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Jahn Regensburg : 1860 München – 2. Liga Relegation 2017 Quoten


Vorschau und Wettquoten Vergleich zum Hinspiel in der 2. Liga Relegation SSV Jahn Regensburg gegen TSV 1860 München – Anstoß am Freitag, den 26. Mai 2017 um 18:00 Uhr

 

Derbys haben in diesem Jahr auch noch nach dem eigentlichen Saisonabschluss Hochkonjunktur: Während ein niedersächsischer Schlagabtausch das Starterfeld der Bundesliga komplettiert, wird in Bayern über die endgültige Zusammensetzung des Unterhauses entschieden.

Mit Jahn Regensburg und den Münchner Löwen zeigen sich dabei zwei grundverschiedene Vereine am letzten Startplatz in der 2. Liga interessiert – so hat der oberpfälzische Herausforderer vor ein paar Monaten vermutlich noch nicht einmal im Traum an eine höherklassige Zukunft gedacht.

 

Regensburg träumt von einem Durchmarsch

Als Aufsteiger hatte die Mannschaft von Heiko Herrlich insbesondere in der Hinrunde vollauf damit zu tun, sich im gesicherten Mittelfeld zu etablieren: Erst mit dem Beginn des laufenden Kalenderjahres gewann dann allmählich die Möglichkeit eines Durchmarsches an Kontur.

 


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Dabei wandeln die Regensburger auf ziemlich prominenten Spuren; in den vergangenen Jahren zeigten schon mehrere Vorbilder auf, dass sich die 3. Liga von stabilen Neulingen durchaus auch einmal im Handstreich erobern lässt.

Sind die – bekanntlich unter deutlich günstigeren Voraussetzungen kickenden – Durchmarsch-Könige aus Leipzig inzwischen sogar in der Champions League angelangt, hatten vor Jahresfrist auch die Würzburger Kickers die unterste offizielle Profi-Liga nur als eine kurze Durchgangsstation genutzt.

Beinahe folgerichtig haben deshalb mittlerweile auch die Oberpfälzer Blut geleckt. Wurden ernsthafte Aufstiegsambitionen in der Öffentlichkeit lange Zeit bestritten, begann sich das Team zuletzt schon im Endspurt immer stärker für das Bundesliga-Unterhaus zu interessieren.

Mit drei abschließenden Siegen wurde auf der Zielgerade mit dem 1. FC Magdeburg auch noch der letzte verbliebene Konkurrent abgehängt; gleichwohl musste am letzten Spieltag bis zur 83. Minute gezittert werden, bevor mit dem goldenen Treffer in Münster der Sprung in die Relegation gelang.

 

Regensburg gegen 1860 München – die Wettquoten im Vergleich

Jahn Regensburg
Unentschieden
1860 München
Sunmaker Logo
2,80
3,05
2,60
Betway Logo
2,90
3,00
2,70
William Hill Logo
2,75
3,00
2,60
Bet365 Logo
2,75
3,20
2,60
Interwetten Logo
2,65
3,30
2,65
Tipico Logo
2,80
3,10
2,60
Bet3000 Logo
2,90
3,20
2,70
Netbet Logo
2,80
3,05
2,60
Ladbrokes Logo
2,75
3,00
2,55
Betfair Logo
2,80
3,10
2,60
Mybet Logo
2,80
3,10
2,60
Betsafe Logo
2,70
2,95
2,50
Mobilbet Logo
2,80
3,05
2,60
Kulbet Logo
2,82
3,09
2,62
Bwin Logo
2,60
3,20
2,60
Sportingbet Logo
2,60
3,20
2,60
Bet-at-home Logo
2,76
3,04
2,58

 

Dass sich Regensburg im Vergleich mit einem ehemaligen Europokalsieger als stabilere Mannschaft erwies, gibt nun auch für die beiden anstehenden Schlachten die Richtung vor – mit den Löwen gilt es immerhin, einen früheren Deutschen Meister auszuschalten.

 

Maximaler Aufwand – keinerlei Ertrag

Die mittlerweile über ein halbes Jahrhundert zurückliegende Blütezeit des Vereins verdreht den Weiß-Blauen noch in der Gegenwart gehörig den Kopf: In den gar nicht so langfristigen Planungen werden bisweilen selbst Champions-League-Ambitionen formuliert.

