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Borussia Dortmund : AS Monaco – CL 2017 Quoten


Vorschau und Wettquoten Vergleich zum Champions League Spiel Borussia Dortmund gegen AS Monaco im Viertelfinal-Hinspiel – Anstoß am Mittwoch, den 11. April 2017 um 20:45 Uhr (abgesagt, neuer Termin: 12. April, 18:45 Uhr)

 

An und für sich hätte am gestrigen Dienstagabend im Signal Iduna Park das Viertelfinale-Hinspiel zwischen Borussia Dortmund und dem AS Monaco stattfinden sollen.

 


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Rund eineinhalb Stunden vor dem Anpfiff ereigneten sich jedoch mehrere Explosionen in unmittelbarer Nähe des Dortmunder Mannschaftsbusses, der gerade auf dem Weg ins Stadion war, woraufhin die Begegnung abgesagt wurde.

Als neuer Spieltermin wurde Mittwoch, der 12. April festgelegt, wobei der Anpfiff bereits um 18:45 Uhr erfolgt.

Garantiert nicht mit dabei ist Marc Bartra, der sich durch Glassplitter am rechten Arm eine schwere Verletzung zuzog und operiert werden musste.

Alle anderen BVB-Spieler sind zwar einsatzfähig, die Bestürzung sei allerdings groß, erklärte Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke am gestrigen Abend: “Die ganze Mannschaft ist in einer gewissen Schockstarre. Wir müssen versuchen, das in irgendeiner Weise zu kanalisieren. Das wird nicht einfach. Solche Bilder bekommst du nicht aus dem Kopf raus.“

 

 

Monaco ist der große Favoritenschreck

Spätestens beim Anpfiff müssen die Dortmunder die tragischen Ereignisse allerdings für 90 Minuten ausblenden – auch, weil von Seiten der Monegassen – zumindest sportlich – keine Rücksichtnahme zu erwarten ist.

Der AS Monaco ist zum ersten Mal überhaupt anlässlich eines Pflichtspiels im Dortmunder Signal Iduna Park zu Gast.

In den letzten Jahren war es dabei vor allem dem zwischenzeitlichen Absturz der Monegassen anzulasten, dass ein Vergleich nie wirklich in Frage kam – kurzzeitig hatte sich der siebenfache französische Meister sogar in die Zweitklassigkeit verdrückt.

Dafür, dass der Verein erst seine siebte Saison in der Champions League spielt, fällt die Bilanz doch aber einigermaßen beachtlich aus: Im Gleichschritt mit den Westfalen wird auch vom fußballerischen Aushängeschild des Fürstentums schon zum vierten Mal der Sprung in das Halbfinale anvisiert.

Da für die letzte Wortmeldung in der Vorschlussrunde jedoch über ein Jahrzehnt zurückgeblättert werden muss, mangelt es noch an aktuellen einschlägigen Belegen, dass die AS Monaco auch in der Gegenwart gegen die europäische Elite bestehen kann.

 


 

Auf diese Leerstelle ist es dann auch zurückzuführen, dass der BVB über den zugelosten Gegner nicht böse ist; im Vergleich zu Barcelona, Real oder den FC Bayern sollte die Mannschaft von Leonardo Jardim um einiges einfacher zu bändigen sein.

Allzu großer Überschwang muss sich für den BVB gleichwohl dennoch verbieten: Schließlich scheint der Herausforderer gerade in der laufenden Spielzeit Gefallen daran zu finden, den etwas verblassten Glanz wieder aufzupolieren.

 

Dortmund gegen AS Monaco – die Wettquoten im Vergleich

Borussia Dortmund
Unentschieden
AS Monaco
Sunmaker Logo
1,54
4,75
5,55
Betway Logo
1,55
4,75
5,75
William Hill Logo
1,57
4,75
5,50
Bet365 Logo
1,57
4,75
5,50
Interwetten Logo
1,65
4,00
5,00
Tipico Logo
1,55
4,80
5,00
Bet3000 Logo
1,60
5,30
5,30
Netbet Logo
1,54
4,75
5,60
Ladbrokes Logo
1,53
5,00
5,50
Mybet Logo
1,55
4,90
5,30
Betsafe Logo
1,53
4,80
5,40
Mobilbet Logo
1,54
4,75
5,60
Kulbet Logo
1,56
4,87
5,22
Bwin Logo
1,55
5,00
5,50
Sportingbet Logo
1,50
5,00
5,50
Bet-at-home Logo
1,53
4,72
5,09

 

Hatte sich Monaco schon in der Qualifikation mit zwei Siegen gegen das favorisierte Gelbe U-Boot aus Villarreal durchgesetzt, drehte der Finalist von 2004 dann auch in der Gruppenphase sämtlichen Konkurrenten (Leverkusen, Tottenham, ZSKA Moskau) eine lange Nase.

Das vorläufige Meisterstück bekam zuletzt das Achtelfinale gegen Manchester City zu sehen, als nach einer spielerisch bereits ansprechenden 3:5-Niederlage in England noch die Wende vor heimischem Publikum gelangt.

