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Telekom Cup 2017 mit FC Bayern: Vorschau und Wettquotenvergleich


Vorschau und Wettquoten Vergleich zum Telekom Cup 17 mit Bayern, Gladbach, Werder Bremen und Hoffenheim – Anstoß am Samstag, den 15. Juli 2017 ab 14:00 Uhr

 

Seit 2009 hat sich der Telekom Cup unter verschiedenen Arbeitstiteln zunehmend als sommerliche Volksbelustigung etabliert: Im laufenden Kalenderjahr wird das inoffizielle Einladungsturnier am Samstag nun sogar schon in die zweite Runde geschickt.

Selbst das als Sponsor in Erscheinung tretende Telekommunikationsunternehmen wird jedoch sicherlich freimütig eingestehen, dass die ungewohnte Häufung nicht in erster Linie dem großen Erfolg des Wettbewerbs entspringt.

 

Schnüren die Bayern das „Telekom-Cup-Double“?

Wenngleich durchaus von einem gesteigerten öffentlichen Interesse gesprochen werden kann, war die zuletzt im Januar ausgetragene Ausgabe vielmehr terminlichen Schwierigkeiten geschuldet: Im vorjährigen Sommer hatte die EM die üblichen Abläufe gestört.

 


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Zumindest beim FC Bayern wird man über das aktuell inflationäre Aufkommen des Telekom Cups jedoch nicht böse sein; nach einer mit Titeln nicht sonderlich reich gesegneten Saison gewinnt notwendigerweise selbst ein inoffizieller Wettbewerb an Reiz.

Mit drei Siegen bei den jüngsten Teilnahmen stellte sich das Mini-Turnier bereits in den letzten Jahren als eine ziemlich verlässliche Beute des deutschen Rekordmeisters heraus, der folgerichtig auch im Januar einmal mehr sämtliche Mitbewerber hinter sich ließ.

War jener Winter-Cup angesichts der nur mühsam bezwungenen Teams aus Düsseldorf und Mainz jedoch vergleichsweise mau besetzt, stehen an diesem Wochenende wieder deutlich nennenswertere Herausforderungen auf dem Programm.

So wird das Starterfeld nicht nur von den zum bereits dritten Mal als Gastgeber fungierenden Gladbacher Fohlen ergänzt, mit der TSG Hoffenheim und Werder Bremen treten zudem auch zwei der besten Rückrunden-Teams die Reise in den Borussia-Park an.

 

Telekom Cup 2017 am 15. Juli – Spielplan

Paarung Anstoß Teams
HF 1 14:00 Uhr Gladbach – Werder Bremen
HF 2 15:15 Uhr FC Bayern – TSG Hoffenheim
Spiel um Platz 3 16:30 Uhr Verlierer HF1 – Verlierer HF2
Finale 17:45 Uhr Sieger HF1 – Sieger HF2

 

Mit dem wohl härtesten Brocken aus dem Kraichgau bekommen es die Münchner dabei gleich im Halbfinale zu tun; das Duell gegen den Champions-League-Qualifikanten bürgt dafür, dass der Telekom Cup auch einen gewissen sportlichen Wert besitzt.

Im ersten Semifinale werden sich jedoch zunächst die unlängst als Tabellennachbarn ins Ziel gekommenen Klubs aus Gladbach und Bremen duellieren: Diesbezüglich ist den geneigten Fans trotz des frühen Anstoßes um 14:00 Uhr anzuraten, rechtzeitig im Stadion zu erscheinen.

Traditionell stehen den Teams beim Telekom Cup schließlich nur 45 Minuten zur Entscheidungsfindung zur Verfügung; sowohl in den Halbfinals als auch in den anschließenden Platzierungsspielen ist folglich keine lange Anlaufzeit vorgesehen.

 


 

Entscheidet ein Bundesliga-Klassiker das Finale?

Der kompakten Spielzeit ist es dann auch geschuldet, dass es in diesem Wettbewerb besonders häufig zum Elfmeterschießen kommt; so mochte etwa auch keines der letzten drei Turniere auf den zusätzlichen Nervenkitzel verzichten.

Ungeachtet der mit dem Elfmeterschießen stets verbundenen Unwägbarkeiten halten sich die Wettanbieter vorab jedoch an rein qualitativen Parametern fest – entsprechend ahnen die Experten ein vermeintliches Traumfinale zwischen dem FC Bayern und Borussia Mönchengladbach voraus.

