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FC Schalke 04 : 1. FC Köln – Bundesliga Quoten 2.12.2017


Vorschau und Wettquoten Vergleich zum Bundesliga Spiel FC Schalke 04 gegen 1. FC Köln am 14. Spieltag – Anstoß am Samstag, den 2. Dezember 2017 um 18:30 Uhr

 

Hatte der FC Schalke beim schon jetzt legendären 4:4 im Revier-Derby auf brutalst mögliche Art in den zahlreichen Dortmunder Wunder herumgebohrt, dürfte auch das kommende Heimspiel gegen den 1. FC Köln für kleinere Heldentaten wie geschaffen sein.

Nachdem die Westfalen erst nach 45 furiosen Minuten einzubrechen begannen, werden die Rheinländer schließlich schon auf der Trage in die Veltins-Arena gebracht – auch das jüngste 0:2 gegen die Hertha ließ wieder einmal wissen, dass kaum noch Leben in den Geißböcken steckt.

 


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Ist der Kölner Bundesliga-Ofen schon aus?

Dabei scheint die angesprochene Trage nicht zuletzt aufgrund der extremen Verletzungssorgen derzeit tatsächlich das bevorzugte Fortbewegungsmittel der Rheinländer zu sein: Die vorwöchige Heim-Schlappe nahm der Effzeh in Abwesenheit von gleich elf Leistungsträgern in Empfang.

In seiner Not sah sich Peter Stöger zum Einsatz einer bunt zusammengewürfelten Truppe gezwungen. Während sich der 39-jährige Fußball-Opa Pizarro vergeblich um das Entfachen von Torgefahr bemühte, „feierte“ in der Dreierkette der erst 16-jährige Aurel Bisseck sein Debüt.

Angesichts der erforderlich gewordenen Flickschusterei kann man es den Kölnern kaum zum Vorwurf machen, dass es ansonsten nur denkbar wenig zu feiern gab. Gleichwohl war es dann aber doch ernüchternd, wie wehrlos sich die Mannschaft zum Abschluss der 13. Runde präsentierte.

 

Schalke gegen Köln – die Wettquoten im Vergleich

Schalke 04
Unentschieden
1. FC Köln
Sunmaker Logo
1,41
4,45
8,25
Betway Logo
1,44
4,50
7,50
William Hill Logo
1,44
4,33
7,00
Bet365 Logo
1,44
4,33
8,00
Interwetten Logo
1,45
4,50
7,00
Tipico Logo
1,45
4,50
7,50
Bet3000 Logo
1,45
4,80
8,00
Netbet Logo
1,41
4,45
8,25
Bet-at-home Logo
1,43
4,43
7,55
Betfair Logo
1,40
4,50
8,00
Mybet Logo
1,45
4,50
8,00
Betsafe Logo
1,43
4,55
7,95
Ladbrokes Logo
1,40
4,33
8,00
Mobilbet Logo
1,42
4,50
8,25
Kulbet Logo
1,45
4,49
7,77
Bwin Logo
1,42
4,50
8,25
Sportingbet Logo
1,42
4,50
8,25

* Die Wettquoten entsprechen dem Stand vom 1.12.2017, 09:29 Uhr. Angaben ohne Gewähr. Die Quoten unterliegen laufenden Anpassungen und können sich mittlerweile geändert haben.
 

Immerhin hatten die Punktgewinne der unmittelbaren Konkurrenten zur Folge, dass es für die Stöger-Elf vor Wochenfrist schon fast in ein Spiel der allerletzten Chance ging: Ein gefühltes Endspiel, dem das Auftreten der Geißböcke jedoch zu keinem Zeitpunkt Rechnung trug.

Infolge der bereits elften Saison-Niederlage fällt es zunehmend schwer, der Mannschaft überhaupt noch irgendwelche Hoffnungen auf den Klassenerhalt zu machen – selbst auf den Relegationsplatz hat sich mittlerweile ein gewaltiger Rückstand von neun Zählern aufgetürmt.

 

“Was auch passiert, wir müssen gucken, dass wir mal wieder ein Spiel gewinnen. Egal wie. Egal mit welchem Personal. Wir haben viele Verletzte, aber wir müssen trotzdem Spiele gewinnen.”

– Matthias Lehmann scheint inzwischen fast alles egal zu sein – wenn es dafür nur wieder einmal zu einem Erfolgserlebnis reicht.

 

Obwohl im Verlauf der Rest-Saison noch stattliche 63 Punkte in die Verlosung kommen, mutet die Lücke zum rettenden Ufer bereits als beinahe unüberbrückbar an. Der bisherige Ertrag von zwei Pünktchen weist die Mannschaft schließlich noch nicht einmal als richtig zweitligatauglich aus.

