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Hamburger SV : VfL Wolfsburg – Bundesliga Quoten


Vorschau und Wettquoten Vergleich zum Bundesliga Spiel Hamburger SV gegen VfL Wolfsburg am 34. Spieltag – Anstoß am Samstag, den 20. Mai 2017 um 15:30 Uhr

 

Ein Endspiel gegen den HSV wollte man in Wolfsburg unbedingt vermeiden. Nun ist genau das bittere Realität für den Bundesliga-Meister von 2009. Beklagen dürfen sich die Niedersachsen darüber jedoch nicht.

Aufgrund einer halbstündigen Gewitter-Unterbrechung wussten die Wolfsburger bei Wiederanpfiff über den Ausgang auf Schalke bereits Bescheid, mit einem Sieg gegen Gladbach wäre der VfL gerettet gewesen.

Doch anstatt in der Schlussphase den Sieg zu erzwingen, bevorzugte die Jonker-Elf lieber die Sicherheitsvariante, was sogar für die Fohlen etwas überraschend kam. „Wir haben uns gewundert, warum die nicht auf Sieg gespielt haben“, so ein verdutzter Christoph Kramer.

 


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An den Vorgaben von VfL-Coach Andries Jonker scheint es jedenfalls nicht gelegen zu haben, schließlich zeigte sich der Niederländer vom Punktgewinn gegen Gladbach alles andere als begeistert:

“Wir hatten uns viel vorgenommen, in der ersten Halbzeit aber wenig davon gezeigt. Nach der Pause haben wir dann das richtige Wolfsburger Gesicht gesehen und waren dem 2:1 näher als Gladbach. Insgesamt ist das Unentschieden enttäuschend.“

 

“Druck liegt bei Hamburg”

Fakt ist aber, dass Wolfsburg den Klassenerhalt nach wie vor in der eigenen Hand hat. Mehr noch: Im Gegensatz zum HSV können sich die Niedersachsen auch ein Unentschieden erlauben.

Für Marion Gomez ein enormer Vorteil, denn: „Der Druck liegt bei Hamburg, sie müssen gewinnen.“

 

HSV gegen Wolfsburg – die Wettquoten im Vergleich

Hamburger SV
Unentschieden
VfL Wolfsburg
Sunmaker Logo
2,60
3,30
2,70
Betway Logo
2,62
3,50
2,60
William Hill Logo
2,60
3,30
2,70
Bet365 Logo
2,60
3,40
2,70
Interwetten Logo
2,40
3,40
2,90
Tipico Logo
2,60
3,40
2,70
Bet3000 Logo
2,70
3,60
2,80
Netbet Logo
2,60
3,30
2,70
Ladbrokes Logo
2,55
3,25
2,65
Betfair Logo
2,50
3,40
2,80
Mybet Logo
2,60
3,30
2,70
Betsafe Logo
2,60
3,35
2,70
Mobilbet Logo
2,60
3,35
2,75
Kulbet Logo
2,64
3,36
2,75
Bwin Logo
2,55
3,50
2,70
Sportingbet Logo
2,55
3,50
2,70
Bet-at-home Logo
2,60
3,31
2,68

 

Teamkollege Maximilian Arnold erwartet trotz allem „eine Nervenschlacht“, in der es „einfach nur ums Kämpfen gehen“ werde. „Das wird mit Fußball wenig zu tun haben“, glaubt der 22-Jährige.

Doch selbst dann, wenn die Wolfsburger in Hamburg gänzlich leer ausgehen sollten, bleibt immer noch ein letzter Strohhalm zum Festklammern.

Und zwar jener, dass Augsburg im Parallelspiel gegen Hoffenheim mit zwei Toren mehr Unterschied verliert als die Wölfe selbst. Darauf verlassen sollte man sich freilich nicht.

 

Hansestadt für VfL immer eine Reise wert

Überhaupt hält VfL-Manager Olaf Rebbe wenig davon, schon im Vorfeld mit diversen Rechenspielchen zu beginnen.

„Die Saison zeigt, dass man nicht auf andere schauen muss. Wir müssen uns selber mit unseren Ergebnissen helfen“, forderte er im Anschluss an das Remis gegen Gladbach.

Rein statistisch betrachtet können die Wölfe jedoch frohen Mutes gen Norden aufbrechen. Immerhin haben die Niedersachsen die Chance, Hamburg zum bereits zehnten Mal in Folge ungeschlagen zu verlassen.

