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SC Freiburg : Eintracht Frankfurt – Bundesliga Quoten 20.8.2017


Vorschau und Wettquoten Vergleich zum Bundesliga Spiel SC Freiburg gegen Eintracht Frankfurt am 1. Spieltag – Anstoß am Sonntag, den 20. August 2017 um 15:30 Uhr

 

Nach einer alle Erwartungen sprengenden Premieren-Saison macht sich der SC Freiburg auf ein ziemlich kompliziertes zweites Jahr in der Bundesliga gefasst – nach den Prognosen der Wettanbieter dürfte der Abstiegskampf bereits mit dem Heimspiel gegen die Frankfurter Eintracht beginnen.

Dabei tragen aber freilich auch die hessischen Gäste ihren Anteil dazu bei, dass das erste sonntägliche Duell gleich in den Verdacht eines Sechs-Punkte-Spiels gerät: Bekanntlich waren die Adlerträger im laufenden Kalenderjahr bislang im konsequenten Tiefflug unterwegs.

 

Findet Kovac die richtigen Hebel?

Wurde im Winter noch von der Teilnahme an der Champions League geträumt, hatte die Rückrunde dann gerade einmal 13 Zähler eingebracht: Mit dieser schaurigen Bilanz wurde selbst die dürftige Ausbeute der beiden Absteiger aus Darmstadt und Ingolstadt unterboten.

 


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Mit der komplett verkorksten Halbserie hat sich die Mannschaft in der neuen Saison beinahe automatisch für die Teilnahme am Abstiegskampf qualifiziert; schließlich blieb namentlich Niko Kovac bisher den Nachweis schuldig, dem Absturz etwas entgegensetzen zu können.

Den dringend erforderlichen Neustart kann der angeschlagen wirkende Trainer nun aber immerhin mit frischen Hoffnungsträgern bestreiten; nie zuvor nahm der Verein mehr Geld als die im Sommer in Verstärkungen investierten 16 Millionen Euro in die Hand.

Ein erklecklicher Teil dieser Summe wurde allerdings schon zum bloßen Stopfen von Löchern gebraucht; immerhin haben die Abgänge von Oczipka und Vallejo zu einem massiven Qualitätsverlust in der Hintermannschaft geführt.

 

Freiburg gegen Frankfurt – die Wettquoten im Vergleich

SC Freiburg
Unentschieden
Eintracht Frankfurt
Sunmaker Logo
2,50
3,20
2,95
Betway Logo
2,60
3,20
2,80
William Hill Logo
2,37
3,40
2,90
Bet365 Logo
2,45
3,25
3,00
Interwetten Logo
2,40
3,40
2,90
Tipico Logo
2,45
3,30
2,90
Bet3000 Logo
2,50
3,30
3,00
Netbet Logo
2,50
3,20
2,95
Ladbrokes Logo
2,50
3,10
2,90
Betfair Logo
2,50
3,25
2,90
Mybet Logo
2,50
3,20
2,90
Betsafe Logo
2,50
3,20
2,95
Mobilbet Logo
2,50
3,20
3,00
Kulbet Logo
2,53
3,24
2,98
Bwin Logo
2,50
3,20
3,00
Sportingbet Logo
2,50
3,20
3,00
Bet-at-home Logo
2,48
3,18
2,91

 

Dieser dürfte bislang lediglich auf der linken Außenbahn vom neu unter Vertrag genommenen Willems aufgefangen werden können – die Innenverteidigung wird dagegen frühestens nach der Rückkehr des an einer Schultereckgelenkssprengung leidenden Salcedo in voller Pracht erstrahlen.

Kann die Eintracht selbst in absoluter Bestbesetzung dennoch schon damit zufrieden sein, wenn die Abwehr wieder das Niveau des vergangenen Jahres erreicht, wird im Angriff mit der Verpflichtung von Sebastien Haller ein qualitativer Quantensprung anvisiert.

 

Bei der Eintracht klemmt es noch allerorten

Mit farblosen Auftritten blieb der aus Utrecht gekommene Stürmer in der Vorbereitung allerdings noch sachdienliche Hinweise darauf schuldig, warum sich die Eintracht die Dienste des 23-Jährigen die bisherige Rekordablöse von 7 Millionen Euro kosten ließ.

 


 

Hallers Feilen an einer bundesligatauglichen Verfassung wird in den ersten Saison-Wochen zusätzlich durch das verletzungsbedingte Fehlen von Fabian erschwert – mit einem Comeback des kreativen Schlüsselspielers dürfte wohl frühestens Anfang Oktober zu rechnen sein.

Aufgrund der Formschwächen und Verletzungssorgen sind somit sämtliche Mannschaftsteile der Eintracht zum Auftakt noch immer nicht optimal austariert: Alles andere als gute Vorrausetzungen, um die mäßige Bilanz im Breisgau endlich wieder etwas erfreulicher zu gestalten.