 

„Der Telekom Cup ist ein großartiges Turnier, das aufgrund der hochklassigen Besetzung einen hohen sportlichen Wert besitzt und sich in den vergangenen Jahren als fester Bestandteil unserer Saisonvorbereitung etabliert hat.“

– Gladbachs Sportdirektor Max Eberl macht aus der Vorfreude auf den Telekom Cup keinen Hehl.

 

HF1: Gladbach gegen Werder Bremen – die Wettquoten im Vergleich

Gladbach
Unentschieden
Werder Bremen
Sunmaker Logo
-
-
-
Betway Logo
2,40
2,75
3,40
William Hill Logo
-
-
-
Bet365 Logo
2,37
2,75
3,00
Interwetten Logo
2,50
2,80
3,10
Tipico Logo
2,35
2,70
3,50
Bet3000 Logo
2,60
2,90
3,30
Netbet Logo
-
-
-
Ladbrokes Logo
-
-
-
Betfair Logo
-
-
-
Mybet Logo
2,40
2,70
3,10
Betsafe Logo
-
-
-
Mobilbet Logo
-
-
-
Kulbet Logo
-
-
-
Bwin Logo
2,40
2,60
3,20
Sportingbet Logo
2,40
2,60
3,20
Bet-at-home Logo
2,41
2,75
3,12

 

Dabei muss das vorjährige Abschneiden der Fohlen durchaus ein paar Zweifel wecken, ob sich das erwartete Endspiel tatsächlich als ein Geschenk erweist; mit dem über die Ziellinie geschleppten 9. Tabellenlatz hatte sich die Elf vom Niederrhein nicht gerade für künftige Fußballfeste empfohlen.

Nach den bisherigen Erfahrungen dürfte beim Telekom Cup sogar am allerwenigsten mit einer sportlichen Wiedergeburt zu rechnen sein; die in den Geschichtsbüchern vermerkten vier Teilnahmen am Wettbewerb hatten die Borussen in aller Regel ohne nennenswerten Ehrgeiz absolviert.

Folglich wurde den Gladbachern gleich zwei Mal die rote Laterne zuteil, während lediglich anno 2013 der Sprung in das Endspiel gelang – welches dann mit einem glatten 1:5 gegen die Bayern jedoch umso konsequenter in die Binsen ging.

Da auch jene Lehrstunde vor heimischem Publikum vonstattenging, scheint der nun erneut zu konstatierende Heimvorteil nur von begrenztem Wert zu sein; eine Befürchtung, die sich nicht zuletzt auch aus dem unbefriedigend verlaufenen Frühjahr ergibt.

 


 

Die in den Vorjahren so heimstarken Fohlen hatten die Saison schließlich zu großen Teilen auch im Borussia-Park verbockt; daheim glitten der Mannschaft von Dieter Hecking im DFB-Pokal und der Europa League gleich zwei Titelchancen aus den Fingern.

 

Werder leidet an einem Borussia-Park-Trauma…

Der nun im Halbfinale wartende Gegner aus Bremen konnte derweil noch nicht von der neuen Gladbacher Heimschwäche profitieren – vielmehr hatte es für Werder in den vergangenen vier Jahren stets empfindliche Niederlagen im Borussia-Park gesetzt.

Unter Beachtung der Tatsache, dass jede dieser Partien mit mindestens drei Toren Unterschied verloren ging, deuten die Quoten der Wettanbieter nun aber schon auf eine kleine Zeitenwende hin – knappe Außenseiterquoten geben den Norddeutschen durchaus eine realistische Siegchance an die Hand.

 


Der 9. Telekom Cup – die Fakten:

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  • Austragung: 15.07.2017 ab 14 Uhr in Mönchengladbach (BORUSSIA-PARK)
  • Teilnehmer: Bayern München, Borussia Mönchengladbach, Werder Bremen, TSG Hoffenheim
  • Modus: Die Sieger aus dem ersten Spiel spielen im Finale um den Sieg; die Verlierer aus der ersten Begegnung kämpfen um den 3. Platz;

    Jedes Spiel dauert 1x 45 Min; bei Unentschieden wird der Sieger im Elfmeterschießen ermittelt;

  • Letzter Sieger: Bayern München (Januar 2017)

 

Hier ernten die Grün-Weißen offenbar den Lohn dafür, dass Alexander Nouri das mit schwerer Schlagseite kämpfende Schlachtschiff wieder hinbekommen hat; unter dem zwischenzeitlich heftig in der Kritik stehenden Trainer hat sich das Team von einem Beinahe-Zweitligisten zu einem Europa-League-Anwärter entwickelt.

