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England gegen Deutschland – U21 EM 2017 Quoten


Prognose, Wettquoten und Fußball Wett-Tipp für das U21 Spiel England gegen Deutschland in Krakau – EM-Halbfinale – Anstoß am Dienstag, den 27. Juni 2017 um 18:00 Uhr.

 
Die 0:1-Niederlage der deutschen Junioren gegen Italien hat am Samstag gleich beide Nationen ins Halbfinale gespült: Für ihren bislang schwächsten Auftritt bei der U21-Europameisterschaft werden allem Anschein nach vor allem die DFB-Kicker reich belohnt.

Dank des abschließenden Vorrunden-Ausrutschers geht die Elf von Stefan Kuntz mit Spanien vorerst dem mutmaßlich heißesten Titelanwärter aus dem Weg. Gegen die nun stattdessen zu bezwingenden Engländer sollte das Endspiel deutlich leichter zu erreichen sein.

 


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Bereits vor dem Turnierstart hatte sich angedeutet, dass sich die nun zur Realität gewordene Konstellation als Königsweg in das Finale erweist – schließlich hat der etwas paradoxe EM-Modus zur Folge, dass der Aufstieg als bester Gruppenzweiter wie ein echter Hauptgewinn erscheint.

Dennoch dürfte eher nicht anzunehmen sein, dass der deutschen Mannschaft schon vor dem Gruppenfinale gegen die Squadra Azzura an jenem zweiten Platz gelegen war: Von den mächtig unter Druck stehenden Italienern wurde das Team vielmehr ziemlich kalt erwischt.

 

England gegen Deutschland – die Wettquoten im Vergleich

Italien
Unentschieden
Deutschland
Sunmaker Logo
3,10
3,25
2,35
Betway Logo
3,00
3,30
2,40
William Hill Logo
3,00
3,25
2,40
Bet365 Logo
3,10
3,25
2,30
Interwetten Logo
3,00
3,25
2,30
Tipico Logo
2,90
3,40
2,35
Bet3000 Logo
3,10
3,40
2,40
Netbet Logo
3,10
3,25
2,35
Ladbrokes Logo
3,10
3,20
2,37
Betfair Logo
3,25
3,20
2,45
Mybet Logo
3,10
3,30
2,35
Betsafe Logo
2,95
3,25
2,35
Mobilbet Logo
3,10
3,25
2,35
Kulbet Logo
3,05
3,28
2,34
Bwin Logo
3,10
3,30
2,35
Sportingbet Logo
3,10
3,30
2,35
Bet-at-home Logo
2,93
3,16
2,26

 

Schnell machte sich in Krakau bemerkbar, dass es für die Azurblauen nach der 1:3-Pleite gegen Tschechien um das nackte Überleben ging – während so mancher deutsche Spieler gedanklich wohl schon mit der Vorbereitung auf das Halbfinale beschäftigt war.

Nach dem nahezu perfekten Turnierstart schien ein Ausscheiden nach der Vorrunde kaum noch eine denkbare Option zu sein; entsprechend fehlte es in vielen Situationen an der erforderlichen Spannkraft, um auch das letzte Gruppenspiel erfolgreich durchzuziehen.

 

Deutschland: Nur knapp dem Vorrunden-Aus entgangen

Somit war es durchaus symptomatisch, dass der goldene Treffer einem Larifari-Ballverlust an der eigenen Strafraumgrenze entsprang. Angesichts etlicher Konzentrationsmängel gewann man kaum einmal den Eindruck, dass die DFB-Elf in einem vorab mächtig hochgejazzten Gruppenendspiel steht.

 
Symbol LupeUmso glücklicher können sich die deutschen Spieler schätzen, dass das Prestigeduell nicht eine ganz bittere Wendung nahm; bevor sich die Kontrahenten stillschweigend auf einen Waffenstillstand einigten, schienen die Italiener ihrem zweiten Treffer deutlich nähergewesen zu sein.
 

Mit einem solchen zweiten Einschlag hätte sich für die Adlerträger dann auch der Platz in der Vorschlussrunde erledigt – dank des gerade noch in Grenzen gehaltenen Schadens wurde nun stattdessen die mächtig aufgebrachten Slowaken frühzeitig nach Hause geschickt.

Dabei lässt es sich sogar ein kleines Bisschen nachvollziehen, dass sich die der Tabellenzweite der Gruppe A als Opfer einer Verschwörung wähnt: Die sich später duellierende Konkurrenz aus Italien und Deutschland wusste schließlich nur zu gut, welches Ergebnis gerade noch so eben zum Weiterkommen reicht.

 

„Das macht mir jetzt keiner schlecht. Das war ein Riesenerfolg für die Truppe. Wie gehören zu den besten Vier, wie schauen jetzt nach vorn.“

– Schlechte Kritiken konnten Stefan Kuntz nach der Niederlage gegen Italien nicht die Laune verderben.

 

Bei näherer Betrachtung war das knappe Scheitern der Slowaken zu großen Teilen allerdings auch hausgemacht; in der am schwächsten besetzten Vorrundengruppe hätte es für den erforderlichen Gruppensieg schließlich „nur“ einen Favoritensturz der Three Lions gebraucht.