 

Stöger weiß, wie man auf Schalke punktet…

Obendrein fehlt es an optimistisch stimmenden Anzeichen, die den Kölnern die umgehend benötigte Besserung versprechen. So dürfte sich die personelle Notlage sicherlich erst in der Winterpause nennenswert entspannen.

 


Statistik Schalke - Köln

 

Längst ist auch der Glaube geschwunden, dass Peter Stöger mit einem Male doch noch wundersame Retter-Qualitäten entwickelt. Der Österreicher scheint den Niedergang seines vereinseigenen Lebenswerks schon seit Wochen nur mehr stoisch zu verwalten.

Da das Handeln des Trainers zunehmend resignative Züge trägt, kann es nicht verwundern, dass sich die Entscheidungsträger zuletzt doch von dem langjährigen Erfolgsgaranten zu distanzieren begannen: Bereits vor der Partie auf Schalke wurde eifrig über dessen Entlassung diskutiert.

Sollte tatsächlich der Wille zu einem späten Neuanfang vorhanden sein, ist es jedoch völlig unverständlich, warum der Verein zunächst noch einmal weitere 90 Minuten nutzlos vertut: Gegen euphorisierte Knappen hätte es für eine halbwegs realistische Chance wohl schon einen ganz starken Impuls gebraucht.

 


 

Möglicherweise ist es jedoch auch in diesem Fall auf die Meriten der Vergangenheit zurückzuführen, dass sich Stöger auch in Gelsenkirchen nochmals bewähren darf: Unter der Ägide des 51-Jährigen vermochten die Kölner in der Veltins-Arena noch immer den Hauptpreis abzuräumen.

Mit drei aufeinanderfolgenden Auswärtssiegen haben sich die Geißböcke seit dem Wiederaufstieg zum großen Ärgernis für Königsblau entwickelt. Dieser starke Lauf sollte für die Gäste selbst in finstersten Zeiten so etwas wie ein kleiner Hoffnungsschimmer sein.

 

Schalke berauscht sich am gefühlten Derbysieg

Der Festtagsstimmung auf Schalke wird allerdings auch der angekündigte Besuch des erklärten Angstgegners nichts anhaben können. Sorgte bereits der überraschend solide Saisonstart für ungläubige Begeisterung, kommt die Aufholjagd im Derby nun gar einem echten Dammbruch gleich.

 


 

Da sich die zweite Halbzeit im Signa Iduna Park einen prominenten Platz in den Geschichtsbüchern verdiente, machten plötzlich auch die völlig verkorksten ersten 45 Minuten einen Sinn: Erst das deprimierende 0:4 schuf die Grundlage, das wirklich Maximale aus dem Revier-Kracher zu machen.

Wenngleich die Erwartungen der Fans vor dem Anpfiff sogar eher in Richtung eines Dreiers gingen, wollte im Nachhinein sicherlich niemand das heldenhaft eroberte Pünktchen tauschen. Allerorten herrschte Einigkeit, dass der Wert der Aufholjagd die Bedeutung eines schnöden Erfolges deutlich überstieg.

 

“Ich finde, dieses 4:4 bringt uns nach all den Geschehnissen in den 90 Minuten weiter nach vorne, als wenn wir hier 1:0 oder 2:1 gewonnen hätten.”

– Auch Schalke-Manager Christian Heidel wird noch lange von der Aufholjagd in Dortmund zehren.

 


 

In der Tat hat das am Ende zweifellos auch verdiente 4:4 das Potential, sich als eine entscheidende Initialzündung zu erweisen – seit dem Revier-Derby scheint die bereits als erreicht vermutete Leistungsgrenze noch lange nicht ausgereizt zu sein.

Namentlich hinsichtlich der absoluten Überzeugung dürfte die Mannschaft in den kommenden Wochen noch vielfach von den jüngsten Ereignissen profitieren. In kritischen Situationen werden sich die Spieler vielleicht noch in Jahren an ihr im Signal Iduna Park fabriziertes Wunder erinnern.

Bei all der verständlichen Begeisterung droht allenfalls die Gefahr, dass Schalke die anstehende Pflichtübung hoffnungslos unterschätzt: Dennoch wird gewiss nicht nur von den Wettanbietern vermutet, dass der Tabellendritte auch das neunte Pflichtspiel in Folge ordnungsgemäß über die Bühne bringt.

 

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Oliver

wurde schon frühzeitig als Co-Moderator einer TV-Sportsendung auf seine spätere Passion vorbereitet. Nach einer rasch gescheiterten Karriere als Fußballer und einem Abstecher in die Welt der Literaturwissenschaft hat er sich seit dem Jahr 2010 als Texter und Journalist sowohl dem Sport als auch den Sportwetten verschrieben