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Confed Cup 2017 mit Deutschland | Wer gewinnt? Vorschau, Quoten


Vorschau und Wettquoten Vergleich zum Confed Cup 2017 in Russland vom 17. Juni bis 2. Juli 2017

 
In einem Jahr steigt in Russland die Weltmeisterschaft 2018. Die ersten Eindrücke bekommen die Fußball-Fans bereits ab 17. Juni mit dem Beginn des Confed Cups.

Der FIFA-Konföderationen-Pokal, 1992 und 1995 als König-Fahd-Pokal ins Leben gerufen, dient seit 2001 dem Austragungsland der jeweils nächsten WM-Endrunde als organisatorische Generalprobe – diesmal eben Russland.


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Ausgetragen wird der Confed Cup 2017 in diesen vier Städten: In St. Petersburg (Ort des Eröffnungsspiels), Moskau (Endspielort), Kazan und Sotschi.

Waren 1992 beim ersten Turnier nur vier Mannschaften aus vier Kontinenten (Afrika, Asien, Nord- und Mittelamerika und Karibik sowie Südamerika) dabei, sind es mittlerweile acht.

 

Wer gewinnt den Confed Cup – die Wettquoten im Vergleich

Deutschland
Portugal
Chile
Mexiko
Sunmaker Logo
3,10
2,90
3,50
7,00
Betway Logo
2,87
3,25
3,75
7,50
William Hill Logo
3,00
3,25
3,25
7,00
Bet365 Logo
3,00
3,00
3,50
7,00
Interwetten Logo
3,00
3,20
4,00
6,50
Tipico Logo
3,00
3,00
3,60
7,00
Bet3000 Logo
3,00
2,80
3,50
7,00
Netbet Logo
3,10
3,90
3,50
7,00
Ladbrokes Logo
2,75
3,10
3,30
7,00
Betfair Logo
3,00
3,25
3,00
6,00
Mybet Logo
2,85
3,00
3,50
7,00
Betsafe Logo
3,25
2,75
3,50
7,00
Mobilbet Logo
3,10
2,80
3,35
7,00
Kulbet Logo
2,65
2,65
3,05
6,00
Bwin Logo
3,00
3,00
3,75
7,00
Sportingbet Logo
3,00
3,00
3,75
7,50
Bet-at-home Logo
3,00
3,00
3,50
7,00

* Quoten vom 26.6.2017, Vorschau wurde vor Turnierbeginn erstellt
 

Das aktuelle Teilnehmerfeld setzt sich aus dem Gastgeber, dem amtierenden Weltmeister sowie den aktuellen Titelträgern der sechs Kontinentalverbände zusammen.

  • Russland als Gastgeber
  • Deutschland als Weltmeister 2014
  • Australien als Asienmeister 2015
  • Chile als Sieger der Copa América 2015
  • Mexiko als Sieger des CONCACAF Cups 2015
  • Neuseeland als Ozeanienmeister 2016
  • Portugal als Europameister 2016
  • Kamerun als Afrikameister 2017

 

Gruppe A: Was gelingt Gastgeber Russland?

In der Gruppe A treffen Russland, Neuseeland, Portugal und Mexiko aufeinander.

Das letzte Mal, dass ein Confed Cup-Debütant gleich den Titel gewann, war Brasilien 1997. Jetzt will Russland dieses Kunststück wiederholen.

 
Symbol PokalEs wäre auch Balsam für die geschundene Fußball-Seele des WM-Gastgebers. Denn seit 2008 – Rang 3 bei der EM – gelang den Russen bei Großereignissen nicht mehr viel. Im Vorjahr setzte es bei der EM-Endrunde wieder einmal ein Vorrunden-Aus.
 

Nun soll Stanislaw Tschertschessow, einst Torhüter bei Dynamo Dresden, die Sbornaja wieder zu Ruhm und Erfolg führen. Ein komplexes Unterfangen, doch die jüngsten zwei Resultate geben Grund zur Hoffnung: Gegen Ungarn gab es ein klares 3:0, gegen Chile (immerhin aktueller Copa America-Champion) ein achtbares 1:1.

Ob die Mannschaft bereit für die Generalprobe ist, wird sich im Eröffnungsspiel am 17. Juni in St. Petersburg gegen Neuseeland zeigen.

 


Video: In diesen vier Stadien wird der Confed Cup 2017 gespielt. (Quelle: YouTube/Stadium Sports)

 

Die Neuseeländer haben sich mit dem Titelgewinn der Ozeanien-Meisterschaft 2015 für den Confed Cup qualifiziert – jedoch gehen die „All Whites“ als größter Außenseiter in diesen Wettbewerb.

Das liegt vor allem auch daran, dass sich ihre Mannschaft mit Spielern aus zum Teil unterklassigen Ligen zusammenstellt. Ein gutes Beispiel: Torhüter Stefan Marinovic stand in der vergangenen Saison in Unterhaching, Meister in der Regionalliga Bayern (4. Liga), unter Vertrag.

Die Rolle des Prügelknaben wollen die Neuseeländer aber dennoch nicht einnehmen, sie planen die eine oder andere Überraschung. Möglicherweise könnte die gegen Mexiko gelingen.

 
Die Mexikaner haben in der Vergangenheit beim Confed Cup zwar immer recht gut abgeschnitten – 1999 holten sie den Titel, dazu wurden sie 1995 Dritter und 2005 Vierter – aber nach der WM-Generalprobe steht dann auch noch der Gold Cup auf ihrer To-Do-Liste.
 