Zwar ist schon seit längerem bekannt, dass der englische Fußball in der Champions League nicht gerade als das fußballerische Nonplusultra in Erscheinung tritt – dennoch stellte Monaco mit dem Aufstieg seine gewachsene Reife unter Beweis.

 

Zwei Tormaschinen unter sich

Den vollzogenen Entwicklungsschritt drückten nicht zuletzt die sechs gegen die Citizens erzielten Treffer aus. Hatte sich das Team bis vor kurzem noch mit einer konsequent destruktiven Spielweise seine gelegentlichen Achtungserfolge gesichert, nimmt nunmehr auch die Offensive am Spielgeschehen teil.

 


 

“Es wird ein 50:50-Duell, auch wenn die Borussia mehr Erfahrungen mit solchen Begegnungen hat. Wir haben gegen City nachgewiesen, dass wir auf Augenhöhe mit den besten Teams spielen.”

– Seit dem Achtelfinale ist Monacos Kapitän Valere Germain mehr denn je von den Qualitäten seiner Mannschaft überzeugt.

 

Die in der heimischen Ligue 1 bereits erzielten 87 Treffer weisen die Abteilung Attacke sogar als stilprägend aus; selbst das vor der Entthronung stehende Paris gibt sich mit vergleichsweise kümmerlich anmutenden 60 Toren zufrieden.

Somit ist die aktuelle Tabellenführung in der Meisterschaft sicherlich nicht nur auf die kleine Sinnkrise zurückzuführen, die Saint-Germain seit dem Abgang von Ibrahimovic zu schaffen macht: Auch diesbezüglich stellt sich Monaco als selbstverantwortlicher Schmied seines Glückes heraus.

In Dortmund kann man den Monegassen die in der Ligue 1 vorgelebte Konstanz zwar durchaus ein bisschen neiden; in der Summe lösen die Erfolgsmeldungen des kommenden Gegners aber dennoch kein ängstliches Zähneklappern aus.

 


 

Dies gilt vor allem deshalb, weil der BVB die Champions League in Ermangelung von aussichtsreichen Alternativen schon frühzeitig zu seiner bevorzugten Spielwiese auserkoren hat – und eben diese Schwerpunktsetzung wurde mit einem relativ mühelosen Durchmarsch belohnt.

 

Die Dortmunder wollen für klare Verhältnisse sorgen

Hatte angesichts der qualitativ weit auseinanderklaffenden Gruppe am Überwintern im Wettbewerb ohnehin kein Zweifel bestanden, wusste die Truppe von Thomas Tuchel mit dem vor Real Madrid gesicherten Gruppensieg aber dennoch schon hier für einen Paukenschlag zu sorgen.

Auch der letztlich deutliche Sieg gegen Benfica ließ danach im Achtelfinale erahnen, dass es in diesem Jahr wohl allenfalls den ganz großen Kalibern gelingen dürfte, sich zwischen die Westfalen und den Henkelpott zu drängen.

Nach der mehr als unglücklichen 0:1-Niederlage in Lissabon hatte sich im März wieder einmal der Signal Iduna Park als ultimative Trumpfkarte erwiesen. Der fraglos etwas zu hoch ausgefallene 4:0-Erfolg schraubt nun auch die Erwartungen vor dem ersten Viertelfinal-Duell mächtig in die Höhe.

 


 

Obwohl selbst ein mögliches Missgeschick zweifelsohne nochmals im Stade Louis II gerichtet werden könnte, scheint der Auftritt vor der Südtribüne doch vielmehr für deutlich erfreulichere Weichenstellungen prädestiniert zu sein.

Angesichts der wettbewerbsübergreifend nach wie vor blütenweißen Bilanz kann ein Sieg vor heimischer Kulisse lediglich der Minimalzielstellung entsprechen. Da den bisherigen Heimspielen in der Königsklasse ein Torschnitt von 3,75 zugrunde liegt, möchte der BVB schon daheim nach dem Halbfinale greifen.

 


 

Läuft der BVB ins offene Messer?

Bei all den hehren Absichten besteht jedoch zweifelsohne die Gefahr, dass es die Mannschaft von Thomas Tuchel etwas mit dem Hurra-Fußball übertreibt – und für exakt einen solchen Übermut wurden zuletzt bereits die Citizens vor heimischer Kulisse gnadenlos abgestraft.

Wenngleich Manchester den zwischenzeitlichen 1:3-Rückstand mit großem Aufwand noch einmal drehte, stellten sich die drei von Monaco erzielten Auswärtstreffer in der Summe dann doch als entscheidender Makel heraus.

Angesichts dieser Vorkommnisse täten die Dortmunder vielleicht sogar gut daran, im ersten Duell lieber nichts zu überstürzen: Die Buchmacher gehen bei den Torwetten aber nichtsdestotrotz davon aus, dass es im Signal Iduna Park abermals zu einem spektakulären Schützenfest kommt.

 



Oliver

wurde schon frühzeitig als Co-Moderator einer TV-Sportsendung auf seine spätere Passion vorbereitet. Nach einer rasch gescheiterten Karriere als Fußballer und einem Abstecher in die Welt der Literaturwissenschaft hat er sich seit dem Jahr 2010 als Texter und Journalist sowohl dem Sport als auch den Sportwetten verschrieben