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Australien : Deutschland – FIFA Confederations Cup 2017 Quoten


Vorschau und Wettquoten Vergleich für das Konföderationen Pokal Spiel Australien gegen Deutschland in Sotschi – CONFED Cup Vorrunde Gruppe B – Anstoß am Montag, den 19. Juni 2017 um 17:00 Uhr

 

19 Medaillen hatten die deutschen Wintersportler vor drei Jahren bei den Olympischen Spielen in Sotschi eingeheimst. Am Montag möchte nun die DFB-Auswahl den Beweis erbringen, dass man an der „Riviera des Schwarzen Meeres“ auch im Sommer mit einem Gegner Schlittenfahren kann.

Zumindest dem Anschein nach wartet der Spielplan zum Auftakt des Confed Cups nämlich nur mit einer Pflichtübung für den amtierenden Weltmeister auf: Den australischen Socceroos eilt der wenig schmeichelhafte Ruf voraus, das schwächste Glied des zweiten Vorrunden-Quartetts zu stellen.

 

Chancenlos gegen die Selecao

Den Eindruck, dass es in den kommenden Tagen möglicherweise nicht zur großen Nummer reicht, hatte jüngst auch die in den Sand gesetzte Generalprobe vermittelt; im Test gegen Brasilien wurde dem Team unmittelbar vor der Abreise nach Russland eine 0:4-Lehrstunde zuteil.

 


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Die sich hier offenbarende Unterlegenheit machte wieder einmal deutlich, dass auch der vor einem reichlichen Jahrzehnt vollzogene Wechsel in den asiatischen Fußball-Verband der Entwicklung der australischen Nationalelf nur eine überschaubare Schubkraft verliehen hat.

Entsprechend dürfte es die Erfolgsaussichten auch nur unwesentlich erhöhen, dass das Team nun erstmals als Asienmeister zum Confed Cup erscheint – zumal seit jenem Triumph mittlerweile schon wieder zweieinhalb Jahre ins Land gezogen sind.

Die laufende WM-Quali lässt in jedem Falle darauf schließen, dass die AFC aktuell noch etwas stärkere Vertreter zu bieten hätte: Das kontinentale Geschehen wurde in den vergangenen Monaten vor allem von der bereits sicher qualifizierten iranischen Auswahl dominiert.

Die in der Parallelgruppe geforderten Australier müssen sich dagegen noch mächtig nach einem der begehrten Tickets für die Weltmeisterschaft strecken; hinter Japan und Saudi-Arabien springt für die „gebürtigen“ Ozeanier derzeit lediglich der gefürchtete Play-off-Rang heraus.

 

Australien gegen Deutschland – die Wettquoten im Vergleich

Australien
Unentschieden
Deutschland
Sunmaker Logo
9,25
5,25
1,32
Betway Logo
10,0
5,25
1,35
William Hill Logo
8,50
4,80
1,36
Bet365 Logo
9,50
5,25
1,36
Interwetten Logo
8,00
5,30
1,35
Tipico Logo
10,0
5,30
1,30
Bet3000 Logo
10,0
5,50
1,35
Netbet Logo
9,50
5,30
1,31
Ladbrokes Logo
8,50
5,25
1,30
Betfair Logo
10,0
5,50
1,36
Mybet Logo
8,50
5,30
1,35
Betsafe Logo
9,45
5,30
1,32
Mobilbet Logo
9,50
5,30
1,31
Kulbet Logo
8,44
5,09
1,38
Bwin Logo
9,25
5,25
1,33
Sportingbet Logo
9,25
5,25
1,33
Bet-at-home Logo
8,18
4,95
1,34

 

Dank des Anfang Juni gefeierten 3:2-Erfolgs gegen die „grünen Falken“ steuern die drei Top-Teams mittlerweile jedoch auf ein echtes Herzschlagfinale zu. Nach wie vor haben es die Australier somit selbst in der Hand, ihre vierte WM-Teilnahme in Folge zu buchen.

 

Die letzten Tests gegen Australien liefen unerfreulich

Das siegreich bestrittene Sechs-Punkte-Spiel gegen Saudi-Arabien dürfte zudem dafür sorgen, dass sich die Elf von Ange Postecoglou bereits auf Betriebstemperatur zum Confed Cup begibt, zu dem allerdings auch Australien nicht mit seinem allerbesten Aufgebot erscheint.

In Gestalt von Mile Jedinak müssen die Socceroos unter anderem auf ihren Kapitän verzichten, der den Trip nach Russland aufgrund von Leistenbeschwerden sausen lässt; mit dem Profi von Aston Villa bricht der Mannschaft ein nur schwerlich zu ersetzender Leitwolf weg.

Abgesehen von diesem Ausfall greifen die Australier beim Konföderationen-Pokal jedoch weitgehend auf bewährtes Personal zurück – während Bundestrainer Joachim Löw bekanntlich eine bunt zusammengewürfelte Truppe von unerfahrenen Kräften um sich versammelt.

