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Tottenham Hotspur : Manchester United – Premier League Quoten


Vorschau und Wettquoten Vergleich zum Premier League Spiel Tottenham Hotspur gegen Manchester United am 37. Spieltag – Anstoß am Sonntag, den 14. Mai 2017 um 17:30 Uhr

 

War der bevorstehende Abriss des Vicente Calderon rund um das königliche Halbfinale in aller Munde, steht am Sonntag ein weiterer schmerzlicher Abschied an. Gegen Manchester United werden die Spurs letztmals ein Heimspiel an der legendären White Hart Lane absolvieren.

Dass es nach einem Jahr in der Diaspora ab 2018 an der „New White Hart Lane“ weitergeht, kann allenfalls die namentliche Kontinuität garantieren: Im Londoner Nordosten stirbt ein Stück Geschichte, welches sogar noch die Anfänge des Fußballs zu sehen bekam.

 

Die Spurs verlassen ihr Zuhause

Wer es weniger nostalgisch mag, darf aber ebenso guten Gewissens behaupten, dass die bisherige Heimstätte der Spurs ihre Schuldigkeit längst getan hat – schließlich rollte hier schon seit dem vorletzten Jahrhundert in insgesamt 2619 Spielen der Ball.

 


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Zu den 1528 von Tottenham gefeierten Heimsiegen trug allein die laufende Premier-League-Saison stolze 16 Erfolge bei. Dass auch die anderen beiden Partien mit Punktgewinnen zu Ende gingen, lässt erahnen, wie geborgen sich die Mannschaft in den heimischen vier Wänden fühlte.

Dies wird besonders deutlich, wenn man einen Vergleich mit den internationalen Auftritten riskiert, die das Team probehalber bereits im großen Wembley Stadion absolvierte: Da es hier in vier Spielen nur zu einem Dreier reichte, dürfte von den Spurs im nächsten Jahr nicht allzu viel zu erwarten sein.

In der laufenden Spielzeit hätte die White Hart Lane dem Klub dagegen fast noch zur allerersten Meisterschaft in der Premier League verholfen; der sensationellen Heimbilanz der Spurs vermag nicht einmal der an der Spitze thronende Lokalrivale aus Chelsea das Wasser zu reichen.

Da sich die Blues jedoch in den Auswärtsspielen deutlich besser schlugen, hat sich der ohnehin nie so recht in Schwung gekommene Zweikampf um den Titel bereits erledigt: Die zuletzt bei West Ham erlittene 0:1-Niederlage wird von Tottenham nicht mehr wettzumachen sein.

 

Tottenham gegen Man United – die Wettquoten im Vergleich

Tottenham Hotspur
Unentschieden
Manchester United
Sunmaker Logo
1,68
3,85
5,15
Betway Logo
1,72
3,80
5,25
William Hill Logo
1,73
3,60
4,80
Bet365 Logo
1,72
3,90
5,25
Interwetten Logo
1,85
3,60
4,20
Tipico Logo
1,70
3,70
5,00
Bet3000 Logo
1,75
4,00
5,50
Netbet Logo
1,68
3,85
5,15
Ladbrokes Logo
1,66
3,70
5,20
Betfair Logo
1,72
3,80
5,00
Mybet Logo
1,70
3,90
4,80
Betsafe Logo
1,70
3,90
5,30
Mobilbet Logo
1,68
3,85
5,15
Kulbet Logo
1,73
3,82
5,02
Bwin Logo
1,67
4,00
5,00
Sportingbet Logo
1,67
4,00
5,00
Bet-at-home Logo
1,69
3,75
4,99

 

Durch den Ausrutscher bei einem der seit jeher gefürchtetsten Derbygegner wuchs der Rückstand auf den Tabellenführer wieder auf gewaltige sieben Zähler an – was angesichts von noch zur Debatte stehenden neun Punkten mehr als nur einer Vorentscheidung entspricht.

 

Keine Endspielstimmung an der White Hart Lane

Dabei haben die Spurs die so sehnsüchtig begeisterte Meisterschaft natürlich am Allerwenigsten im jüngst besuchten Olympiastadion verloren. Die fast schon unantastbare Dominanz des FC Chelsea hat den erhofften Griff nach dem Titel quasi von vornherein zu einer aussichtslosen Mission gemacht.