Zwar sind die Bremer vor wenigen Monaten knapp an der Rückkehr in den internationalen Wettbewerb vorbeigeschrammt; für die entgangenen Festtage auf dem europäischen Parkett hält nun jedoch möglicherweise der Telekom Cup ein klitzekleines Trostpflaster bereit.

Dass Werder hier durchaus das Zeug zum Titelträger hat, ist seit dem im Jahre 2012 gefeierten Erfolg hinlänglich bekannt; bei seiner bislang einzigen Teilnahme stürmte der Verein auf Anhieb an der namhafteren Konkurrenz aus München und Dortmund vorbei.

Auf dieses unbotmäßige Verhalten könnte es zurückzuführen sein, dass eine neuerliche Einladung zum Telekom Cup lange auf sich warten ließ: Am Reißbrett war es sicherlich nicht vorgesehen, dass ein Underdog die versammelte nationale Prominenz düpiert.

 

Alle Teilnehmer und Sieger des Telekom Cup

Verein Teilnahmen Titel (Jahr)
FC Bayern München 8 3 (2013, 2014, Januar 2017)
Hamburger SV 7 2 (2009, 2015)
Borussia Dortmund 3 1 (2011)
FC Schalke 04 2 1 (2010)
Werder Bremen 1 1 (2012)
Borussia Mönchengladbach 4 0
1. FSV Mainz 05 2 0
VfB Stuttgart 1 0
VfL Wolfsburg 1 0
FC Augsburg 1 0
Fortuna Düsseldorf 1 0
1. FC Köln 1 0

 

Der deutsche Rekordmeister sinnt auf Rache…

Für die Rolle des Spielverderbers dürfte dieses Mal aber ohnehin in erster Linie die TSG Hoffenheim in Frage kommen, die dem deutschen Rekordmeister bereits in der letzten Spielzeit erheblichen Kummer bereitet hat.

Wurden die Kraichgauer in der Vergangenheit stets als verlässlicher Punktelieferant geschätzt, gestand das Team den Bayern in den jüngsten beiden Duellen lediglich ein Pünktchen zu – in der Rhein-Neckar-Arena hatten die Münchner zuletzt die einzige Schlappe der gesamten Rückrunde kassiert.

Obwohl der Telekom Cup nur einen überschaubaren Stellenwert besitzt, dürfte doch allein diese Vorgeschichte für jede Menge Zündstoff im zweiten Halbfinale sorgen: Geht es um ärgerliche Rückschläge, zeichnet den Titelverteidiger bekanntlich ein Elefantengedächtnis aus.

Allerdings war es nicht auf die 0:1-Schlappe in Hoffenheim zurückzuführen, dass sich der FC Bayern gewohnt schamlos an den Filetstücken der Konkurrenz bediente; die Vertragsunterschriften von Rudy und Süle hatten die Süddeutschen schon zuvor unter Dach und Fach gebracht.

 

HF2: FC Bayern gegen Hoffenheim – die Wettquoten im Vergleich

FC Bayern
Unentschieden
TSG Hoffenheim
Sunmaker Logo
-
-
-
Betway Logo
1,80
3,30
4,75
William Hill Logo
-
-
-
Bet365 Logo
1,66
3,10
5,25
Interwetten Logo
1,80
3,10
5,00
Tipico Logo
1,75
3,10
5,80
Bet3000 Logo
1,80
3,40
6,00
Netbet Logo
-
-
-
Ladbrokes Logo
-
-
-
Betfair Logo
-
-
-
Mybet Logo
1,70
3,10
5,30
Betsafe Logo
-
-
-
Mobilbet Logo
-
-
-
Kulbet Logo
-
-
-
Bwin Logo
1,72
3,00
5,00
Sportingbet Logo
1,72
3,00
5,00
Bet-at-home Logo
1,70
3,12
5,21

 

Ein brisantes Wiedersehen mit den bisherigen Kollegen bleibt den zwei Neu-Münchnern beim anstehenden Mini-Turnier jedoch vorerst erspart; nach dem erfolgreich absolvierten Confed Cup sind die beiden Jung-Nationalspieler noch als Urlauber unterwegs.

