.
.

die besten Fußballwetten im Test

.

1860 München : Jahn Regensburg – 2. Liga Relegation 2017 Quoten


Vorschau und Wettquoten Vergleich zum Rückspie in der 2. Liga Relegation TSV 1860 München gegen SSV Jahn Regensburg – Anstoß am Dienstag, den 30. Mai 2017 um 18:00 Uhr

Wer sich im bayerischen Relegationsduell zwischen 1860 München und Jahn Regensburg um die Teilnahme an der kommenden Zweitligasaison kurz nach Spielbeginn noch mit einer Maß oder einer Weißwurst versorgen wollte, der kam bereits zu spät.

Schon in der 2. Minute brachte Mittelfeldkurbler Marc Lais seine Regensburger per Kopfball nach einer Ecke in Führung. Und auch im Anschluss an diesen frühen Motivationsschub war es der Drittligist, der mehr vom Spiel hatte.

 

Regensburg dominiert das Hinspiel klar

Unterbrochen wurde der Sturmlauf der Oberpfälzer nur von einer dicken Chance der Münchener, als Stürmer Sascha Mölders eine ideale Hereingabe per Flugkopfball am kurzen Eck vorbeijagte. Anschließend ließ jedoch auch der Jahn durch Lais und Thommy per Freistoß vielversprechende Gelegenheiten aus, seine Führung noch weiter auszubauen.

 


zur besten 1860 München Quote bei Tipico


 

Die Löwen reagierten vor allem mit Härte. Insgesamt brachten sie es in der Partie auf 28 Fouls. Dies blieb natürlich nicht ungestraft. Besonders schmerzhaft dürften die fünfte Gelbe Karte von Mittelfeld-Abräumer für Romuald Lacazette und die Ampelkarte für Verteidiger Marin Pongracic gewesen sein. Beide werden im Rückspiel fehlen.

Auch aus der Pause kamen die Regensburger spritziger und sorgten für einige Gefahr im Münchener Strafraum. Knapp eine halbe Stunde vor Schluss wollte 60er-Trainer Vitor Pereira dem dann mit mehr eigener Offensivkraft entgegentreten.

In Person von Ivica Olic und Christian Gytkjaer brachte er gleich zwei frische Stürmer, die schließlich für mehr Schwung im Spiel der Blauen sorgten.

 

Regensburg gegen 1860 München – die Wettquoten im Vergleich

1860 München
Unentschieden
Jahn Regensburg
Sunmaker Logo
2,10
3,25
3,55
Betway Logo
2,10
3,25
3,75
William Hill Logo
2,05
3,20
3,60
Bet365 Logo
2,05
3,25
3,80
Interwetten Logo
2,00
3,30
3,60
Tipico Logo
2,15
3,30
3,50
Bet3000 Logo
2,15
3,30
3,70
Netbet Logo
2,10
3,25
3,55
Ladbrokes Logo
2,10
3,10
3,50
Betfair Logo
2,10
3,30
3,50
Mybet Logo
2,10
3,25
3,60
Betsafe Logo
2,07
3,10
3,35
Mobilbet Logo
2,10
3,20
3,50
Kulbet Logo
2,12
3,25
3,56
Bwin Logo
2,05
3,40
3,50
Sportingbet Logo
2,05
3,40
3,50
Bet-at-home Logo
2,09
3,18
3,49

 

Belohnt wurde dieses Wagnis dann in der 78. Minute, als Marnon Busch eine scharfe Hereingabe in den Regensburger Strafraum brachte, die der bereits kurz vor der Halbzeitpause eingewechselte erst 20-jährige Florian Neuhaus über die Linie drückte.

 



 

Die Freude über den Ausgleich wich jedoch recht schnell wieder der Ernüchterung. Abdoulaye Ba legte SSV-Mittelfeldspieler Kolja Pusch im eigenen Strafraum, woraufhin Schiedsrichter Patrick Ittrich folgerichtig auf den Punkt zeigte.

Doch der zuvor in dieser Saison siebenmal, bei ebenso vielen Versuchen, erfolgreiche Andreas Geipl vermochte es nicht den starken 60er-Goalie Stefan Ortega zu überwinden. Mit dem doch etwa schmeichelhaften 1:1 haben sich die Löwen eine aussichtsreiche Position für das Rückspiel im eigenen Stadion verschafft.