Selbst die von Tottenham zuvor gestartete 27-Punkte-Serie führte lediglich auf dem Papier spannende Verhältnisse herbei. Unter Antonio Conte gingen die Blues viel zu abgebrüht zu Werke, um noch einmal in ernsthafte Schwierigkeiten zu geraten.

Für den Verfolger ist es aber natürlich trotzdem bitter, dass die Würfel nun doch schon so früh gefallen sind; eine mathematisch halbwegs realistische Titelchance hätte einer ehrenvollen Verabschiedung der White Hart Lane zweifelsohne gutgetan.

 


 

Anstelle eines möglichen Ritts auf der Rasierklinge bekommt das finale Heimspiel somit nur noch einen äußerst prominent besetzten Tanz um die goldene Ananas zu sehen – wenngleich zumindest der Gast durchaus noch gute Gründe haben dürfte, sich ein kleines Bisschen anzustrengen.

Während die Vizemeisterschaft der Gastgeber eine beschlossene Sache scheint, ist über das Schicksal des englischen Rekordmeisters noch lange nicht entschieden: Namentlich das Thema Champions League wird den Red Devils sicherlich noch eine ganze Weile unter den Nägeln brennen.

Nach jetzigem Stand muss die Mannschaft von Jose Mourinho die entsprechende Entscheidung sogar über das Saisonende der Premier League hinaus vertagen: Das Endspiel der Europa League hält die realistischere Möglichkeit bereit, doch noch in die ehrwürdige Königsklasse vorzustoßen.

 

United muss auf die Europa League hoffen

In der Meisterschaft stellt sich United im Kampf um Platz vier dagegen erst einmal am Ende einer langen Schlange an. Infolge der 0:2-Niederlage beim FC Arsenal fiel das Team sogar noch hinter die kriselnden Gunners auf den sechsten Tabellenplatz zurück.

 


 

Um wenigstens in den Genuss der Playoffs zu kommen, müssten die Mitbewerber aus London (Arsenal), Manchester (City) und Liverpool fortan reihenweise patzen. Umso glücklicher können sich die Red Devils schätzen, zumindest schon einmal sicher wieder in der Europa League dabei zu sein.

Selbst die freundliche Schützenhilfe der vielköpfigen Konkurrenz wäre schließlich allenfalls dann von Nutzen, wenn Manchester United das eigene Rest-Programm erfolgreich absolviert – und diesbezüglich sind insbesondere am Sonntag ernsthafte Zweifel angebracht.

Immerhin werden die Spurs alles daran setzen, dass nicht ausgerechnet der letzte Auftritt an der White Hart Lane danebengeht. Nachdem sich Tottenham bislang in sämtlichen Heimspielen schadlos hielt, sollte ein halbwegs anständiger Abschied eigentlich vorauszusetzen sein.

 


 

Dies ist auch deshalb anzunehmen, weil United eine weitere Englische Woche in den Knochen steckt. Während sich die Spurs gleich in der Zwischenrunde aus der Europa League verabschiedeten, nahmen die Gäste noch am Donnerstag Celta Vigo in Empfang.

Dabei kann es nicht überraschen, dass das straffe Pensum der vergangenen Wochen und Monate bereits vor dem Halbfinal-Rückspiel heftige Spuren hinterließ; Jose Mourinho macht sowohl in der Abwehr als auch im Angriff das Fehlen zahlreicher Leistungsträger zu schaffen.

Allein mit den verletzungsbedingt pausierenden Spielern ließe sich derzeit fast schon eine titelverdächtige Truppe zusammenstellen – zumal sich zu Größen wie Ibrahimovic, Rashford, Jones und Shaw auch noch der in Tottenham rotgesperrte Fellaini gesellt.

 



Oliver

wurde schon frühzeitig als Co-Moderator einer TV-Sportsendung auf seine spätere Passion vorbereitet. Nach einer rasch gescheiterten Karriere als Fußballer und einem Abstecher in die Welt der Literaturwissenschaft hat er sich seit dem Jahr 2010 als Texter und Journalist sowohl dem Sport als auch den Sportwetten verschrieben