Im letztlich entscheidenden Aufeinandertreffen am zweiten Vorrundenspieltag hielt das Resultat dann aber nur 45 Minuten lang mit den eigenen Erwartungen Schritt – von den Engländern wurde der zwischenzeitliche Rückstand nach dem Wideranpfiff noch in einen 2:1-Erfolg gedreht.

 

England kam im Tunierverlauf immer besser auf Touren

Für den nächsten Gegner der deutschen Mannschaft kam diese zweite Halbzeit offenbar einem Erweckungserlebnis gleich: Hatte die EM zunächst mit einem müden 0:0 gegen den schwedischen Titelverteidiger begonnen, kam der Motor in der Folge umso entschlossener auf Touren.

Das souveräne 3:0 gegen Polen im letzten Gruppenspiel lässt erahnen, für welch eine Beruhigung der gegen die Slowaken eingeheimste Bigpoint sorgte. Gegen den Gastgeber wurde von den Engländern der zweifelsohne der bislang beste Auftritt der laufenden Endrunde absolviert.

Die kleine Gala wurde aber freilich durch den Umstand begünstigt, dass die polnische Elf den vermeintlichen Heimvorteil eher als eine Bürde verstand: Die mit wenigen Ausnahmen ohnehin nur mäßigen talentierten Hausherren hatten durch die Bank ein unbefriedigendes Turnier gespielt.

 


Video: Englands U21-Nationalmannschaft schoss sich schon mal im Training für das Halbfinal-Duell gegen Deutschland ein. (Quelle: YouTube/FATV)

 

Insofern war es gewissermaßen folgerichtig, dass der Auftritt gegen die Engländer in besonders unerfreulichen Bahnen verlief – bekanntlich haben die jungen Three Lions schon eine ganze Menge Premier-League-Format zu bieten.

So hatte es etwa mit Chalobah der Denker und Lenker im Mittefeld in der zurückliegenden Saison auf immerhin zehn Einsätze beim Meister FC Chelsea gebracht, während sich Abwehrchef Calum Chambers gar schon wiederholt in der A-Nationalmannschaft versuchte.

Trotz der vielversprechenden Anlagen hat aber auch der aktuelle englische U-21-Kader unter der Geldschwemme in der Premier League zu leiden; im Zweifelsfall greifen die Klubs von der Insel eben doch lieber auf bereits fertig ausgebildete Stars aus dem Ausland zurück.

 
fussball wetten faviconSomit konnte es auch nicht überraschen, dass schon der Testlauf für das anstehende Halbfinale daneben ging: Bei einem im März absolvierten Freundschaftsspiel hatten die DFB-Kicker mit einem 1:0-Erfolg das bessere Ende für sich verbucht.
 

Strafte damals Amiri mit dem goldenen Treffer die offensive Ideenlosigkeit der Engländer ab, wissen frühere deutsche U-21-Generationen aber sogar noch von deutlich größeren Heldentaten gegen den aus dem Mutterland des Fußballs stammenden Nachwuchs zu berichten.

Im Dampfwalzen-Modus war etwa der Jahrgang 2009 zum bislang einzigen EM-Titel einer DFB-U-21-Auswahl gestürmt; im damaligen Endspiel zu Malmö mussten sich die Three Lions in eine vernichtende 0:4-Niederlage fügen.

 

Eine Niederlage als Initialzündung?

An die goldene Generation um mittlerweile zu Weltmeistern gekrönte Spieler wie Neuer, Hummels, Boateng, Höwedes, Khedira und Özil kommt die aktuelle Truppe von Stefan Kuntz in qualitativer Hinsicht zwar noch nicht ganz heran – dennoch sollten jene Vorkommnisse durchaus als ein gutes Omen zu werten sein.

 
Mit den bisherigen Leistungen konnte sich das Team in jedem Falle schon einmal für den nächsten großen Wurf empfehlen; vor dem Ausrutscher gegen Italien hatte es der schwarz-rot-goldene Nachwuchs auf zwölf Pflichtspiel-Dreier in unmittelbarer Folge gebracht.
 

Da bekanntlich jedoch vor allem Rückschläge Lernprozesse begünstigen, zieht die Mannschaft aus der Schlappe gegen die Squadra Azzurra wahrscheinlich den größten Profit: Möglicherweise hat erst der Samstagabend einen ernstzunehmenden Titelanwärter geformt.

Konnten zuletzt bereits die Italiener sichtlich von der belebenden Wirkung eines zwischenzeitlichen Dämpfers profitieren, dürfen fortan nunmehr auch die deutschen Hoffnungsträger einen solchen Wachmacher in der Waagschale platzieren.

 


 

Immerhin steht fest, dass die jüngste Vorstellung nicht das echte Gesicht der Mannschaft zu sehen bekam. Der etwas zu mühelos absolvierte EM-Auftakt hatte so manchen Spieler offensichtlich den klaren Blick für die sportlichen Realitäten versperrt.

Die fällige Niederlage könnte als reinigendes Gewitter somit genau zur rechten Zeit gekommen sein: Einer wieder merklich konzentrierter agierenden deutschen Mannschaft sollten auch im Halbfinale alle Türen offenstehen.