch” ein für alle Mal der Garaus gemacht werden.
 

„Das ist ein Ziel, das wir alle bei Real Madrid erreichen wollen. Wir wollen in die Geschichte eingehen. Wenn wir gewinnen, sind wir die erste Mannschaft, die den Titel zweimal in Folge gewinnt. Das ist eine Ambition und ein Traum”, verrät Top-Torschütze Cristiano Ronaldo.

 

“Dieses Jahr ist es soweit.”

– Auf der Meisterfeier versprach CR7 dem Madrider Anhang, dass der “Titelverteidiger-Fluch” schon bald Geschichte sein wird.

 

Dass es sich dabei um eine knifflige Aufgabe handelt, sei dem amtierenden Weltfußballer des Jahres zwar bewusst. “Aber wir sind Real Madrid und haben eine gute Chance, zu gewinnen”, legt der Portugiese auch vor diesem Duell maximales Selbstbewusstsein an den Tag.

Zumal ihm selbst die europaweit bweunderte Juve-Abwehr nicht allzu viel Furcht einzuflößen scheint. “Es kann sein, dass Juventus eine großartige Defensive hat, aber trotzdem gibt es in jeder Defensive eine Schwachstelle”, ist sich der Europameister sicher.

 


 

Typisch Ronaldo, werden nun manche wieder sagen. Bei genauerem Hinsehen müssen allerdings auch sie eingestehen, dass sich der Portugiese sein großes Ego durchaus erlauben kann.

Denn: Wer sonst kann schon von sich behaupten, sowohl das Viertelfinale gegen die Bayern als auch das Halbfinale gegen Nachbar Atletico mit insgesamt acht Treffern im Alleingang entschieden und dabei auch noch als erster Akteur überhaupt die 100 Tore-Schallmauer in der Königsklasse durchbrochen zu haben?

 

Wird Bale rechtzeitig fit?

Folglich muss sich Juve-Keeper Buffon wohl oder übel auf einen arbeitsreichen Samstagabend einstellen. Umso mehr, weil Ronaldo bekanntlich auch auf brandgefährliche Nebenleute wie Isco und Karim Benzema bauen kann.

Ganz zu schweigen von Gareth Bale, der nach mehrmonatiger Verletzungspause vor wenigen Tagen wieder ins Teamtraining eingestiegen ist und als Waliser bei seinem persönlichen “Finale dahoam” frelich ganz besonders motiviert sein dürfte.

 


 

Vorausgesetzt, er ist bis Samstag fit genug, um seiner Mannschaft ernsthaft weiterhelfen zu können. Wenn ja, stünde Zinedine Zidane obendrein vor einem echten Luxusproblem, denn zumindest die spanischen Real-Fans würde aktuell lieber Isco von Beginn an sehen.

Der befindet sich derzeit nämlich in der Form seines Lebens und wurde von den Lesern des Fachblattes Marca deshalb nicht von ungefähr zum besten Real-Profi dieser Saison gewählt.


Weitere Fakten zum CL-Finale 2017:

  • Real Madrid braucht noch einen Treffer, um als erstes Team die Marke von 500 Toren in der UEFA Champions League zu erreichen (ab der Gruppenphase)
  • Juventus kann als siebte Mannschaft ohne Niederlage die UEFA Champions League gewinnen, als erste seit Manchester United im Jahr 2008
  • Sowohl die Madrider als auch die Turiner stehen zum sechsten Mal im Finale der UEFA Champions League und stellen damit den Rekord des AC Milan ein
  • Real Madrid hat bislang alle seine fünf Endspiele in der UEFA Champions League gewonnen und ist damit Rekord-Titelträger. Juventus hat dagegen bereits vier Finals verloren – so viele wie kein anderer Verein. Ihren einzigen Sieg feierten die Turiner im Elfmeterschießen – 1996 gegen Ajax
  • Milan (1989, 1990) konnte als letzter Klub den Pokal der europäischen Meistervereine verteidigen
  • 2017 nicht eingerechnet, haben Italien und Spanien die meisten Teilnahmen pro Land an Europapokal-Endspielen vorzuweisen – mit 27. Spanien feierte dabei 16 Siege, für Italien gab es 12 Siege und 15 Niederlagen
  • Sollte Real in Cardiff siegen, wäre es der zehnte UEFA-Champions-League-Triumph für eine spanische Mannschaft – doppelt so viele wie die zweitbeste Nation Italien. Zudem wäre es für Spanien der vierte Titel in Folge; kein anderes Land konnte bislang mehr als zweimal in Folge triumphieren
  • Von den bisherigen 24 Finals in der UEFA Champions League wurden 17 aus dem Spiel heraus entschieden und sieben durch Elfmeterschießen. Insgesamt wurden 65 Tore geschossen, die häufigsten Ergebnisse waren 2:1 und 1:1, was jeweils fünfmal passierte. Drei Endspiele endeten 1:0