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Mönchengladbach : 1. FC Köln – Bundesliga Quoten 20.8.2017


Vorschau und Wettquoten Vergleich zum Bundesliga Spiel Borussia Mönchengladbach gegen 1. FC Köln am 1. Spieltag – Anstoß am Sonntag, den 20. August 2017 um 18:00 Uhr

 

Im Derby zwischen Gladbach und Köln sind zum Abschluss des ersten Spieltages noch einmal große Gefühle garantiert – schließlich gerät in diesem Prestigeduell gern in Vergessenheit, dass es auch am Niederrhein lediglich um drei Punkte geht.

Für zusätzlichen Zündstoff hat zudem das sich zuletzt verändernde Kräfteverhältnis gesorgt: Dass sich die Geißböcke im Vorjahr vor den Fohlen platzierten, fordert die Hausherren verständlicherweise zu einer Reaktion heraus.

 

Die Fohlen wollen wieder etwas höher hinaus

Dass somit der 1. FC Köln anstelle der Borussen fortan europäisch kickt, setzt den aus den Fugen geratenen Verhältnissen die Krone auf; nach zwei Abstechern in die Königsklasse wird von den Gladbachern demnächst komplett in die Röhre gekuckt.

 


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Zunehmend ist der Verein jedoch geneigt, diese Zumutung als eine große Chance anzusehen. Durch die ausgelassenen englischen Wochen sollte es der Mannschaft schließlich wieder deutlich leichter fallen, in der Bundesliga kontinuierlich auf Beutezug zu gehen.

Einen kleinen Vorgeschmack auf eine solch rosige Zukunft hatte bereits die im Frühjahr absolvierte Rückrunde geboten, in der trotz erheblicher personeller Sorgen äußerst ordentliche 28 Zähler herumgekommen waren.

Ungeachtet der unter Dieter Hecking zu beobachtenden Konsolidierung hat aber auch der Schubert-Nachfolger schon ein paar Kratzer im Lack: Ausgerechnet in den Big-Point-Duellen fielen die Fohlen auch unter dem neuen Trainer stets in alte Muster zurück.

 

Gladbach gegen Köln – die Wettquoten im Vergleich

Gladbach
Unentschieden
1. FC Köln
Sunmaker Logo
1,95
3,45
3,95
Betway Logo
1,90
3,60
4,00
William Hill Logo
1,95
3,50
3,80
Bet365 Logo
1,90
3,50
4,10
Interwetten Logo
2,10
3,40
3,50
Tipico Logo
1,95
3,50
4,00
Bet3000 Logo
1,95
3,60
4,00
Netbet Logo
1,95
3,45
3,95
Ladbrokes Logo
1,90
3,40
3,90
Betfair Logo
1,95
3,50
4,00
Mybet Logo
1,90
3,60
4,00
Betsafe Logo
1,95
3,50
4,00
Mobilbet Logo
1,95
3,50
4,10
Kulbet Logo
1,95
3,57
4,03
Bwin Logo
1,95
3,60
3,80
Sportingbet Logo
1,95
3,60
3,80
Bet-at-home Logo
1,91
3,53
3,93

 

So versäumten es die Gladbacher nicht nur gleich mehrfach, in der Meisterschaft doch noch in das oberste Tabellendrittel vorzustoßen, auch im DFB-Pokal und der Europa League wurde ein besseres Abschneiden fahrlässig verspielt.

In den beiden Cup-Wettbewerben hatte das Team dabei erstaunlicherweise jeweils im heimischen Borussia-Park versagt, der noch vor kurzem als unbezwingbar galt – die positiven Effekte des Trainerwechsels ließen sich somit vor allem anhand der deutlich verbesserten Auswärtsbilanz nachvollziehen.

 

Gladbach startet personell gekräftigt in die Saison

Eine der schmerzlichsten Heim-Niederlagen des vergangenen Jahres hatte derweil jedoch noch den Entfremdungsprozess von Andre Schubert befeuert; spätestens nach der im November erlittenen 1:2-Derbyschlappe gegen die Geißböcke deuteten die Zeichen zunehmend auf eine Trennung hin.

 


 

Mit jeweiligen Siegen wurden die vier zuvor im Borussia-Park ausgetragenen Duelle hingegen deutlich standesgemäßer absolviert – wie auch die Gesamtbilanz mit 47:23 Erfolgen ziemlich unmissverständlich auf die lokale Vorherrschaft des fünffachen Deutschen Meisters verweist.

Nicht zuletzt auch die im Sommer getätigten Transfers zielen darauf ab, zu den gewohnten Verhältnissen zurückzukehren; mit der Verpflichtung von Ginter und Zakaria wurden die schmerzlichen Abgänge von Christensen und Dahoud mindestens ebenbürtig kompensiert.

