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VfB Stuttgart : 1. FC Köln – Bundesliga Quoten 13.10.2017


Vorschau und Wettquoten Vergleich zum Bundesliga Spiel VfB Stuttgart gegen 1. FC Köln am 8. Spieltag – Anstoß am Freitag, den 13. Oktober 2017 um 20:30 Uhr

 

Am Freitagabend könnte es sich lohnen, die Erwartungen ganz weit unten anzusetzen: Mit den Vertretungen aus Stuttgart und Köln melden sich zuallererst zwei der aktuell offensivschwächsten Bundesligisten aus der Länderspielpause zurück.

Dabei werden die vom schwäbischen Aufsteiger bislang verbuchten vier Treffer (negativer Vereinsrekord) von den Geißböcken sogar nochmals locker unterboten. In den ersten sieben Runden hat der Vorjahresfünfte nur kümmerliche zwei Törchen auf die Habenseite gebracht.

 


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Finden die Geißböcke in Stuttgart Trost?

Unter ihrer Ladehemmung hatten beide Klubs auch am letzten Spieltag einmal mehr zu leiden; weil es trotz etlicher Großchancen jeweils nur zu einem Treffer reichte, gab es in Frankfurt bzw. gegen RB Leipzig überaus ärgerliche 1:2-Niederlagen zu beklagen.

Fürs Erste scheinen sich die Gemeinsamkeiten mit den zitternden Beinen vor dem gegnerischen Kasten allerdings bereits erschöpft zu haben – so hält bei den Stuttgartern namentlich eine deutlich verlässlichere Defensivabteilung wacker das Fähnlein hoch.

Während sich die vom VfB bis dato vermeldeten neun Gegentreffer gerade noch das Prädikat „solide“ verdienen, sind die Rheinländer auch in dieser Wertung beispiellos schlecht: 15 kassierte Einschläge weisen den Effzeh derzeit als bedauernswerte Schießbude der Liga aus.

 

Stuttgart gegen Köln – die Wettquoten im Vergleich

VfB Stuttgart
Unentschieden
1. FC Köln
Sunmaker Logo
1,95
3,50
3,95
Betway Logo
1,95
3,50
4,20
William Hill Logo
2,00
3,40
3,80
Bet365 Logo
1,90
3,50
4,20
Interwetten Logo
2,20
3,25
3,40
Tipico Logo
1,95
3,50
3,80
Bet3000 Logo
1,95
3,60
4,20
Netbet Logo
1,95
3,50
3,95
Bet-at-home Logo
1,95
3,50
3,95
Betfair Logo
1,90
3,50
4,20
Mybet Logo
1,95
3,50
4,10
Betsafe Logo
1,95
3,55
3,95
Ladbrokes Logo
1,95
3,40
4,00
Mobilbet Logo
1,95
3,55
4,05
Kulbet Logo
1,96
3,53
4,08
Bwin Logo
1,90
3,60
4,10
Sportingbet Logo
1,90
3,60
4,10

 

Es kann nicht verwundern, dass sich aus der Kombination des schwächsten Angriffs und der löchrigsten Abwehr ein ziemlich ungenießbares Gebräu ergibt. Folgerichtig sind die Mannen von Peter Stöger mit erst einem eingefahrenen Zähler am Tabellenende festgefroren.

Nachdem zuletzt endlich auch der Freiburger Sport-Club seinen ersten Saison-Dreier verbuchte, klafft zum rettenden Ufer mittlerweile bereits eine alarmierend große Lücke auf – selbst der auf den Relegationsplatz durchgereichte HSV hat längst sieben Punkte unter Dach und Fach gebracht.

Die Mercedes-Benz-Arena könnte sich nun aber immerhin als ein ziemlich geeigneter Ort erweisen, um etwas verlorenen Boden wiedergutzumachen: Mit sieben Siegen und vier Unentschieden sind die Geißböcke seit beeindruckenden elf Gastspielen in der schwäbischen Metropole unbesiegt.

 

Der VfB will mehr Offensive wagen

Da den jüngsten sieben Auswärtsspielen in Stuttgart gar sechs volle Dreier entsprangen, haben wahrscheinlich auch die Kölner nach dem Wiederaufstieg des VfB eine Flasche Schampus geköpft – derart verlässliche Punktelieferanten sind verständlicherweise immer gern gesehen.

