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VfL Wolfsburg : Hannover 96 – Bundesliga Quoten 9.9.2017


Vorschau und Wettquoten Vergleich zum Bundesliga Spiel VfL Wolfsburg gegen Hannover 96 am 3. Spieltag – Anstoß am Samstag, den 9. September 2017 um 15:30 Uhr

 

Mit den Roten aus Hannover meldet sich zugleich auch das Niedersachsen-Derby in der Bundesliga zurück. Nach dem kaum für möglich gehaltenen Sechs-Punkte-Start fehlt dem Aufsteiger nun lediglich noch ein Sieg beim Lokalrivalen zum großen Glück.

Während die 96er bereits einen ganzen Sommer lang auf Wolke sieben schweben, hellte sich die Stimmung bei den Gastgebern erst kürzlich auf: Mit einem hart erkämpften Erfolg in Frankfurt wurde der anlässlich der Auftakt-Niederlage entstandene Eindruck noch vor der Länderspielpause revidiert.

 


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Wolfsburg siegt – und hadert

Bei jener verkorksten Saison-Premiere hatten die Wölfe die eigene Anhängerschaft mit einem peinlichen 0:3 gegen den BVB geschockt – wobei der drückend überlegene Gast aus Dortmund sogar noch Gnade vor Recht ergehen ließ.

Streng genommen wurde vom VfL jedoch auch danach lediglich hinsichtlich des Punktestands Wiedergutmachung betrieben; nach einem über weite Strecken desolaten Auftritt konnte das Team beim Abpfiff des zweiten Spieltags nur mit dem Ergebnis zufrieden sein.

 

Wolfsburg gegen Hannover – die Wettquoten im Vergleich

VfL Wolfsburg
Unentschieden
Hannover 96
Sunmaker Logo
1,83
3,45
4,40
Betway Logo
1,85
3,60
4,33
William Hill Logo
1,85
3,50
4,33
Bet365 Logo
1,80
3,60
4,33
Interwetten Logo
2,10
3,40
3,50
Tipico Logo
1,85
3,50
4,50
Bet3000 Logo
1,85
3,70
4,50
Netbet Logo
1,83
3,45
4,40
Bet-at-home Logo
1,81
3,55
4,44
Betfair Logo
1,85
3,60
4,50
Mybet Logo
1,80
3,60
4,50
Betsafe Logo
1,83
3,65
4,45
Ladbrokes Logo
1,83
3,40
4,20
Mobilbet Logo
1,83
3,50
4,50
Kulbet Logo
1,83
3,64
4,55
Bwin Logo
1,83
3,40
4,33
Sportingbet Logo
1,83
3,40
4,33

 

Angesichts des Fehlens jeglicher spielerischer Klasse musste man fast den Eindruck gewinnen, dass der VfL noch immer mitten im Überlebenskampf steckt. Im Vergleich zur vorjährigen Katastrophen-Saison scheint die Mannschaft kaum einen Millimeter vorangekommen zu sein.

Dass es die teils hochdekorierten Spieler eigentlich sehr viel besser können müssten, deutet in der Tat auf eine mentale Blockade hin; vom Schrecken des Vorjahres haben sich die schon seit längerem enttäuschenden Leistungsträger offenbar noch immer nicht erholt.

 

„Ich verstehe nicht, warum wir nach dem 1:0 komplett das Fußballspielen einstellen. Wir haben viel mehr drauf, ich habe andere Ansprüche an uns.“

– Ungeachtet des eingefahrenen Dreiers wirkte Daniel Didavi nach dem jüngsten Auftritt seiner Mannschaft irgendwie geschockt.

 

Dass es die teils hochdekorierten Spieler eigentlich sehr viel besser können müssten, deutet in der Tat auf eine mentale Blockade hin; vom Schrecken des Vorjahres haben sich die schon seit längerem enttäuschenden Leistungsträger offenbar noch immer nicht erholt.

Auch das benachbarte Hannover hinterließ zuletzt den Eindruck, als hätte es die Sommerpause kurzerhand übersprungen. Weil die vergangene Spielzeit jedoch in einem Freudentaumel gipfelte, wird das Pferd von den 96ern vom entgegengesetzten Ende aufgezäumt.

 

Hannover kultiviert die Euphorie

An den ersten beiden Spieltagen schien der Bundesliga-Rückkehrer ganz einfach zu verdrängen, dass es fortan nicht mehr gegen Sandhausen & Co zur Sache geht. Obwohl die Wettanbieter das Team als ersten Abstiegsanwärter handeln, wird von Hannover weiterhin auf dominante Verhältnisse gesetzt.