Von dem zuvor im Breisgau kickenden Grifo kann sich das Team überdies noch mehr Durchschlagskraft der ohnehin schon beneidenswert gut bestückten Offensive versprechen; obendrein wird von jungen Talenten wie Oxford oder Cuisance der Druck auf die arrivierte Stammelf erhöht.

 

Video: In der Vorbereitung auf die neue Saison holten sich die Fohlen den Segen von Papst Franziskus höchstpersönlich ab. (Quelle: YouTube/Borussia Mönchengladbach)


 

In der Vorbereitung ist zudem auch Dieter Hecking nicht untätig geblieben; die bislang favorisierte 4-4-2-Formation wird fortan um weitere Spielarten ergänzt – in den Testspielen wurde sowohl die Dreier- als auch die Fünferkette erprobt.

Sowohl unter personeller als auch taktischen Prämissen ist der Trainer somit erst jetzt im Begriff, der Mannschaft entschieden seinen Stempel aufzudrücken: In dieser Hinsicht kann sein Gegenüber Peter Stöger aber noch immer einen praktisch uneinholbaren Vorsprung geltend machen.

 

Stöger ist auf dem Höhepunkt seiner Macht

Mit den Kölnern startet der Österreicher immerhin schon in seine fünfte Saison. Waren die Domstädter einstmals für ihren enormen Trainerverschleiß berüchtigt, wartet der Verein mittlerweile mit einem der dienstältesten Trainer der Bundesliga auf.

Allerdings wird es Stöger kaum gelingen, ein bislang stets aufgeführtes Kunststück auch im neuen Jahr zu wiederholen. War die Mannschaft zuletzt in jeder Spielzeit ein Stück weiter nach oben geklettert, wurde diesbezüglich vor wenigen Monaten wohl der Zenit erreicht.

Der überraschend ins Ziel gebrachte fünfte Tabellenplatz dürfte sich beim besten Willen nicht mehr toppen lassen; das infolge des vernünftigen Wirtschaftens im Rahmen gehaltene Budget lässt eine Teilnahme an der Champions League in absehbarer Zeit sicherlich kaum zu.

 


 

“Momentan habe ich den Eindruck, dass die Leute mehr interessiert, was bei der Europacup-Auslosung passiert als zum Liga-Auftakt in Mönchengladbach.”

– Mit der Europa-League-Quali hat Peter Stöger den Kölnern einen riesengroßen Wunsch erfüllt – weshalb das Derby ausnahmsweise einmal nur die zweite Geige spielt.

 

Angesichts des zu absolvierenden Pensums käme aber ohnehin schon die Neuauflage des vorjährigen Abschneidens einem mittelgroßen Wunder gleich; die fortan zu stemmende Doppelbelastung hält sowohl für Stöger als auch die meisten Spieler absolutes Neuland bereit.

 

Die Lebensversicherung des Effzeh kickt jetzt in China

Entsprechend ungünstig mutet es deshalb an, dass die laufende Transferperiode tendenziell eher zu einer Schwächung des Kaders führte; nach einem längeren Hickhack mussten – bzw. wollten – die Kölner Anthony Modeste schließlich doch nach China ziehen lassen.

 


 

Allein die 25 erzielten Treffer machen deutlich, dass der abgewanderte Stürmer in Sachen Europa-League-Qualifikation absolut federführend war; mit Osako hatte es der zweitgefährlichste Akteur der Geißböcke hingegen lediglich auf sieben Nennungen in der Torschützenliste gebracht.

Zu allem Überfluss wird nun aber selbst der Japaner die ersten Saison-Wochen verletzungsbedingt verpassen. Der als Modeste-Ersatz eingekaufte Cordoba sieht sich folglich vom Start weg in die Rolle des offensiven Alleinunterhalters gedrängt.

 
Borussia Mönchengladbach - 1.FC Köln Bilanz
 

Die aus dem fernen Osten eintrudelnden Transfer-Millionen wurden dabei jedoch nur hälftig in einen neuen Torjäger investiert; dank der neu hinzugekommenen Horn, Meré und Queiros fiel für die Defensive sogar der quantitativ größere Teil vom Kuchen ab.

In die erste Startelf des neuen Jahres dürfte es zunächst einmal aber nur der Namensvetter des Keepers schaffen: Peter Stöger wird sicherlich nicht ohne Not auf die Möglichkeit verzichten wollen, eine weitgehend eingespielte Truppe auf die Gladbacher Fohlen loszulassen.

 



Oliver

wurde schon frühzeitig als Co-Moderator einer TV-Sportsendung auf seine spätere Passion vorbereitet. Nach einer rasch gescheiterten Karriere als Fußballer und einem Abstecher in die Welt der Literaturwissenschaft hat er sich seit dem Jahr 2010 als Texter und Journalist sowohl dem Sport als auch den Sportwetten verschrieben