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1. FC Köln : RB Leipzig – Bundesliga Quoten 1.10.2017


Vorschau und Wettquoten Vergleich zum Bundesliga Spiel 1. FC Köln gegen RasenBallsport Leipzig am 7. Spieltag – Anstoß am Sonntag, den 1. Oktober 2017 um 18:00 Uhr

 

Zwar ist das Kölner RheinEnergieSTADION zu den stimmungsvollsten Arenen der Bundesliga zu zählen; für die am Sonntag in der Domstadt gastierenden Rasenballer mutet der berühmte rheinische Frohsinn vermutlich dennoch wie ein akustischer Erholungsurlaub an.

Im Vodafone Park zu Istanbul hatten es die Sachsen unter der Woche schließlich noch mit einer deutlich größeren Zumutung zu tun bekommen – der vom Besiktas-Anhang verursachte Alarm trug einen gewichtigen Anteil zur Leipziger Premieren-Niederlage (0:2) in der europäischen Königsklasse bei.

 


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Die Leipziger Leistungsträger schwächeln

Insbesondere in der Anfangsphase zeigte sich der deutsche Vizemeister von der aufgeheizten Atmosphäre sichtlich überfordert. Als sich die RB-Kicker allmählich zu orientieren begannen, hatte es bereits zum ersten Mal im Kasten von Peter Gulacsi eingeschlagen.

Auch in der Folge machte dem Leipziger Auftritt eine rätselhafte Beißhemmung zu schaffen; dabei stellte es sich als besonders ungünstig heraus, dass mit Werner und Keita gleich beide offensiven Leuchttürme einen rabenschwarzen Tag erwischten.

Während der derzeit erfolgreichste deutsche Stürmer mit Schwindelanfällen zu kämpfen hatte, ging der gleichfalls nicht fit wirkende Guineer viel zu übermotiviert zur Sache – um mit einem leichtfertigen Ballverlust zu allem Überfluss auch noch den zweiten Gegentreffer zu provozieren.

 

Köln gegen Leipzig – die Wettquoten im Vergleich

1. FC Köln
Unentschieden
RB Leipzig
Sunmaker Logo
3,80
3,50
2,00
Betway Logo
3,80
3,60
1,95
William Hill Logo
3,40
3,60
2,05
Bet365 Logo
3,80
3,50
2,00
Interwetten Logo
3,80
3,40
2,00
Tipico Logo
3,60
3,50
2,00
Bet3000 Logo
3,80
3,70
2,00
Netbet Logo
3,80
3,50
2,05
Bet-at-home Logo
3,74
3,55
1,96
Betfair Logo
3,80
3,60
2,00
Mybet Logo
3,80
3,60
1,95
Betsafe Logo
3,70
3,55
2,02
Ladbrokes Logo
3,75
3,50
1,95
Mobilbet Logo
3,85
3,55
2,00
Kulbet Logo
3,84
3,64
1,98
Bwin Logo
3,90
3,40
2,00
Sportingbet Logo
3,90
3,40
2,00

 

Nach dieser mauen Vorstellung sollte es sich als ein verschmerzbares Handicap erweisen, dass Keita am Sonntag nochmals rotgesperrt in der Liga pausieren muss; auch der zuletzt sichtlich überspielte Werner dürfte den Roten Bullen wohl nur im Vollbesitz seiner Kräfte eine echte Hilfe sein.

Immerhin lassen die Entwicklungen der letzten Wochen erahnen, dass es derzeit besondere Steherqualitäten braucht, um nicht in eine handfeste Krise abzurutschen: Da den jüngsten fünf Pflichtspielen nur ein Sieg entsprang, wird RB seinen Ansprüchen schon seit längerem nicht mehr gerecht.

Dazu passt auch die Beobachtung, dass sich selbst der erlösende Dreier gegen Frankfurt nicht als Ruhmesblatt erwies; gegen in der Schlussphase mächtig aufdrehende Hessen machten der erfolgsverwöhnten Truppe deutliche Versagensängste zu schaffen.

Entsprechend war es dann nur folgerichtig, dass den Sachsen am Bosporus noch vor dem Anpfiff das Herz in die Hose zu rutschen begann – angesichts erst eines eingesammelten Zählers, drohen die Leipziger insbesondere in mentaler Hinsicht der Champions League noch nicht gewachsen zu sein.

