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HSV : Darmstadt 98 – Bundesliga Quoten


Vorschau und Wettquoten Vergleich zum Bundesliga Spiel Hamburger SV gegen Darmstadt 98 am 30. Spieltag – Anstoß am Samstag, den 22. April 2017 um 15:30 Uhr

 
Gefühlt hat der Hamburger SV mit dem Abstieg nichts zu tun. Aus den letzten 20 Liga-Spielen holten die „Rothosen“ mit neun Siegen und vier Unentschieden ansehnliche 31 Punkte. Das macht sogar Rang 6 in der Tabelle für diesen Zeitraum.

Doch in Wirklichkeit sieht die Lage bei den Hanseaten alles andere als entspannt aus. Im Gegenteil: Obwohl die Hamburger aus den letzten 20 Spieltagen elf Punkte mehr holten als beispielsweise der 1. FC Köln, der um die Europa League spielt, stecken sie noch immer mittendrin im Abstiegskampf.


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Dem Bundesliga-Dino steht das Wasser zwar nicht mehr ganz bis zum Hals, aber die Gefahr ist noch lange nicht gebannt – der Pegel könnte ganz schnell wieder ansteigen.

Denn die Hamburger liegen als Tabellen-14. nur einen Punkt vor dem Relegationsplatz entfernt. Der Vorsprung auf den ersten direkten Abstiegsplatz beträgt zwar fünf Punkte, aber auch dieses Guthaben ist alles andere als komfortabel.

 

HSV gegen Darmstadt – die Wettquoten im Vergleich

Hamburger SV
Unentschieden
Darmstadt 98
Sunmaker Logo
1,38
4,80
8,25
Betway Logo
1,40
4,50
7,50
William Hill Logo
1,40
4,75
7,50
Bet365 Logo
1,40
4,75
8,00
Interwetten Logo
1,40
4,80
7,50
Tipico Logo
1,40
4,70
8,00
Bet3000 Logo
1,40
5,00
9,50
Netbet Logo
1,38
4,80
8,25
Ladbrokes Logo
1,40
4,50
8,00
Mybet Logo
1,40
4,80
7,25
Betsafe Logo
1,40
4,80
8,35
Mobilbet Logo
1,39
4,90
8,25
Kulbet Logo
1,43
4,85
7,40
Bwin Logo
1,44
4,50
7,75
Sportingbet Logo
1,40
4,75
7,50
Bet-at-home Logo
1,41
4,68
7,24

 

Warum das leichteste Heimspiel das schwerste sein könnte

Am 30. Spieltag steht für die Hamburger das vermeintlich leichteste Heimspiel der Saison auf dem Programm: Gegen das Tabellenschlusslicht aus Darmstadt.

Die „Lilien“ holten aus den bisherigen 14 Auswärtspartien keinen Punkt und erzielten dabei gerade einmal sechs Tore. Leichter könnte es für den heimstarken HSV kaum sein.

 
Die Hamburger haben von den letzten neun Heimspielen keines verloren. Die letzte Heim-Pleite gab es Anfang November mit 2:5 gegen Dortmund. Seitdem hat der HSV zu Hause sieben Spiele gewonnen und zwei Mal unentschieden gespielt. Die letzten vier Heimpartien wurden alle gewonnen.
 

Gegen Darmstadt soll nun der fünfte Heimsieg hintereinander folgen.

Von einem Pflichtsieg „ohne Wenn und Aber“ ist im HSV-Lager die Rede – aber weniger in dem Sinne, dass das Duell mit dem Fast-Absteiger auf die leichte Schulter genommen wird, sondern deshalb, dass gegen die 98er gewonnen werden muss, um dem Klassenerhalt einen weiteren Schritt näher zu kommen.

 


Video: Geknickte Hamburger nach der 1:2-Pleite im Nordderby gegen Werder Bremen (Quelle: YouTube/HSV)

 

HSV-Coach Gisdol warnt nämlich ausdrücklich: „Jedem muss bewusst sein, dass das keine leichte Aufgabe ist. Von der Erwartungshaltung ist das das schwerste Spiel. Es muss allen klar sein, dass wir unser Bestes liefern müssen. Du spielst gegen eine Mannschaft, die befreit agieren kann.“

Auch HSV-Verteidiger Dennis Diekmeier fordert einen Heimsieg gegen die Hessen: „Wir müssen gegen Darmstadt mit aller Macht drei Punkte holen – da gibt es nichts.“

 
Allerdings ändert sich für den HSV womöglich jetzt etwas nicht ganz Unwesentliches.

Aufgrund ihres katastrophalen Saisonstarts und des ständigen Festhängens in der Abstiegszone gingen die „Rothosen“ bislang in jedes Spiel als (gefühlter) Außenseiter.