 

Löwen haben zuhause einiges wiedergutzumachen

Trotzdem gab sich Kapitän Michael Liendl nach der ersten Partie selbstkritisch: „Wir brauchen nicht um den heißen Brei herumreden: Wir haben heute definitiv kein gutes Spiel gemacht, nie wirklich zu unserem Spiel gefunden.“

Gleichwohl zeigte sich der Österreicher in Hinblick auf die noch ausstehende Begegnung optimistisch: „Unterm Strich ist es aber egal, das Ergebnis zählt und da war das Auswärtstor enorm wichtig.“ Mit einem torlosen Unentschieden wären die Löwen, wegen der Auswärtstorregel, auf jeden Fall durch.

Wirft man einen Blick auf die Statistik, dann täten den Giesingern ein paar Heimtreffer auch nicht schlecht, denn auf ein 0:0 zu spekulieren wäre etwas gefährlich. Nur ein einziges Mal in den vergangenen zehn Heimspielen blieben sie ohne Gegentreffer.

 


Video: 1860-Kapitän Liendl und Trainer Pereira sprechen nach dem Hinspiel gegen Regensburg Klartext. (Quelle: YouTube/Eintracht Frankfurt)

 

Dafür fühlt sich 1860 offensichtlich zuhause um einiges wohler als in der Fremde. Von den 36 Punkten die man in dieser Saison der 2. Bundesliga eingefahren hat, wurden ganze 25 vor eigenem Anhang in der Allianz Arena erkämpft.

 

Für Regensburg-Trainer Herrlich „alles möglich.“

Regensburgs Trainer Heiko Herrlich rechnet nicht mit einer einzigen Abwehrschlacht der Löwen: „Ich kann mir nicht vorstellen, dass es 1860 seinen Fans antut, sich hinten rein zu stellen und auf 0:0 zu spielen.“

Gleichzeitig vertraut er auf die Qualität seines Teams: „Wir werden versuchen, Fußball zu spielen und unsere Möglichkeiten zu nutzen. Noch ist alles möglich.“

Ein weiteres Tor in der heimischen Continental Arena hätte Herrlich aber sicher in den vergangenen Tagen besser schlafen lassen. An Gelegenheiten einen Sieg zu erreichen hatte es seinen Mannen keinesfalls gemangelt. Mit einem Erfolg am Dienstag könnten sie nun den direkten Durchmarsch von der Regionalliga in die 2. Bundesliga schaffen.

 

„Wir fahren mit breiter Brust nach München. Da ist alles drin.“

– Regensburgs Torschütze im Hinspiel Marc Lais.

 

Angesichts ihrer bisherigen Leistungen wird den Oberpfälzern aber nicht unbedingt Bange vor dem abschließenden Duell in München sein. Von den vergangenen elf Auswärtsmatches haben sie kein einziges verloren und sind so in diesem Jahr auf fremdem Geläuf noch unbesiegt.

 



 

Dabei war dem Drittligisten nur einmal (0:0 gegen Rostock) kein Torerfolg vergönnt. Demgegenüber steht eine 1860-Defensive, die sich in diesem Jahr noch nicht wirklich mit Ruhm bekleckert hat. Dass nun mit Pongracic ein Stamm-Verteidiger nach dem Hinspiel gesperrt ist hilft da nicht wirklich weiter.

 

1860 möchte „Desaster“ noch abwenden

Für 1860 wäre der erste Rückfall in die Drittklassigkeit seit 1992 wohl mit einigen Abgängen und Wechseln in der personellen Struktur des Vereines verbunden.

Geschäftsführer Ian Ayre bezeichnete den möglichen Abstieg so vor kurzem dementsprechend als „episches Desaster“. Zumindest der Verbleib von Investor Hasan Ismaik gilt in jedem Fall als gesichert, was zumindest der gröbsten finanziellen Sorgen entheben sollte.

 


 

Kapitän Liendl ist sich der schwierigen Situation aber voll bewusst: „Sicher haben wir mehr Druck als Regensburg, wir haben mehr zu verlieren. Wir müssen die Qualität, die wir haben, auf den Platz bringen.“ Eines ist sicher: Am Dienstag werden über 60.000 euphorisierte Fans die Blauen in der Allianz-Arena nach vorne peitschen.

Für die Regensburger, die vor einem Jahr noch in der Regionalliga gespielt haben, wird diese Kulisse doch etwas ungewohnt sein. Ob sie die Löwen zu beflügeln oder eher zu hemmen vermag, muss sich aber ebenso erst herausstellen.

 

alle Tipps und Prognosen zur Bundesliga