Und da der Gold Cup aus Sicht der Mexikaner etwas bedeutender ist, könnte es sein, dass der Confed Cup als idealer Übungsplatz zweckentfremdet wird – wie schon vor zwei Jahren. Anschließend gewann Mexiko den Gold Cup.

 


 

Europameister Portugal, erstmals beim Confed Cup dabei, geht dagegen wohl mit dem nötigen Ernst in dieses umstrittene Turnier – das spiegelt sich jedenfalls in der Kader-Nominierung wider. Alle Top-Stars, von Cristiano Ronaldo über Pepe bis Nani, sind dabei.

Von jener Mannschaft, die im Vorjahr den EM-Titel gewann fehlen lediglich Jungstar Renato Sanches und Final-Torschütze Eder.

 

Gruppe B: Holt Deutschland mit den „jungen Wilden“ erstmals den Titel?

Genau das Gegenteil ist beim Weltmeister Deutschland der Fall. „Die Mannschaft“, in der Gruppe B mit Chile, Kamerun und Australien, setzt auf junge, frische Kräfte.

 
Von der Mannschaft, die 2014 den WM-Titel gewann, sind beim Confed Cup mit Shkodran Mustafi, Julian Draxler und Mathias Ginter nur drei Spieler dabei. Der Rest der DFB-Auswahl besteht aus ambitionierten Talenten und Perspektivspielern wie etwa Emre Can, Julian Brandt oder Amin Younes.
 

Diese viel diskutierte „Frischzellenkur“ könnte sich für Bundestrainer Jogi Löw und die deutschen Fußball-Fans als gewiefter Schachzug erweisen.

Die jungen Wilden, angeführt von den „Arrivierten“ Draxler, Joshua Kimmich oder Sebastian Rudy, werden den erstmaligen großen Auftritt auf einer Turnier-Bühne als Chance nützen wollen, um auch im nächsten Jahr bei der WM-Endrunde mit dabei zu sein.

 


Video: Deutschlands Bundestrainer Jogi Löw spricht über das Ziel beim Confed Cup. (Quelle: YouTube/SPOX)

 

Dieses Engagement zeigte sich bereits in den jüngsten zwei Partien– beim 1:1 in Dänemark und beim 7:0-Heimsieg in der WM-Qualifikation gegen San Marino.

Somit überrascht es auch nicht, dass Deutschland in den Augen der Wettanbieter als Titelkandidat Nummer 1 in den Confed Cup startet. Allerdings war der vierfache Weltmeister in diesem Wettbewerb noch nie siegreich – das beste Ergebnis war 2005 der 3. Platz.

Und es wird sich auch erst zeigen, wie gut die neu zusammengewürfelte B-Mannschaft gegen qualitativ hochwertigere Gegner funktioniert.

 
icon infoWie etwa gegen Chile. Die Südamerikaner, Gewinner der Copa America 2015, gehen top-motiviert und titelhungrig in dieses Turnier. Mit Alexis Sanchez und Arturo Vidal sind auch die beiden Superstars mit an Bord.
 

In Anbetracht der zwei (vom Namen) her fast übermächtigen Gegner, dürften die Plätze 1 und 2 in der Gruppe bereits im Vorfeld vergeben sein. Kamerun (Afrika-Meister) und Australien (Asien-Meister) werden nur sehr geringe Chancen eingeräumt, Deutschland oder Chile aus den Top-2. zu verdrängen.

 


 

Die Afrikaner holten mit jungen und zum Teil in unteren Spielklassen tätigen Spielern vor ein paar Monaten den Titel bei den Afrika-Meisterschaften, dürften hier aber wohl an ihre Grenzen stoßen.

Dabei waren es die Kameruner, die für den größten Erfolg einer afrikanischen Mannschaft beim Confed Cup sorgten: 2003 erreichten sie das Endspiel – mussten sich dort aber Frankreich in der Verlängerung geschlagen geben.

 
In Summe schnitt Australien in der Vergangenheit jedoch sogar noch besser ab als Kamerun: 1997 holten sie einen zweiten Platz, 2001 einen dritten. Damit liegen sie in der Gesamtwertung auf Rang 7 – gleichauf mit Spanien.
 

Ob heuer ein weiterer Podestplatz dazu kommt, wird jedenfalls von vielen Seiten bezweifelt. Die „Socceroos“ (im Kader mit Stuttgart-Torhüter Mitch Langerack und Ingolstadt-Stürmer Matthew Leckie) wollen jedenfalls ohne Druck aufspielen und für Überraschungen sorgen.

 

Drei Mal konnte der Gastgeber den Confed Cup gewinnen

Bei den Buchmachern liegt Weltmeister Deutschland – trotz der Nominierung einer B-Mannschaft – in der Gunst ganz vorne. „Die Mannschaft“ geht als Titelfavorit Nummer 1 in dieses Turnier. Dahinter folgen fast gleichauf Chile und Portugal.

Der russische Gastgeber muss sich dagegen mit der Außenseiter-Rolle begnügen. Erst drei Mal in der Geschichte des Confed Cups konnte der Gastgeber auch das Turnier gewinnen – 1999 Mexiko, 2003 Frankreich und zuletzt 2013 Brasilien.

Je drei Mal waren zudem der amtierende Weltmeister bzw. der aktuelle Europameister am Ende der große Sieger und zwei Mal holte der Titelträger der Copa America den Titel.