Eine Rolle, in denen sie aufblühten und teilweise über sich hinauswuchsen, wie Erfolge in Leipzig oder gegen Hertha BSC, Gladbach oder zuletzt Hoffenheim zeigten.

Gegen Darmstadt ändert sich diese Rolle jetzt aber – erstmals seit sehr langer Zeit gehen die Hanseaten wieder als (haushoher) Favorit in eine Bundesliga-Partie.

Ob die Mannschaft mit dieser neuen Situation zurechtkommt?

 
Dazu stellt sich eine zweite Frage: Wie hat die HSV-Mannschaft die 1:2-Pleite im Nordderby gegen Werder Bremen verkraftet? „Wir haben nur eine durchschnittliche Leistung gebracht – und das reicht eben nicht“, fasste Gisdol das Geschehen sehr kritsch zusammen.

Eine durchschnittliche Leistung könnte gegen Darmstadt zu wenig sein, um den einkalkulierten Heimsieg einzufahren.

 

Das letzte Aufblühen der „Lilien“

Denn die Darmstädter ergeben sich nicht ihrem Schicksal, sie lassen die Saison, trotz der schier ausweglosen Situation nicht einfach so auslaufen. Das wurde am vergangenen Spieltag im Heimspiel gegen den FC Schalke mehr als deutlich.

Mit 2:1 gewannen die Hessen gegen die „Königsblauen“ letztlich glücklich durch den Siegtreffer kurz vor Schluss. Die Spieler lagen sich danach in den Armen, Trainer Torsten Frings machte Luftsprünge. Man könnte glauben, der Klassenerhalt war perfekt.

 


Video: Darmstadt-Trainer Torsten Frings nach dem Heimsieg gegen Schalke. (Quelle: YouTube/SV Darmstadt 1898)

 

Davon ist Darmstadt jedoch weit entfernt. In Punkten ausgedrückt: 14 fehlen auf den Relegationsplatz bzw. auf Platz 15, das rettende Ufer. Da an den verbleibenden fünf Spieltagen nur insgesamt 15 Zähler zu vergeben sind, stellt sich nur noch die Frage, wann der Darmstadt-Abstieg in die zweite Liga endgültig ist.

Ein Abstieg, der seinen Ursprung in der Hinrunde hat.

 
In den 17 Partien der ersten Saisonhälfte machten die 98er nur 9 Punkte. Auf so viele kommen sie bereits nach 12 Rückrunden-Spielen. Zwar ist Darmstadt auch in der Rückrunden-Tabelle Letzter, aber mit drei Siegen holten sie jetzt schon einen mehr als in der gesamten Hinrunde.
 

Und: Die „Lilien“ haben mit Frings im Jahr 2017 mehr Punkte und Tore (je 10) eingefahren als der ungeliebte Nachbar Eintracht Frankfurt (9 Punkte, 7 Tore).

Es soll noch mehr werden. In Darmstadt ist keine Rede davon, die Saison ganz gemächlich ausklingen zu lassen.

Darmstadts Mittelfeld-Spieler Marcel Heller ist voller Tatendrang: „Wir leben von der Leidenschaft. Wir wollen gewinnen. Es ist uns scheißegal, wie die Tabellenlage ist.“ Das soll auch der Hamburger SV zu spüren bekommen.

 

Letzte Saison hat Darmstadt beim HSV gewonnen

Das Hinspiel hat der HSV im Dezember mit 2:0 gewonnen. Für die damals kriselnden Hamburger war dies der erste Sieg dieser Bundesliga-Saison – und ein Befreiungsschlag. Danach wurden zwei von drei Liga-Spielen bis zur Winterpause gewonnen.

Die Wettanbieter sind durch die Bank davon überzeugt, dass der HSV auch im Rückspiel als Sieger vom Platz gehen wird. Die Siegquoten sind jedenfalls eindeutig.

 


 

Unabhängig von der aktuellen Heimstärke des HSV – 13 Punkte aus den jüngsten fünf Heimspielen – sind die „Lilien“ auch gern gesehene Gäste im Hamburger Volkspark.

Der Hamburger SV schoss zu Hause gegen die 98er in wettbewerbsübergreifend 360 Minuten insgesamt zwölf Treffer – im Schnitt also jede halbe Stunde einen.

Im Heimspiel der vergangenen Saison hatten die „Rothosen“ gegen Darmstadt allerdings am Ende keinen Grund zu jubeln – da gewannen die Hessen in der Hansestadt mit 2:1. Für die „Lilien“ war dies der erste und einzige Sieg in bislang neun Pflichtspielen gegen den HSV.

 

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