Immerhin war dem Team schon bei den letzten fünf Abstechern ins Schwarzwald-Stadion nie ein dreifacher Punktgewinn geglückt; nach einer kleinen Remis-Serie kehrten die Hessen die letzten beiden Male mit komplett leeren Händen in die Bankenmetropole zurück.

 

Video: Die beiden 18-jährigen Talente Noel Knothe und Renat Dadashov schafften im Sommer den Sprung zu den Eintracht-Profis. (Quelle: YouTube/Eintracht Frankfurt)


 

Da es im März zu allem Überfluss auch noch eine 1:2-Heimschlappe gegen den Sport-Club setzte, sackten die Freiburger unlängst neun Zähler in unmittelbarer Folge ein – was sich mittlerweile auch in einem knappen Vorsprung in der Gesamtbilanz niederschlägt (12 Siege, 3 Remis, 11 Niederlagen).

Die von den Gastgebern erkämpfte Führung droht nun allerdings bereits am Sonntag zum Opfer der Vereinsphilosophie zu werden, nach der man sich im Breisgau vor allem der Ausbildung junger Talente verpflichtet fühlt.

 

Freiburg wird zum Opfer seines Erfolges

Da es die „fertigen“ Spieler dann meist nicht mehr allzu lange in Freiburg hält, hat der Klub zumeist ausgerechnet auf dem Höhepunkt seines Erfolges den größten Aderlass zu beklagen – weshalb sich auch in dieser Saison ein kleiner Neuanfang erforderlich macht.

 

“Wir hätten jetzt gerne noch drei Wochen, um uns auf die Bundesliga vorzubereiten.”

– Für Freiburgs Trainer Christian Streich kommt der Saisonstart definitiv deutlich zu früh.

 

Den im Vorjahr überraschend eroberten siebten Tabellenplatz haben insbesondere die offensiven Schlüsselspieler zum Absprung genutzt; nach den Abgängen von Philipp und Grifo mutet die Freiburger Offensivabteilung beinahe schon enthauptet an.

 


 

Mit 12 bzw. gar 18 Torbeteiligungen hatte das Duo im vergangenen Jahr immerhin entscheidend zum starken Abschneiden beigetragen; auch die stolz anmutende Entschädigung von fast 27 Millionen € wiegt den Verlust der beiden Schlüsselspieler nicht annähernd auf.

Selbst die emsig sprudelnden Transfererlöse können schließlich nichts daran ändern, dass der Sport-Club mit dem kleinsten Budget aller Bundesligisten in die neue Spielzeit startet – und unter dieser Prämisse ist es praktisch unmöglich, gleichwertigen Ersatz an Land zu ziehen.

Entsprechend schienen die Verantwortlichen dann auch gar nicht erst den Versuch unternehmen zu wollen, die entstandenen Lücken zu verschließen; lediglich der zuletzt in Mainz kickende Niederlechner war den Süddeutschen eine kleinere Ablösesumme wert.

 


 

Wird das Scheitern zur Freiburger Chance?

Angesichts des sich ankündigenden Existenzkampfes legten es die Freiburger stattdessen darauf an, der Defensivabteilung eine Qualitätsoffensive zu verpassen, die sich mit sagenhaften 60 Gegentreffern bereits im Vorjahr als ein permanenter Unsicherheitsfaktor erwies.

Mit der viertschlechtesten Abwehr war der Mannschaft der Nachweis gelungen, dass es für ein erfolgreiches Abschneiden in der Bundesliga nicht notwendigerweise auch stabile Verhältnisse braucht – für die fortan nun aber die eigens verpflichteten Lienhart und Stenzel sorgen sollen.

Die bereits absolvierte Pflichtspiel-Premiere deutet trotz aller Bemühungen aber dennoch auf einen bevorstehenden Niedergang hin; in der Qualifikation zur Europa League kam der Sport-Club noch nicht einmal an den Slowenen aus Domzale vorbei.

Bei allem verständlichen Ärger über das fahrlässige Verpassen des internationalen Wettbewerbs könnte das Ausscheiden aber sogar ein gutes Omen sein: Vor zwölf Monaten hatte sich schließlich zunächst die Hertha in der Quali blamiert, um dann zum Saisonende direkt in die Europa League einzuziehen.

 



Oliver

wurde schon frühzeitig als Co-Moderator einer TV-Sportsendung auf seine spätere Passion vorbereitet. Nach einer rasch gescheiterten Karriere als Fußballer und einem Abstecher in die Welt der Literaturwissenschaft hat er sich seit dem Jahr 2010 als Texter und Journalist sowohl dem Sport als auch den Sportwetten verschrieben