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Erster Trainer-Wechsel 17/18 – Prognose für die Bundesliga


Prognose und Wettquoten zu den Wetten auf den ersten Trainerwechsel der 1. Bundesliga Saison 2017/18

 
„Welcher Trainer fliegt als erster?“ Noch bevor in der neuen Saison der deutschen Bundesliga der erste Fehlpass gespielt wurde, stehen die Trainer bereits im Visier der Wettanbieter.

Wetten darauf, welcher der 18 Trainer als erster seinen Arbeitsplatz bei einem der Bundesligisten räumen wird müssen, zählen seit Jahren zu den beliebtesten Langzeitwetten.

Wobei der Begriffskombination Langzeitwette und Trainerentlassung eigentlich gar nicht mehr zusammenpasst. In der vergangenen Saison musste Bremen-Coach Viktor Skripnik nach einem missratenen Saisonstart bereits nach dem dritten Spieltag seinen Spind räumen.

 

Welcher Trainer geht zuerst? Die Wettquoten bei Bet-at-Home

 

Insgesamt haben im Laufe der vergangenen Saison neun der 18 Bundesliga-Klubs ihre Trainer ein- oder mehrmals gewechselt. Dazu kommt, dass mit Markus Weinzierl (Schalke), Martin Schmidt (Mainz) und Thomas Tuchel (Dortmund) drei weitere Trainer nach Saisonende entlassen wurden.

Lediglich sechs Cheftrainer, die beim Start der letzten Saison bei ihrem Klub waren, sind es auch zu Beginn der neuen Spielzeit: Carlo Ancelotti (Bayern), Ralph Hasenhüttl (Leipzig), Julian Nagelsmann (Hoffenheim), Christian Streich (Freiburg), Pal Dardai (Hertha BSC) und Niko Kovac (Frankfurt).

Ob diese Herren auch die kommende Spielzeit bei ihrem aktuellen Klub „überleben“ werden?

 

Wettanbieter glauben nur an kurze Herrlichkeit in Leverkusen

Zumindest bei einem zweifeln die Wettanbieter sehr stark daran – bei Frankfurts Kovac.

Der Kroate, der die Eintracht in der Saison 2015/16 vor dem Abstieg rettete und in der Hinrunde der letzten Saison sogar in die Top-5 führte, steht bei einigen Buchmachern ziemlich weit oben, was die erste Trainerentlassung betrifft.

Der Grund: Die Eintracht war das schlechteste Team der Rückrunde. Sie holte in dieser nur 13 Punkte (drei Siege, ein Remis) und rutschte fast noch in den Abstiegsstrudel. In der neuen Spielzeit sollte die Mannschaft an diese desaströsen Leistungen nicht anknüpfen, ansonsten könnten die Tage von Kovac schnell gezählt sein.

 

Wettquoten Trainerentlassung Bet-at-Home

Screenshot: Geht es nach Bet-at-Home wird das erste Bundesliga-Jahr für Leverkusens neuen Trainer Heiko Herrlich ein ganz schweres. Er gilt beim Austro-Bookie als Top-Kandidat auf die erste Entlassung der Saison 2017/18.


 

Der Topfavorit der meisten Online-Bookies auf die erste Trainer-Entlassung ist ohnehin ein anderer – und zwar ein Bundesliga-Neuling: Heiko Herrlich.

Der ehemalige Stürmer schaffte mit Jahn Regensburg sensationell den Aufstieg von der 3. Liga in die zweite Bundesliga und weckte damit die Aufmerksamkeit von Bayer Leverkusen. Unter dem Bayer-Kreuz könnte es laut Wettanbietern mit der Herrlichkeit aber schnell vorbei sein, sollten die gewünschten Ergebnisse gleich von Beginn an ausbleiben.

Was dagegen spricht, dass es Herrlich als ersten erwischen könnte: Leverkusen ist nicht gerade für eine Politik der schnellen Trainer-Entlassungen bekannt.

 


Video: Anfang Juni wurde Heiko Herrlich bei Bayer Leverkusen als neuer Cheftrainer vorgestellt. Die Wettanbieter glauben aber nur an eine kurze Amtszeit beim Zwölften der Vorsaison. (Quelle: YouTube/SPOX)

 

Im Gegensatz zum VfL Wolfsburg. Der VW-Klub verbrauchte letzte Saison in Summe drei Trainer: Mit Dieter Hecking gingen sie in die Saison, es folgte Valerien Ismael bis dann Andries Jonker kam. Der Niederländer rettete die „Wölfe“ in der Relegation gegen Braunschweig vor dem Fall in die Zweitklassigkeit.

 
Jedoch spielten die Wolfsburger in der vergangenen Saison nur selten überzeugend und somit wird ab der neuen Spielzeit der Druck auf Jonker deutlich steigen – ein weiteres Mal will der VW-Klub nicht in den Niederungen der Tabelle herumdümpeln.
 