Um 1860 wieder zu einstigem Glanz zu führen, scheint dem Investor Hasan Ismaik kaum etwas zu teuer zu sein: Mit dem Meistertrainer Vitor Pereira und dem vom FC Liverpool geholten Geschäftsführer Ian Ayre holte der Jordanier ebenso kostspieliges wie hochkarätiges Führungspersonal an Bord.

Da zudem auch die sonstige Transferpolitik nominell den großen Plänen Rechnung trug, bedeutet die zu konstatierende Endplatzierung einen echten Schock – nach einem Absturz in die 3. Liga hätten sich die hochtrabenden Träume zunächst einmal auch auf etwas längere Sicht erledigt.

 

“Wir haben’s versemmelt. Der Frust sitzt tief.”

– Michael Liendl hört sich ein bisschen so an, als wäre der Abstieg für seine Löwen bereits besiegelt.

 


 

Für eine waschechte Depression sorgt dabei nicht zuletzt die bittere Erkenntnis, in den vergangenen 24 Monaten keinen Zentimeter vorangekommen zu sein; schon im Mai 2015 wurde die Zweitliga-Zugehörigkeit erst in der Relegation gerettet.

Das dramatische Finish gegen Holstein Kiel sagt den Löwen nun auch beim neuerlichen Nachsitzen einen schweren Gang voraus; gegen den norddeutschen Underdog hatten sich die Münchner einstmals erst in der Nachspielzeit des Rückspiels durchgesetzt.

 

Mit gebeugtem Rücken in die Relegation

Auch gegen Regensburg wird die Mannschaft nun wieder den Rucksack einer gründlich verkorksten Spielzeit über den Rasen schleppen müssen; insbesondere die enttäuschenden Resultate der vergangenen Wochen haben für jede Menge störenden Gegenwind gesorgt.

Nachdem in den letzten acht Partien nur ein Sieg gelang, darf man eine zweitligataugliche Verfassung getrost in Frage stellen; vor dem Hinspiel in der Regensburger Continental Arena dürfen deshalb die Gastgeber Vorteile in Sachen Schwung und Enthusiasmus vermelden.

 


 

Obendrein kann auch der Jahn schon auf eine Erfolgsgeschichte in der Zweitliga-Relegation verweisen. Gleichfalls aus der 3. Liga kommend, hatten sich die Oberpfälzer vor fünf Jahren gegen den jüngst erneut in der Zweiten Bundesliga gescheiterten Sport-Club aus Karlsruhe durchgesetzt.

Bereits jener überraschende Triumph stellte klar, dass sich der Respekt vor etwas größeren Namen in Regensburg seit jeher in Grenzen hält – und in den nun anstehenden Derbys sollte es dem Verein durchaus zuzutrauen sein, die damaligen Anstrengungen noch einmal zu intensivieren.

Beim Blick auf die bis dato überschaubare Bilanz wird dies allerdings auch nötig sein, um sich gegen die Münchner Löwen zu behaupten. In den in der Vergangenheit über die Bühne gegangenen Vergleichen wurden die Landeshauptstädter verlässlich ihrer Favoritenrolle gerecht.

 


 

In den im Rahmen der 2. Liga und des DFB-Pokals absolvierten sieben Pflichtspielen haben die 1860er keine einzige Niederlage kassiert (6 Siege, 1 Remis) – und mit drei Dreiern und einem Unentschieden kamen die Löwen auch im Regensburger Stadion nahezu immer mit heiler Haut davon.

Der Aufstiegs-Showdown scheint dem bis dato stets unterwürfigen Jahn nun jedoch ideale Voraussetzungen zu bieten, um Optimierungen an der Statistik vorzunehmen: In der Zweitliga-Relegation hatten schließlich die nach oben drängenden Klubs meist das bessere Ende für sich.

In den jüngsten acht Ausgaben setzten sich die unterklassigen Vereine in sage und schreibe sechs Fällen durch – was die vor zwei Jahren glücklich gefeierte Rettung der Münchner Löwen als eine seltene Ausnahme erscheinen lässt.

 

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Oliver

wurde schon frühzeitig als Co-Moderator einer TV-Sportsendung auf seine spätere Passion vorbereitet. Nach einer rasch gescheiterten Karriere als Fußballer und einem Abstecher in die Welt der Literaturwissenschaft hat er sich seit dem Jahr 2010 als Texter und Journalist sowohl dem Sport als auch den Sportwetten verschrieben