 
Wurde der Auftaktsieg in Mainz noch unter etwas glücklichen Umständen eingefahren, war insbesondere der Heimsieg gegen Schake eine Wucht; die naturgemäß favorisierten Knappen ließen sich taktisch, kämpferisch und spielerisch über weite Strecken dominieren.

Dass für den goldenen Treffer dann auch noch der eben erst eingewechselte Neuzugang Jonathas verantwortlich zeichnete, rundete den gelungenen Nachmittag endgültig ab; mit dem teuersten Einkauf der Vereinsgeschichte haben sich die Roten augenscheinlich einen echten Gefallen getan.

Mit seinem überzeugenden Joker-Einsatz hat sich der Brasilianer in jedem Falle für die Startelf empfohlen; bereits im anstehenden Derby könnte der Stürmer erstmals von Beginn an für die Belebung der Offensive verantwortlich sein.

 
In Wolfsburg wird derweil noch darauf gewartet, dass die ziemlich ambitionierte Transferpolitik zu greifen beginnt; die im Lauf der vergangenen Wochen investierten 53 Millionen Euro haben bis dato schließlich noch nicht zu einer spielerischen Wiedergeburt geführt.

 


 

Diese bedauerliche Tatsache ist freilich aber auch dem Umstand geschuldet, dass etwa die Ausleihe von Origi erst während der Länderspielpause über die Bühne ging; mit dem Mittelstürmer zog der VfL nach dem allgemeinen Dafürhalten ein echtes Juwel aus Liverpool ab.

Über die Verstärkung dürfte insbesondere Mario Gomez glücklich sein, der zuletzt nahezu die alleinige Verantwortung für das Toreschießen getragen hat: Unter Andries Jonker ist der Nationalstürmer zu einem offensiven Alleinunterhalter verkommen.

 

Tappt der VfL wieder in die Derby-Falle?

Allerdings muss sich erst einmal erweisen, ob sich Origi von der offenbar destruktiven Atmosphäre in Wolfsburg unbeeindruckt zeigt; schon so mancher andere im Sommer verpflichtet Hoffnungsträger ließ sich umgehend von der schlechten Stimmung herunterziehen.

Beim jüngsten Gastspiel in Frankfurt hatte sich lediglich der Defensiv-Spezialist Tisserand als ernsthafte Bereicherung empfohlen – der jedoch vor Saisonbeginn bemerkenswerterweise zum Nulltarif von den abgestiegenen Schanzern gekommen war.

Die finanziell nennenswert ins Kontor schlagenden Camacho und Dimata fügten sich bei ihren ersten Auftritten dagegen bestenfalls unauffällig in die maue Mannschaftsleistung ein, während der Königs-Transfer Anthony Brooks verletzungsbedingt noch überhaupt nicht zum Einsatz kam.

 


Video: Abwehrspieler Marcel Tisserand, gekommen vom FC Ingolstdt, war in den ersten beiden Liga-Spielen (gegen Dortmund und Frankfurt) einer der besten Wolfsburger. (Quelle: YouTube/VfL Wolfsburg)

 

Entsprechend vermittelten die Verantwortlichen dann auch den Eindruck, mit dem Verlauf der Transferperiode nicht restlos zufrieden zu sein; nicht von ungefähr hatten sich die Wölfe bis zuletzt (vergeblich) um die Gunst von Spielern wie Malcolm und Medeiros bemüht.

 
Symbol LupePrinzipiell sollte der vorhandene Kader zwar dennoch stark genug sein, um einem Team wie Hannover die Stirn zu bieten; unter identischen Voraussetzungen hatte der VfL aber auch schon die jüngsten Niedersachsen-Derbys vor heimischer Kulisse verbockt.
 

Angesichts von unlängst zu konstatierenden zwei Unentschieden und zwei Niederlagen liegt der letzte Heim-Dreier bereits knappe sechs Jahre zurück; selbst in der Abstiegs-Saison der 96er kamen die Wolfsburger nicht über ein leistungsgerechtes 1:1 hinaus.

Auch jenes Duell bekräftigte einmal mehr die populäre These, dass der deutsche Meister von 2009 ganz einfach nicht für Derbys geschaffen ist – was die Wettanbieter aber freilich nicht daran hindert, den Gastgeber dennoch mit einer soliden Favoritenstellung auszustatten.