Trotz der zuletzt etwas spärlicher tröpfelnden Erfolge, stellt sich die Lage in der Bundesliga dagegen noch immer vielversprechend dar: Die nach sechs Spieltagen zu Buche schlagenden zehn Zähler hätte der Verein so sicherlich auch vor dem Saisonstart gerne unterschrieben.

 


 

Die Geißböcke fassen neuen Mut

Gleichwohl braucht es nun auch in Köln wieder Punkte, um den Trend tatsächlich auf stabile Füße zu stellen; aufgrund der aktuell noch geringen Abstände, droht der Gast bereits im Falle einer Punkteteilung vorübergehend ins bedeutungslose Mittelfeld durchgereicht zu werden.

Den im Vorjahr auf dem fünften Platz ins Ziel gekommenen Geißböcken würde eine solche Perspektive derzeit hingegen wilde Freudentänze entlocken – nach den anfänglich erlittenen fünf Niederlagen scheint momentan selbst das rettende Ufer schon ziemlich weit entfernt.

Umso größer war die Erleichterung, dass es jüngst im sechsten Anlauf wenigstens zum Premieren-Dreier reichte; zumal ein solcher Punktgewinn bei den nach wie vor ungeschlagenen 96ern nicht gerade vorgezeichnet war.

 


 

Von ihrem mächtig aufgepumpten Selbstbewusstsein konnte das gastgebende Hannover dann allerdings nur in der ersten Halbzeit profitieren, während sich nach dem Wiederanpfiff mit einem Male der Effzeh seiner zuletzt verschütteten Qualitäten zu erinnern begann.

Wenngleich sich die Geißböcke für ihre plötzliche Überlegenheit nicht mit dem durchaus möglichen Dreier belohnten, kam das Gastspiel in der HDI-Arena doch schon ziemlich dicht an eine fußballerische Wiedergeburt heran, auf die sich nun auch am Sonntag aufbauen lassen sollte.

 

“Uns war ja schon vorher klar, dass wir auf jeden Fall Letzter bleiben. Umso entscheidender war es, dass diese Null da verschwindet. Die war ja wie ein Gespenst. Das war wichtig für die Köpfe.”

– Timo Horn hofft inständig, dass die lange Talsohle mit dem Remis in Hannover nunmehr durchschritten worden ist.

 


 

Torjäger verzweifelt gesucht

Für die endgültige Trendwende wird aber nach wie vor ein tatendurstiger Goalgetter benötigt, der es sich zutraut, die Fußstapfen von Anthony Modeste auszufüllen: Ein mageres Saison-Törchen hat zur Folge, dass der abgewanderte Franzose noch immer in aller Munde ist.

Schon im vorjährigen Heimspiel gegen Leipzig hatte es allerdings keines Modeste gebraucht, um dem amtierenden Vizemeister auf Augenhöhe zu begegnen. Nach einem verschlafenen Auftakt war damals der Ausgleich von Osako für den leistungsgerechten Punktgewinn verantwortlich zu machen.

Dummerweise scheint der Japaner derzeit jedoch ganz besonders wenig zum offensiven Hoffnungsträger zu taugen – dessen notorische Ladehemmung hatte den historischen Fehlstart der Geißböcke zuletzt maßgeblich befeuert.

Nachdem es am Donnerstag noch in der Europa League zur Sache ging, bleibt aber ohnehin erst einmal abzuwarten, welches Personal Peter Stöger zum Abschluss der siebten Runde überhaupt in die Startelf rotiert – Verschnaufpausen für die eine oder andere Stammkraft scheinen fast schon vorprogrammiert zu sein.

Die sich in recht deutlichen Außenseiterquoten manifestierende Skepsis der Wettanbieter ist vermutlich auch auf den hier drohenden qualitativen Aderlass zurückzuführen. Nach den Prognosen der Experten bleibt den Kölnern auch in der zweiten Länderspielpause die rote Laterne treu.

 



Oliver

wurde schon frühzeitig als Co-Moderator einer TV-Sportsendung auf seine spätere Passion vorbereitet. Nach einer rasch gescheiterten Karriere als Fußballer und einem Abstecher in die Welt der Literaturwissenschaft hat er sich seit dem Jahr 2010 als Texter und Journalist sowohl dem Sport als auch den Sportwetten verschrieben