Selbiges trifft im Übrigen auch auf Kimmich, Vidal und Neuer zu, die am Samstag somit allesamt mit Abwesenheit glänzen; auch einige andere Leistungsträger kehren vermutlich erst anlässlich der unmittelbar folgenden Asien-Tour in den Kreis der Kollegen zurück.

Der kürzlich in Erlangen-Bruck gefeierte 9:1-Erfolg lässt erahnen, mit welche einem Gesicht die Mannschaft beim Telekom Cup erscheinen wird; von den angestammten Kräften wirkten in jenem Test lediglich Hummels, Martinez, Coman, Bernat und Müller mit.

 


 

Für einiges Aufsehen könnte in Gladbach möglicherweise aber der ebenfalls mit nach Fernost reisende Tolisso sorgen; der sich zumindest bis zur unlängst verkündeten Ausleihe von James Rodriguez als diesjähriger Königstransfer der Bayern feiern lassen durfte.

 

Auch Hoffenheim besitzt ein Festgeldkonto

Selbst in Anwesenheit des französischen Nationalspielers sollte es der TSG Hoffenheim jedoch nicht unmöglich sein, gegen den erheblich ersatzgeschwächten Rekordmeister einen Stich zu machen – wenngleich man zumindest bei den Buchmachern nicht an eine echte Siegchance glauben mag.

Zwar trägt die ungewöhnlich hohe Favoritenquote von knapp unter 2,0 durchaus der zu erwartenden Münchner B-Elf Rechnung; mit Quoten von deutlich über 5,0 bleibt der Herausforderer aus dem Kraichgau bei dieser Prognose dennoch fast komplett außen vor.

 


 

Dabei hat Hoffenheim kurzfristig eigens einen Spieler verpflichtet, der im Borussia-Park auf einen gefühlten Heimvorteil verweisen kann; mit der Vertragsunterschrift des zuletzt am Niederrhein beheimateten Nico Schulz nimmt der Kader für die kommende Spielzeit zunehmend Konturen an.

Mit Havard Nordtveit nahm die TSG bereits zuvor einen Spieler unter die Fittiche, der sich den Gladbacher Stallgeruch zu Nutze macht, zwei Millionen Euro wurden zudem in die Füße des niederländischen Innenverteidigers Justin Hoogma investiert.

Da jedoch allein der Verkauf von Süle gute 20 Millionen Euro in die Kasse spülte, ist das Startkapital für die neue Saison längst noch nicht aufgebraucht – zumal sich im Falle des Erreichens der Champions League ein weiterer warmer Geldregen über die TSG Hoffenheim ergießt.

 


Telekom Cup 2017 bei Tipico
Bild: Auch bei Tipico werden Gastgeber Gladbach und der FC Bayern in ihren Halbfinali favorisiert.


 

Vom kurzen Testlauf gegen die Bayern darf sich Julian Nagelsmann nunmehr Anhaltspunkte versprechen, wo das verfügbare Kapital am besten aufgehoben ist: Somit fügt sich der Telekom Cup hervorragend in die Vorbereitung auf die erste internationale Spielzeit der Vereinsgeschichte ein.

 

Auch Hoffenheim besitzt ein Festgeldkonto

Sporttipper haben dem Wettbewerb derweil eine willkommene Gewinnchance inmitten der ansonsten freudlosen Sommerpause zu verdanken. Dank der intensiven medialen Begleitung kommen am Wochenende insbesondere Freunde der Livewette zu ihrem Recht.

Während sich einige Wettanbieter im Vorfeld schwer tun, ein attraktives Paket zum Telekom Cup zu schnüren, dürfte am Samstag auch bei den Buchmachern ab Punkt 14:00 Uhr alles ganz im Zeichen des inoffiziellen Saisonauftakts der Bundesliga stehen.

Die angesprochenen Livewetten gewinnen dabei vor allem aufgrund der noch zu ermittelnden Paarungen in den Platzierungsspielen an Gewicht. Nach dem Abpfiff der Halbfinals treten dann schließlich auch die Bookies in einen harten Wettstreit um die besten tagesaktuellen Telekom-Cup-Quoten ein.

 



Oliver

wurde schon frühzeitig als Co-Moderator einer TV-Sportsendung auf seine spätere Passion vorbereitet. Nach einer rasch gescheiterten Karriere als Fußballer und einem Abstecher in die Welt der Literaturwissenschaft hat er sich seit dem Jahr 2010 als Texter und Journalist sowohl dem Sport als auch den Sportwetten verschrieben