Gleichwohl stellt sich natürlich die Frage, ob die stolze Serie auch die aktuelle Krise der Geißböcke übersteht: Im Zuge des schlechtesten Saisonstarts der Vereinsgeschichte droht nicht einmal mehr auf die absoluten Lieblingsgegner Verlass zu sein.

 


 

Diesbezüglich muss es den Domstädtern insbesondere Sorgen machen, dass sich der Bundesliga-Neuling bislang so gut wie nichts vor heimischer Kulisse zu Schulden kommen ließ; sämtliche sieben Zähler fuhren die Stuttgarter am Neckar ein.

Obwohl den Heimspielen gegen Mainz (1:0), Wolfsburg (1:0) und Augsburg (0:0) somit zwei Siege und ein Remis entsprangen, wurden die eigenen Anhänger aber nur wohldosiert versöhnt. Das Torverhältnis von 2:0 weist die Mercedes-Benz-Arena als einen Hort der gepflegten Langeweile aus.

Wenngleich der Erfolg den Gastgebern recht zu geben scheint, zeichnet sich für die nähere Zukunft doch eine etwas offensivere Ausrichtung ab: In der bundesligafreien Woche wurde im Testspiel gegen den VfR Aalen (2:2) erstmals die Doppelspitze (Terodde/Ginczek) erprobt.

 


 

Zugleich ließ Hannes Wolf jedoch wissen, dass ihm auch künftig an stabilen Verhältnissen gelegen ist; für die Verteidigung der weißen Heim-Weste wäre der VfB somit wohl auch weiterhin bereit, gegebenenfalls auch einmal eine trostlose Nullnummer in Kauf zu nehmen.

 

“Wir wollen die defensive Stabilität nicht verlieren. Die war gut in den vergangenen Wochen.”

– Hannes Wolf scheint seine Stuttgarter auch vor dem Heimspiel gegen Köln nicht gerade auf einen bedingungslosen Sturmlauf einzuschwören.

 

Andererseits dürften selbst die Schwaben kaum der Versuchung widerstehen können, gegen den 1. FC Köln ein bisschen stärker ins Risiko zu gehen: Gegen die notorischen Tor-Verweigerer vom Tabellenende sollte schließlich auch einmal eine nicht vollzählig bestückte Fünferkette verzeihlich sein.

 


 

Pizarro soll es richten

Mit Claudio Pizarro haben die Rheinländer allerdings einen neuen Hoffnungsträger an Bord, der bereits auf 191 Bundesliga-Treffer verweisen kann: Nachdem der Peruaner im Sommer etwas unwürdig in Bremen ausgebootet wurde, liefert der „Pizza-Express“ fortan im Effzeh-Dress aus.

Gleichwohl dürfte es den 39-Jährigen selbst ein wenig überraschen, wie viel Verantwortung ihm an seiner neuen Wirkungsstätte aufgebürdet wird – von der ursprünglichen angedachten Verpflichtung als Ergänzungsspieler kann mittlerweile kaum noch die Rede sein.

Da sich Rudnevs (Vertragsauflösung) und Cordoba (Oberschenkelverletzung) vorübergehend oder gar dauerhaft aus dem Kader verabschiedet haben, sieht sich der nimmermüde Fußball-Opa mit einem Male allein auf weiter Flur gestellt.

Während sich die tatsächliche sportliche Relevanz des Neuzugangs noch als fraglich erweist, dürfte den Kölnern jedoch zumindest ein menschlicher Gewinn sicher sein: Immerhin hatte sich Pizarro bereits an der Weser selbst in bedrängtesten Lagen stets sein sonniges Gemüt bewahrt.

Die ansteckende gute Laune des Peruaners vermag nun vielleicht auch die moralisch mächtig geknickten Gäste mitzureißen, denen derzeit jeder positive Impuls gelegen kommen muss – stärker noch als die sportlichen Probleme hatten zuletzt die um sich greifenden Selbstzweifel auf die Leistungen des abgestürzten Europa-League-Teilnehmers gedrückt.

 

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Oliver

wurde schon frühzeitig als Co-Moderator einer TV-Sportsendung auf seine spätere Passion vorbereitet. Nach einer rasch gescheiterten Karriere als Fußballer und einem Abstecher in die Welt der Literaturwissenschaft hat er sich seit dem Jahr 2010 als Texter und Journalist sowohl dem Sport als auch den Sportwetten verschrieben