 


 

Dass eine solche B-Elf selbst gegen die Socceroos schnell einmal an ihre Grenzen stößt, hatten bereits die in den vergangenen Jahren absolvierten Testspiele aufgezeigt; in den 2011 (1:2) und 2015 (2:2) aufgeführten Heimspielen war für die DFB-Auswahl nur ein Remis drin.

Seine Vormachtstellung machte der amtierende Weltmeister somit nur dann geltend, wenn es wirklich auch um etwas ging: Sämtliche drei bis dato über die Bühne gebrachten Pflichtspiele konnte die deutsche Mannschaft – in aller Regel sogar ziemlich souverän – für sich entscheiden.

Zu diesen ernst genommenen Vergleichen war unter anderem auch der anno 2005 daheim absolvierte Schlagabtausch beim Confed Cup zu zählen, bei dem es den Australiern in einem äußerst munteren Spielchen mit einem vergleichsweise knappen 4:3 an den Kragen ging.

Wollten sich die deutschen Kicker damals jedoch noch in absoluter Bestbesetzung mit aller Macht von dem ihnen anhaftenden Image als Rumpel-Fußballer emanzipieren, ruft die nun zu erwartende Aufstellung unschöne Erinnerungen an die weniger ruhmreich abgespulten Testspiele wach.

 

Video: Das Ziel der jungen deutschen Truppe beim Confed Cup ist klar – der Titel soll her. (Quelle: YouTube/kicker)


 

Unerfahren – aber verdammt hungrig

Die Abwesenheit sämtlicher Gerüststangen aus dem preisgekrönten WM-Kader lässt am Montag auf einen nur bedingt weltmeisterlichen Auftritt schließen – zumal unter anderem gleich sechs erstmals in die A-Auswahl berufene Spieler das entstandene Vakuum füllen müssen.

Dank der unlängst abgespulten Vorbereitung wird gegen Australien aber immerhin keinem der Neulinge ein absoluter Kaltstart abverlangt; nach dem Debütantenball in Dänemark (1:1) kam beim lockeren 7:0 gegen San Marino mit Diego Demme dann auch der letzte Frischling zum Zug.

Zwar dürfte insbesondere dieser ungefährdete Pflichtsieg in der WM-Qualifikation kaum als nennenswerte Standortbestimmung zu gebrauchen sein, nichtsdestotrotz sorgten die beiden Auftritte dafür, dass sich die DFB-Elf mit einem richtig guten Gefühl nach Russland begibt.

 


 

„Man spürt den Ehrgeiz von diesen jungen Spielern, alles bestmöglich zu machen. Ich fahre mit einem sehr guten Gefühl und Vorfreude zu diesem Turnier.“

– Jogi Löw lässt sich von den „jungen Wilden“ im DFB-Team ausgesprochen gern begeistern.

 

So scheint es mittlerweile doch gar keine so schlechte Idee zu sein, beim nicht ganz so prestigeträchtigen Confed Cup ausschließlich auf unverbrauchtes Personal zu setzen, welches sich gegebenenfalls auch gegen qualitativ etwas weniger gesegnete Mannschaften bedenkenlos zerreißt.

So war es nicht zuletzt auch dem jüngst zum Einsatz gekommenen B-Team vorbehalten, Jogi Löw den höchsten Heimsieg seiner schon ziemlich imposanten Bundestrainer-Laufbahn zu bescheren – noch torhungriger hatten sich dessen Schützlinge zuvor allenfalls in der Fremde präsentiert.

 


 

Unerfahren – aber verdammt hungrig

Entsprechend zufrieden nahm der Weltmeister-Coach zur Kenntnis, dass sich die Ansammlung unerfahrener Kicker auch für etwas größere Aufgaben empfiehlt: Darüber hinaus scheint sich das aktuelle Experiment selbst jenseits des Platzes ausgesprochen vielversprechend zu entwickeln.

Zwar wird traditionell bei jeder Zusammenkunft der Nationalelf gebetsmühlenartig der intakte Mannschaftsgeist gerühmt; dieses Mal vermitteln die Spieler aber auch nonverbal den Eindruck, sich als eine Art Schicksalsgemeinschaft zu verstehen.

Nach gerade einmal einer reichlichen gemeinsamen Woche scheint sich sogar schon eine tragfähige Hierarchie herauszukristallisieren; neben den relativ bewährten Draxler und Mustafi treten auch die formstarken Kimmich und Wagner als respektierte Führungsspieler in Erscheinung.

Alles in allem stehen die Aussichten somit besser als befürchtet, den hohen Erwartungen der Wettanbieter beim Confed Cup Rechnung zu tragen. Um die Rolle des ersten Titel-Anwärters jedoch tatsächlich mit Leben zu erfüllen, sollte zum Auftakt gleich einmal ein souveräner Dreier her.

 



Oliver

wurde schon frühzeitig als Co-Moderator einer TV-Sportsendung auf seine spätere Passion vorbereitet. Nach einer rasch gescheiterten Karriere als Fußballer und einem Abstecher in die Welt der Literaturwissenschaft hat er sich seit dem Jahr 2010 als Texter und Journalist sowohl dem Sport als auch den Sportwetten verschrieben