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FC Liverpool : Chelsea – Premier League Quoten


Vorschau und Wettquoten Vergleich zum Premier League Spiel FC Liverpool gegen FC Chelsea am 23. Spieltag – Anstoß am Dienstag, den 31. Januar 2017 um 21:00 Uhr

 

Die Liebesbeziehung zwischen Jürgen Klopp und dem FC Liverpool kühlte innerhalb der vergangenen vier Wochen spürbar ab. Da den Reds in den letzten acht Spielen lediglich ein Sieg gelang, scheint die Entzauberung des Schwaben derzeit im vollen Gange zu sein.

Nachdem das Team zuletzt obendrein drei Niederlagen am Stück kassierte, wird dem früheren Rekordmeister nun vom aktuellen Tabellenführer schon eine historische Pleite angedroht: Vier Pflichtspiele in Folge hatte Liverpool letztmals im Jahr 1923 in den Sand gesetzt.

 

Anfield hat seinen Schrecken verloren

Dabei würde es aber sogar für ein absolutes Novum sorgen, dass gegen Chelsea zugleich auch die vierte Heimpleite in Serie droht: Angesichts der zuletzt in der Liga, dem League Cup und dem FA Cup geschossenen Fahrkarten ist die Mannschaft hauptsächlich an der Anfield Road böse abgestürzt.

 


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Nachdem die Reds zuvor fast ein ganzes Jahr lang in der eigenen Arena ungeschlagenen blieben, wurde der Heim-Nimbus bemerkenswerterweise vor allem von spielerischen Kleingeistern in Trümmer gelegt – so leitete zunächst ein 2:3 gegen das Liga-Schlusslicht aus Swansea die Talfahrt ein.

Nach diesem überraschenden Ausrutscher kamen die Gastgeber dann auch im Halbfinale des League Cup gegen Southampton zu kurz, bevor ein 1:2 gegen den Zweitliga-Nachzügler aus Wolverhampton demonstrierte, dass bei den Reds derzeit wirklich überhaupt nichts funktioniert.

Angesichts von neun an der Startelf vorgenommenen Veränderungen trug nicht zuletzt auch Jürgen Klopp einen gewichtigen Anteil zum vorläufigen Tiefpunkt im FA Cup bei: Mit den zahlreichen Umbauten nahm es der Trainer fahrlässig in Kauf, dass aus der anfänglichen Ergebnisdelle endgültig eine schwere Krise erwuchs.

Die hektischen Einwechslungen von zunächst geschonten Leistungsträgern trugen dann das Übrige dazu bei, dass der 49-Jährige gegen die Wolves keinen sonderlich souveränen Eindruck hinterließ – offenbar hatte sich der frühere Dortmunder Meistercoach hier abermals gründlich verzockt.

 

FC Liverpool gegen Chelsea – die Wettquoten im Vergleich

FC Liverpool
Unentschieden
Chelsea
Sunmaker Logo
2,60
3,20
2,90
Betway Logo
2,60
3,30
2,90
William Hill Logo
2,60
3,20
3,00
Bet365 Logo
2,65
3,25
2,90
Interwetten Logo
2,60
3,20
2,80
Tipico Logo
2,60
3,20
2,80
Bet3000 Logo
2,60
3,40
3,00
Netbet Logo
2,55
3,25
2,90
Ladbrokes Logo
2,60
3,25
2,90
Mybet Logo
2,60
3,25
2,95
Betsafe Logo
2,55
3,25
2,95
Mobilbet Logo
2,60
3,20
2,90
Kulbet Logo
2,60
3,20
2,92
Bwin Logo
2,60
3,30
2,90
Sportingbet Logo
2,55
3,20
2,90
Bet-at-home Logo
2,50
3,22
2,86

 

Nachdem schon das Frühjahr 2016 alles andere als zufriedenstellend verlaufen war, gerät Klopp nun bereits zum zweiten Mal in seiner noch kurzen Amtszeit auf der Insel unter Druck: Im Vergleich zu den sich nun ankündigenden Problemen dürfte die vor Jahresfrist aufkeimende Kritik aber nur ein laues Lüftchen gewesen sein.

 

Liverpool fürchtet eine verlorene Saison

Wurden die schwächeren Leistungen in der Vorsaison teilweise auch noch dem gefeuerten Vorgänger Brendan Rodgers angelastet, kann es mittlerweile schließlich keine Ausreden mehr dafür geben, dass jeder enttäuschende Auftritt voll auf die Kappe des Deutschen geht.