 


 

Insgesamt entschieden die Hanseaten nur neun der 39 Duelle gegen den VfL Wolfsburg für sich. So wundert es nicht, dass Hamburgs jüngster Triumph gegen die Niedersachsen bereits über sechs Jahre zurückliegt (Februar 2011).

All das stellt nun selbstverständlich nicht die besten Voraussetzungen für Samstag dar – erst recht nicht, weil der HSV bloß mit einem vollen Erfolg der Relegation entgehen kann.

 

HSV Spezialist für Ausnahmesituationen

Der Bundesliga-Dino scheint aber inzwischen ein regelrechter Spezialist darin zu sein, selbst unter den schlechtesten Vorzeichen für Überraschungen zu sorgen.

Oder wer hätte ernsthaft daran geglaubt, dass die Hamburger aus der Veltins Arena noch einen Punkt entführen würden, nachdem die Schalker bis in die Nachspielzeit mit 1:0 in Führung gelegen waren.

 


 

Bezeichnend: Zum Ausgleich traf mit Pierre-Michel Lasogga dann ausgerechnet jener HSV-Profi, dessen letzter Treffer vom April 2016 datiert hatte.

Ein bisschen Glück mischte dann freilich auch mit, als der Schiedsrichter-Assistent Schalkes Last-Minute-Treffer zum 2:1 für irregulär erklärte, weil der Ball zuvor bei der Eckball-Hereingabe angeblich die Torauslinie überschritten hatte.

Gerade im Abstiegskampf entscheidet dieses Quäntchen Glück aber oftmals über Klassenerhalt oder Abstieg.

 

Personelle Situation trübt Hamburger Aussichten

HSV-Coach Markus Gisdol ließ es sich deshalb nicht nehmen, seinem Team für das glückliche Remis ein Lob auszusprechen:

“Wir müssen unserer Mannschaft ein großes Kompliment machen. Die Situation war alles andere als einfach. Wir sind nie kopflos gewesen und haben immer mehr Druck gemacht. In der Nachspielzeit waren es sehr emotionale Momente, das vergisst man nicht so schnell. Wir haben uns den Punkt redlich verdient.”

Doch auch Gisdol weiß, dass es mit dem Punktgewinn auf Schalke noch nicht getan ist: „Wir schnaufen erst mal durch, wissen aber auch, dass das nur ein erster Schritt war. Wir müssen den Sack nächsten Samstag gegen Wolfsburg zumachen.”

 
Das kann auch gelingen – und zwar dann, wenn…

 
…Hamburg wieder zu alter Heimstärke zurückfindet. Immerhin hat der Bundesliga-Dino acht seiner vergangenen elf Heimspiele in der Bundesliga siegreich gestalten können.

 
…der HSV seine Erfahrung im Abstiegskampf zu seinem Vorteil zu nutzen weiß.

 
…Wolfsburgs personifizierte Lebensversicherung Mario Gomez einmal auslässt. In den elf Spielen unter der Führung von Jonker verbuchte der Stürmer nicht weniger als zehn Tore – viele davon spielentscheidend.

 


Als Wermutstropfen bleibt allerdings die personelle Situation. Zwar stehen Albin Ekdal und Mergim Mavraj am Samstag wieder zur Verfügung, die Einsätze von Nicolai Müller, Pierre-Michel Lasogga, die beide am Mittwoch das Training verletzt abbrechen mussten, sowie Aaron Hunt (Zerrung) hängen dagegen am seidenen Faden. Dennis Diekmeier wird aufgrund einer Gelb-Sperre garantiert ausfallen.


 

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Matthias

...setzte seinen ersten Schritt in den Sportjournalismus bereits wenige Monate nach bestandenem Abitur und sammelte als Praktikant bei einem renommierten Sportportal wertvolle Erfahrungen. Nach einem kurzen Abstecher in die Radio-Branche kehrte er schließlich in den Online-Journalismus zurück und arbeitete fortan als Freier Redakteur mit Vorliebe für Fußballthemen, ehe es ihn anschließend zu den Sportfreunden verschlug. Seither beschäftigt er sich auch mit dem Thema Sportwetten intensiv und hat in seinen Testberichten bereits einige Wettanbieter auf Herz und Nieren überprüft.