Sollte dies von Beginn an jedoch wieder so sein, wäre es gut möglich, dass die oftmals planlos wirkenden Wolfsburger Führungsriege schnell nervös wird und bereits nach einem durchwachsenen Saisonstart die Reißleine zieht.

Ähnlich niedrig wie für Jonker sind die Wettquoten auf die erste Trainer-Entlassung für Augsburgs Manuel Baum. Er übernahm den Cheftrainer-Posten beim FCA erst im letzten Winter und erfüllte mit dem Klassenerhalt brav die Pflicht.

Ob er sich einen missratenen Saisonstart bzw. eine schlechte Hinrunde leisten kann, das weiß wohl nur sein sportlicher Leiter Stefan Reuter.

 

Wie gefährdet sind Nouri und Gisdol?

Gleich fünf Trainer geben mit dem ersten Spieltag ihr Bundesliga-Debüt.

Neben Herrlich (Leverkusen) sind das noch Hannes Wolf, der den VfB Stuttgart wieder erstklassig machte, Sandro Schwarz, der in Mainz zum Cheftrainer befördert wurde, Domenico Tedesco, der vom Zweitligst Aue zum FC Schalke kam und der Niederländer Peter Bosz, der von Ajax Amsterdam zu Borussia Dortmund wechselte.

Während Wolf als Aufstiegs-Trainer beim VfB mit Sicherheit auf einen gewissen Vertrauensbonus bauen kann, der ihm bei einem missglückten Saisonstart helfen wird, werden Schwarz und Tedesco sofort liefern müssen.

 

Wettquoten Trainerentlassung Interwetten

Screenshot: Bei Interwetten gilt ebenfalls Herrlich als erster Entlassungs-Kandidat – dicht gefolgt von Jonker (Wolfsburg), Baum (Augsburg), Schwarz (Mainz), Kovac (Frankfurt) und Tedesco (Schalke).


 

Schwarz, der vergangene Saison mit Mainz II aus der 3. Liga abgestiegen ist, aber dennoch zum Cheftrainer der „Nullfünfer“ aufstieg, wird deshalb wohl von Beginn an ganz genau unter Beobachtung stehen – wie auch Tedesco, der als No-Name die Schalker Knappen wieder in den Europapokal führen soll.

Dortmunds neuem Chefcoach wird dagegen wohl eine gewisse Eingewöhnungszeit zugebilligt werden. Kaum vorstellbar, dass Bosz nach einem durchwachsenen Saisonstart gleich wieder gefeuert wird.

Ähnlich sicher wie Bosz dürften auch Gladbachs Hecking, Leipzigs Hasenhüttl, Hannovers Breitenreiter und Herthas Dardai in die neue Saison starten.

 


 

Gefährlich könnte es eventuell für Bremens Alexander Nouri werden, der den Klub in der Rückrunde der letzten Saison aus der Abstiegszone fast noch in die Europa League geführt hätte. Bei den Wettquoten liegt er zwar im Mittelfeld, aber eine Job-Garantie ist das keineswegs.

 
Symbol LupeNouri, der damals Skripnik beerbte, stand im Laufe der vergangenen Saison selbst schon ein paar Mal knapp vor der Entlassung. Erst eine längere Siegesserie rettete ihm den Job. Einen Katastrophen-Start in die neue Saison sollte er sich nicht leisten – gut vorstellbar, dass Bremen dann abermals schnell reagiert.
 

Unter ähnlichen Vorzeichen wie Nouri startet auch HSV-Trainer Markus Gisdol ins neue Bundesliga-Jahr. Obwohl er die „Rothosen“ letzte Saison bravourös vor dem Absturz in Liga zwei rettete, könnte ihm eine anfängliche Erfolglosigkeit womöglich den Job kosten. Erfahrungsgemäß hält man beim HSV nichts von Dankbarkeit und Treue.

 

Ein Quartett sitzt ganz sicher im Sattel

Mit einer gewissen Job-Garantie starten lediglich vier der achtzehn Bundesliga-Coaches in die neue Spielzeit.

Weder Julian Nagelsmann bei der TSG Hoffenheim, noch Peter Stöger beim 1. FC Köln, Carlo Ancelotti beim FC Bayern oder Christian Streich beim SC Freiburg müssen sich ernsthafte Sorgen über eine schnelle Entlassung machen.

Es ist kaum vorstellbar, das einer aus diesem Quartett als erster in dieser Saison seinen Hut nehmen muss. Dementsprechend hoch sind auch die Quoten für diese Vier, sollte einer von ihnen als erster entlassen werden.

Am wenigsten glauben die Wettanbieter daran, dass Ancelotti der erste Trainer in dieser Saison sein wird, der entlassen wird. Sowohl bei Bet-at-Home als auch Interwetten hat der Italiener die mit Abstand höchsten Quoten auf die erste Entlassung dieser Saison.