Obendrein hatten vor zwölf Monaten die Final-Teilnahmen im League Cup und der Europa League dazu beigetragen, die Gemüter zu beruhigen – nach dem K.o. in beiden nationalen Pokal-Wettbewerben kann sich das Team derzeit nur noch auf dem internationalen Parkett auf eine vage Titel-Option berufen.

Die bis vor kurzem ins Kraut schießenden Meisterträume in der englischen Liga nahmen in den vergangenen Tagen hingegen ebenfalls schon schweren Schaden; innerhalb von nur drei Runden hat sich der Rückstand auf den nun gastierenden Primus auf zehn Punkte verdoppelt.

 


 

Hatte es Liverpool zunächst beim 2:2 in Sunderland versäumt, das Beste aus dem einmaligen Schwächeln der Blues an der White Hart Lane zu machen, waren dann auch die folgenden Spiele gegen Man United (1:1) und eben Swansea lediglich noch für ein weiteres Pünktchen gut.

 

„Wenn es unmöglich tiefer gehen kann, ist das ein guter Zeitpunkt für die Wende.“

– Der Optimismus von Jürgen Klopp scheint sich derzeit vor allem aus einer großen Portion Fatalismus zu speisen.

 

Sollten die Reds den Kampf um die Meisterschaft trotz all dieser Rückschläge noch immer nicht aufgegeben haben, ist nun ein Sieg gegen den Spitzenreiter absolute Pflicht – und ganz abwegig ist es tatsächlich nicht, dass das Team ausgerechnet im Spiel der letzten Chance die Kurve kriegt.

 


 

Der beste Angriff prallt auf die stärkste Defensive

In den zurückliegenden anderthalb Jahren hat sich schließlich immer wieder bestätigt, dass die Spielphilosophie von Jürgen Klopp am besten gegen ebenbürtige Konkurrenten funktioniert – nicht von ungefähr entschied Liverpool schon das Hinspiel an der Stamford Bridge mit 2:1 für sich.

Da es gegen die anderen Top-6-Teams ähnlich erfreulich lief, haben sich die Gastgeber längst als Spezialist für Spitzenspiele herauskristallisiert – die Konkurrenz aus London und Manchester kann in den direkten Duellen nicht einmal auf eine annähernd so glorreiche Bilanz verweisen.

Dennoch ist es nicht nur auf die am Boden liegende Stimmung zurückzuführen, dass nun auch diese bemerkenswerte Serie zu enden droht: Vielmehr noch ist es den Blues zuzutrauen, das Erfolgsrezept der Reds erfolgreich zu entschlüsseln.

 


 

Ist es nämlich insbesondere der mit 51 Toren treffsichersten Offensive der Liga zu danken, dass Liverpool bislang in jedem Spitzenspiel an mindestens einen Zähler kam, wirft nun mit dem FC Chelsea zugleich auch die beste Abwehr an der Anfield Road ihre Netze aus.

Dass der Tabellenführer in der laufenden Spielzeit erst 15 Gegentreffer kassierte, lässt erahnen, dass es für die Hausherren nun wohl auch am Dienstag nichts mit der Renaissance des Hurra-Fußballs werden wird – zumal sich die Blues bereits in der Vergangenheit als äußerst widerstandsfähiger Gast erwiesen.

Wie einmal mehr auch schon das Hinspiel offenbarte, sind die Vergleiche zwischen Liverpool und Chelsea nämlich zu jenen merkwürdigen Dauerfehden zu zählen, in denen der vermeintliche Heimvorteil unter dem Strich eher hinderlich war.

Demzufolge war auch den Reds in keinem der jüngsten vier Vergleiche an der Anfield Road ein dreifacher Punktgewinn (2 Remis, 2 Niederlagen) gegen den Hauptstadt-Klub vergönnt – rein statistisch scheint bis auf weiteres also kein Ende der aktuellen Heim-Krise in Sicht.

 



Oliver

wurde schon frühzeitig als Co-Moderator einer TV-Sportsendung auf seine spätere Passion vorbereitet. Nach einer rasch gescheiterten Karriere als Fußballer und einem Abstecher in die Welt der Literaturwissenschaft hat er sich seit dem Jahr 2010 als Texter und Journalist sowohl dem Sport als auch den Sportwetten verschrieben